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15.05.2013 - Ein Tag am Meer!

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Amman/ Jordanien - M├Âvenpick Resort& Residences Aqaba

Kosten ├ťbernachtung
kann man nicht so genau sagen, war in einem Pauschalpaket mit dem R├╝ckflug f├╝r zwei N├Ąchte als Pflichthotel, aber billig war es nicht ;-)

Strecke:
Haifa- Tel Aviv- Be'er Sheva- Mitspe Ramon- Eilat- Aqaba

Stimmung:
anfangs eher verhalten, aber sp├Ąter dann eine glatte 1

Autos:
Herr Imhofs neue Lenkungsbuchse hat sich in der Hitze der W├╝ste ausgedehnt und die Lenkung schwerg├Ąngig werden lassen

Aufgaben:
Keine mehr...


Tagebuch:

Nachdem die F├Ąhre im Hafen von Haifa angelegt hatte, waren wir doch etwas auf das Aufgebot an Sicherheitskr├Ąften und so gespannt. Schlie├člich war es f├╝r die Rallye eine Premiere und f├╝r die Israelis nat├╝rlich auch. Die wu├čten ja sicher auch nicht so richtig was auf sie zukam. Die Bef├╝rchtungen waren allerdings eher unberechtigt, es wurde nur zwar kontrolliert, aber nicht schikaniert. Beim Verlassen der F├Ąhre wurde ├╝brigens jedes Fahrzeug fotografiert. Warum wissen wir nicht, so richtig offiziell hat der Fotografierer nicht ausgesehen.

Die Autos wurden immer in Blocks zu je zehn Fahrzeugen abgefertigt, wichtig war, da├č der Eigent├╝mer des Fahrzeuges als Fahrer im Auto sa├č und da├č das Fahrzeug g├╝ltigen T├ťV hatte. Wer ohne g├╝ltigen T├ťV in Deutschland losgefahren war, mu├čte auf der F├Ąhre noch etwas zaubern. Kein Stre├č f├╝r uns, wir waren sauber.
Jedenfalls kam das erste unserer Fahrzeuge mit Tania und Markus besetzt etwa nach der H├Ąlfte aller Teilnehmer noch in einen Block, w├Ąhrend die anderen beiden Autos direkt danach gestoppt wurden und auf den n├Ąchsten Block warten mu├čten.

W├Ąhrend dann die beiden bei der Immigration, der Einreisebeh├Ârde, ihre Visa und Fahrzeugunterlagen geholt haben und sich den gleichen eher belustigenden Fragen stellen mu├čten wie bei einer Einreise in die USA, ├Âffnete der Himmel seine Schleusen und ein verr├╝ckter Platzregen ging nieder.

Es regnete so stark, da├č Tania und Markus auf den 50m R├╝ckweg von der provisorischen Containerburg, die als Abfertigungsb├╝ro diente zum Auto bis auf die Unterhose na├č wurden. Zu allem ├ťberflu├č, war auch das Schiebedach leicht ge├Âffnet und die Funkger├Ątebefestigung am Dachhimmel war ja auch auf die Schiebedachablaufrinne durchgebohrt und somit nicht dicht.

Rund eineinhalb Stunden nachdem Tania und Markus den Hafen verlassen und in einer nahegelegenen Tankstelle auf die anderen gewartet hatten, sind die dann auch als eines der letztes Teams vom Hafengel├Ąnde gefahren.
An der Tankstelle haben wir noch die Truppe vom OK getroffen, die auch schon fix und alle war. Wir haben dann den Beschlu├č gefa├čt durchzufahren und lieber fr├╝h und p├╝nktlich an der Grenze zu sein und dort noch zu ruhen. Mario, Tania und Markus hatten tags├╝ber geschlafen und waren einigerma├čen ausgeruht, die sollten das erste St├╝ck fahren.

