Kesselgulaschfest / 05.01.09

Schlittenfahrt um Neuthard, 11.01.09

Am Sonntag, 11.01. haben wir aufgrund der recht guten Schneelage und den tiefen Temperaturen beschlossen eine kleine Schlittenfahrt zu unternehmen anstatt am Feuerwehrauto zu schrauben.

Bei -10┬░C w├Ąre die Schrauberei eh nicht so angenehm gewesen. So hat sich eine kleine Truppe mit dem Bulldog und einem Pferdeschlitten aufgemacht eine gro├če Runde um Neuthard zu drehen. Die Vollmondnacht war bestens geeignet...

Patrozinium / 18.01.09

Topinambur-Ernte / 21.03.09

Im M├Ąrz haben wir unsere Topinambur-Ernte eingefahren. Wie schon im letzten Jahr haben wir nicht s├Ąen und pflegen m├╝ssen, sondern haben von Herrn Schlindwein aus Karlsdorf ein Feld in Sp├Âck zur Verf├╝gung gestellt bekommen. Im Gegenzug haben wir mit unserem Vollernter das ganze Feld abgeerntet und nicht nur das was wir f├╝r uns brauchen.

Unser betagter Vollernter der Marke Grimme hat bis zur letzten Topinambur-Reihe tapfer durchgehalten, ganz kurz vor Schlu├č ist dann noch eines der F├Ârderb├Ąnder gerissen.

Bei der genauen Inspektion hat sich gezeigt, da├č auch noch einige Lager getauscht werden m├╝ssen, damit das gute St├╝ck im n├Ąchsten Jahr wieder zum Einsatz kommen kann.

Im Anschlu├č an die Ernte haben wir den Topi gleich eingemaischt damit wir in einigen Wochen wieder unseren Topi daraus brennen k├Ânnen.

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Mercedes-Museum Stuttgart / 22.03.09

Ende M├Ąrz haben wir gemeinsam das Mercedes-Museum Stuttgart besucht. Das Museum wurde vor zwei Jahren in einem architektonisch beeindruckenden Neubau neu er├Âffnet.

Die Sammlung ist sehr umfangreich und zeigt Exponate vom Beginn der Motorisierung bis zur Neuzeit. Dazu gibt es viel Hintergrundinformation zur Firmengeschichte.

Vom Umfang der Ausstellung etwas erschlagen, haben wir ├╝ber vier Stunden im Museum zugebracht.Auf dem R├╝ckweg sind wir dann zum Abschlu├č noch ins Backhaus in Weingarten eingekehrt.

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Waldparkring Mingolsheim / 29.03.09

Am letzten M├Ąrz-Sonntag waren wir bei einer Begehung des Waldparkringes in Mingolsheim eingeladen. Veranstaltet wurde die Begehung durch den Arbeitskreis Ortschronik Bad Sch├Ânborn.

1939 wurde im Mingolsheimer Pfarrwald ein geheimes Munitionslager der Wehrmacht angelegt, um dort Waffen, Munition und Nachschubmaterial f├╝r die Luftabwehr und auch den Westwall zu lagern. Dazu wurde im Wald eine Ringstra├če angelegt an der mehrere Lagerhallen und H├Ąuser standen.

Am 01. April 1945 wurde das Munitionslager auf dem R├╝ckzug durch die Wehrmacht gesprengt. Zur├╝ck blieben Ruinen der Hallen, die mit der Zeit als Baumateriallager genutzt wurde, Munitionsreste, die f├╝r das ein oder andere Drama unter Jugendlichen sorgte und eben die Ringstra├če.

Im Jahr 1948 wurde auf dem Gel├Ąnde dann ein gro├čes Volksfest veranstaltet und in diesem Rahmen ein erstes motorsportliches Gro├čereignis in Form einer Gleichm├Ą├čigkeitsfahrt. Alten Zeitungsberichten zufolge kamen zu dieser Veranstaltung ├╝ber zehntausend Besucher!

