Restaurationstagebuch L3000F / 01.12.08

Seit Anfang November sind wir nun dabei unser vereinseigenes Feuerwehrfahrzeug L3000F zu zerlegen. Bisher waren alle Arbeiten eher destruktiver Art, sprich es wurde demontiert, was das Zeug hält.

Wir versuchen alles ordentlich zu dokumentieren und sauber in Kisten abzulegen. Während der Demontage wird auch gleich eine Bestandsaufnahme gemacht, um abzuschätzen, welche Arbeiten an der einzelnen Baugruppe notwendig sind.

Teilweise wurden Anbauteile auch bereits verschrottet, weil sie zur ehemaligen Feuerwehr-technischen Ausr√ľstung geh√∂rten und nicht mehr gebraucht werden und zu schlecht waren, um verkauft oder abgegeben zu werden.

Motor und Getriebe sind entfernt und der Rahmen ist von der Karosserie gelöst. In den nächsten Schritten soll nun die Karosserie abgehoben werden.

Zur Zeit sind wir dabei den Motor auf Verschlei√ü zu untersuchen. Er hat bereits √ľber 9000 Betriebsstunden und einige Lager zeigen sehr deutliche Laufspuren. Auch hat sich herausgestellt, da√ü an dem Motor schon einmal eine gr√∂√üere Revision durchgef√ľhrt wurde.

Restaurationstagebuch L3000F / 04.01.09

Der Rahmen und die Karosserie sind jetzt komplett getrennt und der Rahmen bis auf die letzte Schraube gestrippt. Obwohl es inzwischen in der Halle beißend kalt ist, gehen die Arbeiten gut voran.

Der Rahmen wird jetzt mit Flex und Zopfb√ľrste entlackt, ihn f√ľr den Lackaufbau vorzubereiten. Und nat√ľrlich m√ľssen die Anbauteile des Rahmen, Achsen, Federpakete usw. √ľberholt werden.

Die n√§chsten Arbeiten sind jetzt entscheidende Schritte. Jetzt mu√ü ein genaues Konzept her, wie die Arbeiten an der Karosserie vorangehen und geplant werden m√ľssen.

 

Restaurationstagebuch L3000F / 04.02.09

Im Laufe des letzten Monats haben wir uns ein grobes Konzept erarbeitet, wie die weiteren Arbeiten am Feuerwehrauto aussehen. Wir haben uns jetzt geeinigt, daß das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeuges möglichst erhalten bleiben soll.

Im Bereich des Laderaums werden alle Feuerwehr-relevanten Einbauten entfernt und ein großer Laderaum entsteht.

Zunächst wurde aber der gesamte Aufbau auf ein rollbares Gestell aufgebaut. Zum einen, um ihn in der Halle verschieben zu können, zum anderen, um von allen Seiten besser daran arbeiten zu können.

Wenn am Aufbau jetzt alle Demontagearbeiten beendet sind, geht es in erster Linie darauf, den Holzrahmen zu stabilisieren und auszubessern. Der Aufbau, bzw. dessen Holzskelett wurde durch Nässe an einigen Stellen kapital geschädigt.

Aber auch am Rahmen und dessen Anbauteilen geht es weiter und auch der Motor wird bei etwas w√§rmeren Temperaturen in Angriff genommen. Nach einer Grundreinigung und anschlie√üender Konservierung wird er in eine andere Werkstatt umziehen und dort von uns komplettiert.