Also haben wir die Autos umger├Ąumt, so da├č je einer hinten drin schlafen konnte. Markus ist dann wie meinst voran gefahren und hat das Team einmal quer durch Israel navigiert.
Durch unser Durchstarten haben wir es geschafft noch im Morgengrauen an Tel Aviv vorbeizukommen, ohne das der Verkehr ├╝berhand genommen h├Ątte. Wenn man dann die Ballungszentren an der K├╝ste hinter sich gelassen hat und in die W├╝ste Negev kommt, wird es eh einfach. Angehalten haben wir nicht oft, nur ganz kurz zum Tanken und mal eine Toilette aufsuchen bzw. ein bi├čchen frische Luft zu schnappen. Die Strecke f├╝hrte uns ├╝ber Be'er Sheva und Mitspe Ramon.
Obwohl die Etappe doch recht anstrengend war, war die Fahrt in den Sonnenaufgang herrlich und die Landschaft so ganz anders, als das was wir zuvor gesehen hatten.

Irgendwo zwischen Mitspe Ramon und Eilat haben sich Markus und Yannik dann abgewechselt. Die beiden anderen sind durchgefahren. So hat Flo von Israel nur den Hafen von Haifa, ein kurzes Bergpanorama bei Mitspe Ramon (die Stra├če war zu kurvig zum Schlafen), den Bankomat in Eilat und die Grenze zu Jordanien gesehen.
Kurz vor Eilat sind wir in eine israelische Stra├čensperre geraten und wurden dort von Lara Croft kontrolliert. Ohne Witz, die sah genauso aus. Bis auf die langen Hosen.
Die Stimmung war aber entspannt, kein Stre├č, nur neugierige Fragen, was wir hier so tun. Bei den nachfolgenden Teams waren die Fragen wahrscheinlich schon beantwortet.
Sie hat sich verd├Ąchtig lange unser Funkger├Ąt angeschaut, wir hatten schon bef├╝rchtet, es gibt ├ärger. Schlie├člich waren es alte 2m-Funken f├╝r die man eigentlich einen Schein br├Ąuchte bzw. niemand wu├čte, ob so etwas in Israel ├╝berhaupt zul├Ąssig ist.
Tania hat aber noch mehr geschwitzt, schlie├člich lag Florian hinten auf dem Bett, resp. der Ladefl├Ąche. Aber nachdem mit der Besatzung des ersten Autos eine Weile herumgealbert war, hat Lara die anderen beiden Autos einfach durchgewunken.

In Eilat mu├čten wir dann noch Geld abheben, es galt eine Art Bearbeitungsgeb├╝hr an der israelischen Grenze f├╝r die Ausreise bezahlen. Austrittsgeb├╝hr oder so. Dabei hatten wir schon ganz sch├Ân viel Eintritt bezahlt. Im Hafen mu├čten wir eine Infrastrukturgeb├╝hr bezahlen, die auch nicht ganz ohne war.
Aber war ja egal, Tania zahlte..

Jedenfalls war das Schekel abheben auch unn├Âtig, da auch eine Bezahlung mit Euro m├Âglich gewesen w├Ąre. Haben wir dann auch irgendwie noch gemacht, da neben der Austrittsgeb├╝hr von 25ÔéČ pro Person (wenn wir uns richtig erinnern) auch noch eine Bearbeitungsgeb├╝hr von umgerechnet 2ÔéČ pro Bezahlvorgang (also pro Team) f├Ąllig war. Daf├╝r hat man dann den Passierschein 38A bekommen und durfte Israel verlassen.

Durch unsere Taktik waren wir als zweites Team an der Grenze und standen ganz vorne an der Reihe. Und wir haben, als man die Passierscheine kaufen konnte sofort reagiert und waren somit auch als zweites oder drittes Team ├╝ber der Grenze.
Was sich als absoluter Gl├╝cksfall herausgestellt hat, denn viele andere Teams standen wegen technischer Probleme beim jordanischen Zoll bis sechs Uhr abends in der gl├╝henden W├╝stensonne.
Wir hingegen waren schon um 13Uhr in unserem Hotel in Aqaba. Und da hatten wir schon die Autos vollgetankt.