Schon im Jahr darauf wurde der nun so getaufte "Waldparkring" zu einer "richtigen" Rennstrecke ausgebaut, mit Turm f├╝r die Rennleitung, Boxen usw.

1949 fand dann das "1. Kraichgau-Motorrad-Rennen" f├╝r Solo- und Seitenwagenmotorr├Ąder statt. Weitere Rennen folgten, doch sehr schnell merkte man, da├č der Kurs zu eng und zu klein war. Nach Einstellung des Rennbetriebs Mitte der 1950er Jahre diente er noch als Trainingskurs, aber in Folge einiger t├Âdlicher Unf├Ąlle wurde er 1958 oder 1959 stillgelegt.

Einem der anwesenden Zeitzeugen zufolge ist auch der sp├Ątere, mehrfache Gespannweltmeister Helmut Fath am Waldparkring mehrfach als Ausweisfahrer (=Amateur) am Start gewesen.

Wir durften die Strecke an dem Wochenende befahren, sie ist noch komplett erhalten. Allerdings ist die Stra├če inzwischen nicht mehr breiter als ein gew├Âhnlicher Waldweg, die Natur hat sich in den vergangenen 50 Jahren Ihren Teil zur├╝ckerobert. 

In der Galerie gibt es Bilder von der Begehung und historische Aufnahmen.

Veterama M Ludwigshafen / 24.-26.04.09

Am letzten April Wochenende hat in Ludwigshafen auf dem Gel├Ąnde der Friedrich-Ebert-Halle die Veterama M 2009 stattgefunden. Auch die Veteranenfreunde waren wieder mit Ihrem Stand dabei. Das ist fast schon eine Tradition, immerhin war es schon die siebzehnte Teilnahme.
Unser Stand war ├╝ber das Wochenende gut besucht. Tags├╝ber von potentiellen K├Ąufern, die schon ganz gezielt zu uns kommen und in unseren Sch├Ątzen suchen. Schlie├člich kennt man unser Sortiment inzwischen ganz gut und wer Teile f├╝r eine DKW, Hercules oder Kreidler braucht, hat gute Chancen bei uns f├╝ndig zu werden.
Abends waren es dann eher die alten oder neuen Veterama-Bekanntschaften, die es zu uns zog. Auf ein Bier oder einfach um ein wenig ├╝ber das gemeinsame Hobby zu quatschen.
Das Wetter hat auch bestens mitgespielt, es waren drei herrlich sonnige Tage. Und auch die Verk├Ąufe und K├Ąufe waren zufriedenstellend, von einer Krise nichts zu sp├╝ren.
├ľffnet einen internen Link im aktuellen FensterHier gibt's d├şe Bilder von der Fr├╝hjahrs-Veterama in Ludwigshafen!

Ausfahrt / 03.05.09

Am ersten Mai-Sonntag haben wir die Gelegenheit genutzt und sind die von Tobias geplante Sommerfest-Ausfahrtstrecke einmal abgefahren. Das Wetter hat mitgespielt, die ausgew├Ąhlte Strecke hat Gefallen gefunden! Unsere Ausfahrtteilnehmer werden Ihren Spa├č haben!

50ccm- Schweizausfahrt / 27.05. bzw. 28.05. - 01.06.

Dorffest Neuthard / 20.-22.06.09

Sommerfest / 27.+28.06.09

Veteranenausfahrt MSC Knielingen / 11.07.09

Oldtimer- & Schleppertreffen in Rheinsheim / 12.07.09

Helferfest / 18.07.09

Feldtag - Sp├Âcker ├ľko-Sommer / 19.07.09

Weltententreffen in Most, CZ / 28.07-02.08.09

Nachdem sich in den vergangenen Jahren immer nur die kleine 2CV-Splittergruppe der Veteranenfreunde auf das alle 2 Jahre stattfindende Weltententreffen ( WET ) verirrt hatte, waren es dieses Mal vom 28.07. bis 02.08.09 auch noch Sympathisanten, die sich mit einem Mercedes /8 und klassischem Wohnanh├Ąnger ausger├╝stet dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

F├╝hrte der Weg zu den vergangenen Treffen nach Italien, Schottland und Schweden, so ging es diesmal in den Osten in die Tschechische Republik. Das Ziel hie├č Most am Fu├če des Erzgebirges und ist sonst eher bekannt f├╝r seine Rennstrecke und die trostlose Architektur in trostloser Landschaft (Braunkohletagebau).

Da der Wettergott uns f├╝nf Veteranenfreunden und den ca. 10000 anderen Teilnehmern wohl gesonnen war, erlebten wir eine hei├če Woche auf dem Hippodrom in Most. Geregnet hat es nur am ersten Tag ein paar Tropfen, ansonsten war es warm und trocken.

Ein Lob an das gute Organisationsteam, f├╝r den reibungslosen Ablauf und das tolle Programm, das unter anderem aus Live Konzerten, Kabarett, Sicherheitstrainings, Kinderprogramm, Motorrad Stuntshow, Nostalgiebusfahrten in die Stadt, Floh- und Teilemarkt, Gleitschirmfl├╝gen, freies Fahren auf der Rennstrecke, 2CV-Schrauberkurse usw. bestand. Selbst die sanit├Ąren Einrichtungen waren f├╝r eine solche Gro├čveranstaltung wirklich ordentlich.

Auch kulinarisch wurde einiges geboten, unter anderem (wahrscheinlich dank Internet-├ťbersetzungsprogramm) Bratknie, Salat mit Huhnerfleisigkeit und eingelegte Hermelin.

Es waren wie immer Entenfahrer aus vielen teils ├╝berraschend fernen L├Ąndern vertreten und wir haben viele alte Bekannte getroffen. Auf der offiziellen Internet-Seite des Treffens findet man eine Statistik ├╝ber die Besucher und die Herkunftsl├Ąnder. Am meisten waren G├Ąste aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Tschechien vertreten. Alles noch im normalen Rahmen auf eigener Achse zu erledigen. Der nicht-Treffen-erfahrene wunderte sich dann aber doch sehr ├╝ber australische, US-amerikanische und israelische Autokennzeichen (wobei letztere auf eigener Achse angereist waren!).

Nat├╝rlich waren neben mehr oder weniger originalen Fahrzeugen auch wieder viele interessante 2CV- Umbauten zu sehen, z.B. Allrad-Enten, Roadster, Lowrider, Cabrios, Stretchlimos und auch absolute Phantasieprodukte zu sehen. In der Galerie finden sich ein paar Bilder, die zeigen, was m├Âglich ist und gemacht wird. Auf technische Details k├Ânnen und wollen wir nicht eingehen.

In Most gabe es nicht nur Enten zu sehen sondern nat├╝rlich auch s├Ąmtliche Derivate wie Mehari, AMI 6, Burton, AMI 8, Lomax, AMI Super, Dyane, AK, AZU, Acadiane usw. F├╝r den weniger vorgebildeten Ciroen-Freund sind das ein Haufen Namen f├╝r etwas was sich normalerweise ganz platte in Ente, Kastenente und Enten-├Ąhnlich einteilen l├Ą├čt. Aber gegen Ende des Treffens waren auch die 2CV-unbeleckten Veteranenfreunde in der Lage die einzelnen Typen mehr oder weniger gut zu unterscheiden. Kein Wunder, Anschauungsmaterial gab es ja in H├╝lle und F├╝lle.

Zus├Ątzlich zu den 2CV und Derivaten haben noch viele andere Citroen Klassiker wie HY, DS, 11CV und Visa den Weg nach Most gefunden. Dazwischen immer mal wieder eine moderne Familienkutsche verweichlichter ehemaliger Entenfahrer und eine Hand voll markenfremder Klassiker. Aber interessant sind nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch ihre Fahrer. Besonders faszinierend ist dabei, da├č es nicht "den" Entenfahrer gibt. Die Leute sind genauso bunt oder bla├č wie Ihre Fahrzeuge. Es ist jedes Alter vertreten, man trifft Leute, die gerade recht Auto fahren d├╝rfen und alte Leutchen wie unser Nachtbar, der auf eigener Achse aus Frankreich angereist und sicher schon 80 Lenze z├Ąhlte.

Schade, dass die Woche immer so schnell vor├╝ber ist, aber wir freuen uns schon auf das WET 2011 in Salbris / Frankreich.

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Oldtimertreffen Ottersheim / 16.08.09

Elsa├č-Tour / 21.-23.08.

Schon 2007 waren wir im Sommer ein Wochenende im Elsa├č unterwegs gewesen. Unser Quartier war dort eine Ferme Auberge in der N├Ąhe von Thann, am s├╝dlichen Ende der Vogesen. Schon bei der Hinfahrt hatte sich herausgestellt, da├č der Navigator die Durchschnittsgeschwindigkeit der Truppe ├╝bersch├Ątzt hatte. Dazu kamen noch einige kleinere technische Schwierigkeiten, so da├č wir letzten Endes den ganzen Tag bei einer Bruthitze im Sattel sa├čen und erst sp├Ąt ziemlich platt in Michelbach ankamen. Das wollten wir nat├╝rlich nicht wiederholen.

Dieses Mal sollte das anders laufen. Der neue Plan war freitagnachmittags entspannt zu unserem Quartier zu fahren, samstags eine ausgiebige, aber nicht ├╝bertriebene Tour zu unternehmen und sonntags nach dem Fr├╝hst├╝ck gem├╝tlich den Heimweg anzutreten. Gesagt, getan.

Unsere Herberge in den Nordvogesen hatten wir schon im Fr├╝hjahr reserviert, also sind wir am 21.08. Richtung Reipertswiller aufgebrochen. Insgesamt waren 24 Veteranenfreunde bei dem Ausflug dabei, allerdings davon "nur" sieben mit dem Motorrad, der Rest hatte sich aus famili├Ąren, gesundheitlichen oder Lust-Gr├╝nden f├╝r vier R├Ąder entschieden.

F├╝r die Streckenauswahl war einmal mehr Markus verantwortlich, der die Truppe ├╝ber Karlsruhe dem Rhein entlang an die franz├Âsische Grenze in Scheibenhardt f├╝hrte. Von dort ging es weiter durch Schleithal, dem l├Ąngsten Stra├čendorf des Elsa├č und ├╝ber den Col du Pfaffenschlick nach Lembach. Ab hier wurde es sehr l├Ąndlich. Es ging ├╝ber kleine und kleinste Stra├čen an Niederbronn-les-Bains vorbei nach Dambach und weiter nach Reipertswiller.

Hier war das Haus des Club Vosgien schnell gefunden, auch wenn den Navigator in Anbetracht des grob geschotterten Weges der zur H├╝tte f├╝hrte und der mangelhaften Ausschilderung doch kurzzeitig die Zweifel plagten.

Zweifel gab es zu Beginn auch wegen der Unterkunft, die wir nur aus dem Internet kannten und keinerlei "Referenzen" hatten. Zudem hatten wir auch noch Halbpension gebucht, so da├č wir quasi "ausgeliefert" waren. Hinzu kommt, da├č die Internetpr├Ąsenz eher sp├Ąrlich und unprofesionell war, frei nach dem Motto "Internet und Frankreich, zwei Welten begegnen sich".

Die Zweifel waren allerdings unbegr├╝ndet, das Haus und die Wirtsleute haben von Anfang an ├╝berzeugt. Es handelt sich um eine H├╝tte des Vogesenclubs (├Ąhnlich Odenwaldklub), die von Mitgliedern aus dem Ort bewirtschaftet wird.
Im Vorfeld konnten wir ausw├Ąhlen, was es abends zu Essen geben soll. F├╝r den ersten Abend haben wir uns f├╝r leckeren Baeckeoffe entschieden, einer Art Eintopf aus gebeiztem Fleisch, Kartoffeln und Gem├╝se, der im Backofen gegart wird. Samstags gab es dann Schinken im Brotteig mit feinen Pommes und reichlich Salat. Das Essen war hervorragend und es haben alle kr├Ąftig zugeschlagen, wie wenn es schon seit Tagen nichts mehr gegeben h├Ątte. Der Samstag war aber auch von allerei Aktivit├Ąten gepr├Ągt, kein Wunder also, da├č jeder hingrig war.

Die Mopedtruppe war leicht geschrumpft mit sechs Oldtimern den ganzen Tag in den Vogesen unterwegs und hat bei idealem Motorradwetter ├╝ber 300km herrliche Strecken unter die R├Ąder genommen. Urspr├╝nglich waren "nur" 260km geplant, aber aufgrund einer Streckensperrung und einer wundersamen Streckenverl├Ąngerung wurde es doch etwas mehr. Ein Mitfahrer meinte am Abend, da├č man sich bei dem Navigator ├╝ber sowas nicht wundern br├Ąuchte, im Gegenteil, man m├╝├čte immer damit rechnen. Die Mopedfahrer machten allerdings keinen unzufriedenen Eindruck, im Gegenteil...

Die Strecke f├╝hrte von Reipertswiller ├╝ber Phalsbourg und Lutzelbourg zum Col du Donon. Einem der sch├Ânsten Vogesenp├Ąsse ├╝berhaupt..- meint zumindest der Autor. Danach ging es bergab bis Raon-l'Etape, um gleich wieder durch das Val de Senones Richtung Col du Hantz anzusteigen. Wir w├Ąhlten allerdings nicht den direkten Weg sondern haben uns in Moyenmoutier wieder in die B├╝sche geschlagen, um die feinen, quasi verkehrsfreien Nebenstra├čen zu nutzen. Auf dem Col de Hantz gab es dann in der Auberge de l' Ancienne Fronti├Ęre ein v├Âllig entschleunigtes Mittagessen eingenommen. V├Âllig entschleunigt deshalb, weil der Koch alleine war und sich trotz einer f├╝r Samstag Mittag beachtlichen Anzahl G├Ąste nicht aus der Ruhe bringen lie├č. Wir wollen uns aber nicht beklagen. Das Wetter war gut, die ruhige Terrasse der Auberge Richtung S├╝den gelegen und das Essen war letzten Endes sehr lecker.
Vom Col du Hantz aus ging es weiter zum Champ du Feu, ├╝ber Le Nideck und vorbei am Rocher d' Dabo wieder nach Lutzelbourg.
Begeistert haben unterwegs die sch├Ânen Strecken mit den vielen Kurven, die herrliche Landschaft und die wundersch├Ânen Ortschaften in den n├Ârdlichen Voegesen. Hinzu kommt, da├č die Verkehrsdichte wesentlich geringer ist als in anderen Motorradrevieren wie dem Schwarzwald oder dem Odenwald.
Aber auch die Nicht-Motorradfahrer sind auf Ihrer Kosten gekommen. Die Familien mit Kindern sind ins Spa├čbad Hanautic im benachbarten Bouxwiller oder haben den Tag bei einem Bummel durch das St├Ądtchen Saverne verbracht.

Die 2CV-Splittergruppe hat den Tag genutzt um ins Entenmuseum im Weiler Frámont unterhalb des Col du Donon zu fahren und danach noch ein 2CV Treffen zu besuchen. Zwei weitere Paare haben sich den Citroen-Freunden der Einfachheit halber und aus Neugier angeschlossen.

Zum Abendessen haben sich dann alle wieder in Reipertswiller eingefunden und einen weiteren sch├Ânen Abend auf der H├╝tte verbracht.

Sonntags ging es dann nach einem guten Fr├╝hst├╝ck auf der Terrasse wieder Richtung Heimat. Da wir etwas mehr Zeit hatten als freitags, haben wir auch noch einen kleinen Umweg ├╝ber die Pf├Ąlzer Berge und die Deutsche Weinstra├če in Kauf genommen. Gegen 15Uhr sind wir dann wohlbehalten wieder in Neuthard eingetroffen. Auch unsere Oldtimer waren tapfer. Trotz z├╝giger Fahrweise und mancher Qu├Ąlerei an steilen Anstiegen gab es nur zwei minimale Pannen, die sofort mit Bordmitteln behoben werden konnten.

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Dreimal 40ster Geburtstag / 05.09.09

Schleppertreffen und Ausstellung der IG FALL / 06.09.09

Kelterfest der F├Ârdergemeinschaft / 12.+13.09.09

Bereits zum achten Mal ist das Kelterfest der Veteranenfreunde am zweiten September-Wochenende ├╝ber die B├╝hne gegangen.

Das Fest wurde wie schon in den vergangenen Jahren von der F├Ârdergemeinschaft Mobiles Kulturgut e.V. veranstaltet.

Bei ordentlichem Wetter war das Fest an beiden gut bis sehr gut besucht und wir haben unsere vielen G├Ąste mit Leckereien aus Keller und K├╝che verw├Âhnt. Besonders die Kelterfest-Bratw├╝rste haben sich wieder gro├čer Beliebtheit erfreut. Durch einen Defekt an einem Gasgrill in Verbindung mit der gro├čen Nachfrage sind wird mit dem Nachschub am Sonntag ganz sch├Ân in die Bredouille geraten und unsere G├Ąste mu├čten teilweise recht lange Wartezeiten in Kauf nehmen. N├Ąchstes Jahr werden wir darauf vorbereitet sein und einen Reservegrill bereit halten.
Aber auch unsere anderen hausgemachten Spezialit├Ąten wie Kartoffelsuppe mit Blechkuchen und Zwiebelkuchen haben sich gro├čer Beliebtheit erfreut.

Da die Kelterei Roth in diesem Jahr ihr 75-j├Ąhriges Bestehen feiert, war es in diesem Jahr auch eine weitere Bereichung der Getr├Ąnkekarte, einen Apfel-Secco, also einen ausgesuchten Most, der mit Kohlens├Ąure versetzt wurde. Auch dieser fand unter unseren G├Ąsten rei├čenden Absatz.
Die Kelterei wurde 1934 von Linus Roth gegr├╝ndet und wird jetzt in dritter Generation von Oliver Roth und seiner Frau Sonja betrieben.
Die heutigen Kelterei- Anlagen wurden Anfang der F├╝nfziger Jahre installiert und einige Jahre sp├Ąter modernisiert. Dabei wurde die urspr├╝ngliche Wasserdruckpresse auf ein ├ľldrucksystem umgebaut. So wird die Anlage auch noch heute betrieben. Und da die zu kelternte Obstmenge ├╝ber die Jahre eher weniger denn mehr wurde, ist die Kapazit├Ąt der Packpresse immer noch v├Âllig ausreichend.
In den letzten Monaten wurde auf dem Hof der Familie Roth flei├čig gewerkelt und die Kelter und das Drumherum renoviert. Dabei wurden das Hydrauliksystem der Presse auch teilweise ├╝berholt und optimiert, da├č sie noch lange Jahre treue Dienste leisten kann.

Wir m├Âchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die das Fest m├Âglich gemacht haben. Allen voran der Familie Sonja und Oliver Roth, die Haus und Hof als Veranstaltungsort zur Verf├╝gung gestellt haben und den Nachbarn und Anwohnern, die unser Treiben ├╝ber die vier Tage wohlwollend geduldet haben. Dank gilt nat├╝rlich auch allen Helfern bei Auf- und Abbau, Suppe kochen und Zwiebelkuchen backen und w├Ąhrend des eigentlichen Festbetriebs sowie allen flei├čigen Kuchenb├Ąckern, allen voran Ilse Roth, die mit deutlichem Vorsprung die meisten Kuchen an den Start brachte.
Dank auch unseren Festlieferanten, die uns w├Ąhrend des gesamten Festes reibungslos mit Nachschub versorgt haben.
Besonderen Dank auch unseren zahlreichen G├Ąsten, die uns w├Ąhrend der beiden Tage beehrt haben!

Oldtimerteilemarkt in Lipsheim (F) / 26.+27.09.09

Wie schon in den beiden letzten Jahren, hat sich eine kleine frankophile Gruppe der Veteranenfreunde am letzten September-Wochenende auf den Oldtimer-Teilemarkt in Lipsheim s├╝dlich von Stra├čburg gemacht.

Der Markt war dieses Jahr doch sehr ├╝berlaufen, es waren viele deutsche Besucher gekommen, ebenso traf man Belgier und Holl├Ąnder. In den vergangenen Jahren ging es eher beschaulich zu, G├Ąste und Anbieter kamen haupts├Ąchlich aus Frankreich. Aber durch Berichte in verschiedenen Oldtimerzeitungen ist der Markt nahezu explodiert, was sich auch in den Preisen der Teile wiedergespiegelt hat.

Trotzdem war es ein sch├Ânes Wochenende, auch mit guten K├Ąufen an Teilen und Accessoires.

Pfl├╝gen und Vorbereiten der Felder - 03.10.09

Quasi in letzter Minute haben wir am Tag der Deutschen Einheit unsere Getreidefelder gepf├╝gt und f├╝r die Einsaat vorbereitet. ├ťber die Aktivit├Ąten in den Wochen zuvor ist das etwas in den Hintergrund geraten.

Da alles sehr schnell gehen mu├čte, waren wir auch entsprechend schlecht vorbereitet und waren in der ersten Zeit haupts├Ąchlich damit besch├Ąftigt die Pfl├╝ge einzustellen.

Was uns auch ziemlich Schwierigkeiten bereitet hat, war die lange Trockenheit im September und dadurch ein sehr harter Boden. Die leichten Pfl├╝ge konnte oft nicht so richtig in den Boden eindringen.

Veterama A+M Mannheim 2009 / 09.-11.10.09

Am zweiten Oktober-Wochenende hat auf dem Mannheimer Maimarkt- Gel├Ąnde wieder die Herbst-Veterama stattgefunden. Wir waren dabei wieder mit einem eigenen Stand vertreten um Teile und Fahrzeuge zu verkaufen.

Das Wetter hat uns dieses Jahr etwas im Stich gelassen, besonders am Samstag Morgen haben starke Regenf├Ąlle den Wohlf├╝hlfaktor doch stark eingeschr├Ąnkt. So nett eine eigene Seenlandschaft im Zelt im Hochsommer sein mag, so wenig reizvoll ist sie bei 9┬░C im Oktober.

├ťberraschenderweise haben sich die Veterama-Besucher davon nicht abschrecken lassen. Der gr├Â├čte Oldtimerteilemarkt Kontinental-Europas war einmal mehr gut ausgebucht. Mit ├╝ber 3000 Ausstellern ist das gesamte Maimarktgel├Ąnde plus angrenzende Parkpl├Ątze mit St├Ąnden zugepflastert. Zu kaufen gibt es alles um das rostigste Hobby der Welt. Ersatzteile f├╝r Fahrzeuge aus aller Herren L├Ąnder, Neuteile und gebrauchtes. Dazu allerlei Devotionalien, altes Werbematerial, Blechschilder, Zubeh├Âr wie Reifen, Verschlei├čteile oder gelegentlich auch komplette Wohnungseinrichtungen.

Nat├╝rlich gibt es neben dem normalen Angebot auch kurioses. Man unbedarfter Besucher wundert man sich dann schon ├╝ber Anzeigen wie "U-Boot Teile gesucht, bitte alles anbieten".

Und obwohl die Verk├Ąufe unsererseits dieses Jahr nicht so ├╝ppig waren steht fest: Wir sind n├Ąchstes Jahr wieder dabei.... auch wenn wir versuchen endlich von unserem derzeitigen Standplatz wegzukommen!!!

Besuch der Eremitage in Wagh├Ąusel / 18.10.09

Die Veteranenfreunde machen ja immer mal wieder einen Abstecher in die Regionalgeschichte und -kultur. Am dritten Sonntag im Oktober stand dabei der Besuch des Klosters und der Eremitage Wagh├Ąusel auf dem Programm.

Erbaut ab dem Jahre 1724 vom damaligen Speyerer F├╝rstbischof Damian Hugo von Sch├Ânborn durchlebte die Einsiedlei eine sehr wechselvolle Geschichte. F├╝rstensitz, Gr├╝ndungssitz der S├╝dzucker, Schauplatz der badischen Revolution, banales B├╝rogeb├Ąude und letztlich verlassen.

Zur Zeit wird die Eremitage von der Gemeinde Wagh├Ąusel wieder aufgebaut. Die strukturellen Ma├čnahmen sind dabei abgeschlossen, jetzt geht es um eine Wiederherstellung des Geb├Ąudeinneren.

Weitere Infos zur Geschichte des Schl├Â├čchens gibt es hier: http://www.waghaeusel.de/st_info_20.php3

Wir danken Walter Heiler aus Wagh├Ąusel f├╝r die Organisation und die F├╝hrung durch die Au├čenanlagen des Klosters und Herr M├Ârder von der Gemeinde Wagh├Ąusel f├╝r die sehr interessante F├╝hrung an der Eremitage.

In der Galerie gibt es auch Bilder.

Nachruf

Wir trauern um unser langj├Ąhriges, aktives Mitglied Peter Diehm, der am 23.11.09 im Alter von nur 54 Jahren verstorben ist. 

Peter war bereits seit 1994 Mitglied bei den Veteranenfreunden und hat ├╝ber lange Jahre aktiv am Vereinsleben teilgenommen. Sei es bei Motorradausfahrten oder Oldtimertreffen, auf der Veterama oder aber als flei├čiger Helfer bei unseren Festen, Peter war meistens mit dabei. In den letzten zwei Jahren hatte er sich aufgrund einer schwierigen famili├Ąren Situation etwas zur├╝ckgezogen, was aber verst├Ąndlich war. Sein erkl├Ąrtes Ziel war immer wieder mehr Zeit f├╝r sich und den Verein zu haben.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beerdigung fand am 27.11.09 auf dem Friedhof in Neuthard statt.

Jahresabschlu├čfahrt und Weihnachtsfeier / 26.12.09

Schon seit Bestehen des Vereins findet am zweiten Weihnachtstag die Jahresabschlu├čfahrt mit den Motorr├Ądern und danach die Weihnachtsfeier im Vereinsheim statt.
Wie zur Entsch├Ądigung f├╝r die letzten Jahre war das Wetter dieses mal nahezu ideal. Bei bestem Sonnenschein sind wir mit 9 Mopeds und Motorr├Ąder zu unserem traditionellen Ziel, dem Michaelsberg in Untergrombach aufgebrochen. Normalerweise sind wir dort auch eingekehrt, aber seit neuestem wir dort nur zum Kaffee an so ertragreichen Tagen wie dem zweiten Weihnachtstag nicht mehr reserviert. Wegen Reichtum geschlossen sagt der Volksmund...
Wir sind dann im Cafe Central in Untergrombach eingekehrt und haben Kaffee und Kuchen genossen.

Der zweite Teil der Veranstaltung fand dann im Vereinsheim statt. Das Vereinsheim war bis auf den letzten Platz gef├╝llt, es gab leckeren Gl├╝hmost, feinen Gl├╝hwein und allerlei selbstgebackenes.

Hier gibt's auch Bilder zur Ausfahrt.