Nach den doch eher krassen Spritpreisen in der T├╝rkei war das Volltanken in Aqaba quasi wie Weltspartag. Der Liter des guten Super 95 kostete rund 1ÔéČ.
An der Tankstelle hat wir erst einmal ein ziemlich mieses Gef├╝hl, an dem wir aber selbst Schuld waren. Wir hatten im Vorfeld zwar alle Wechselkurse ermittelt, aber leider den Zettel zuhause liegen lassen. Das hei├čt, wir wu├čten nicht, was so ein JOD- jordanischer Dinar eigentlich wert war.
Also haben wir gefragt, ob wir in Dollar oder Euro zahlen k├Ânnen, da wir noch keine Dinar hatten. Dollar waren angenehm und wir haben halt bezahlt, was der Tankstellenchef aufgerufen hat. Es wurde direkt an der S├Ąule abgelesen und beim Zapfer bezahlt. Dessen Geldbeutel ist die Hosentasche.
Jedenfalls waren wir uns aufgrund der aufgerufenen Preise doch sehr unsicher, ob uns der Cheffe nicht ordentlich ├╝ber den Tisch gezogen hat. Im Hotel dann Entwarnung. Kurz gegoogled, Kurse umgerechnet und festgestellt, da├č alles in Ordnung war. Der gute Mann hat lediglich gro├čz├╝gig zu seinen Gunsten gerundet.
In den folgenden Tagen hat sich aber auch gezeigt, da├č man doch mal besser kurz nachrechnet, bevor man zahlt ;-)

Nachdem die Omega gef├╝ttert waren ging es ins Hotel. Wir waren wie ca. die H├Ąlfte aller Teams im Zentrumsnahen M├Âvenpick Resort& Residences Aqaba untergebracht. Die ├ťbernachten in Jordanien waren vorrausgebucht durch das OK/ Rallyeorga und bereits bezahlt.
Wir h├Ątten uns wahrscheinlich keine so gro├čkotzige 5-Sterne-Unterkunft ausgesucht, aber es war gro├čartig.
Nicht, da├č wir w├Ąhrend der Rallye Entbehrungen erlitten h├Ątten, sicher nicht. Aber nach drei Wochen im Auto schlafen und kalt duschen hat sich hier am Roten Meer doch eine neue Welt aufgetan.

Wir waren also sehr ├╝berrascht, was es da so alles gab und es war klar, wir m├╝ssen so schnell wir m├Âglich ans Meer. Aber erst die Pflicht... Die Lenkung von Herr Imhof war schwerg├Ąngig. Also haben wir nach dem Beziehen unserer Zimmer (zwei mit Meerblick) erst einmal auf dem Hotelparkplatz alle Gelenke an der Vorderachse von Herrn Imhof mit Schmierstoff versehen. Vermutlich war die Kunststoffbuchse, die wir in der T├╝rkei eingebaut haben Schuld. Bzw. deren W├Ąrmeausdehnung bei der W├Ąrme in Jordanien. Das hatte sich dann aber nach dem zweiten hei├čen Tag auch gen├╝gend gesetzt... ;-)

Nachdem das erledigt war, gab es kein Halten mehr. Wir wollten ans Meer! Also rein in die Badeklamotten und an den Pools vorbei direkt an den Strand. Juchuu!

Egal, wir haben es genossen, auch wenn es dekadent war. Also den Strand, den Kellner, der uns kalte Getr├Ąnke an die Liege gebracht hat, das Rote Meer mit seiner angenehmen Badetemperatur und den Ausblick auf den Golf von Aqaba nach Israel, ├ägypten und Saudi Arabien. Das liegt alles in Sichtweite und weniger als 20km von Aqaba entfernt.

Nach einem sehr erholsamen Nachmittag am Meer sind wir abends noch in die Stadt zum Essen. An einer Art Grillrestaurant haben wir ein anders Team getroffen, da├č mit dem Essen sehr zufrieden war und so gab es ganze gegrillte Fische, Kebabs, Taboul├ę und t├╝rkischen Salat. Alles zu unserer Zufriedenheit. Nur Tania war leider etwas fertig von der anstrengenden Fahrt und mu├čte wegen schwachen Kreislaufs bi├čchen langsam machen.

Und obwohl wir alle sehr m├╝de waren, sind wir doch noch bei Flo und Fabi auf den Balkon gesessen, haben den Ausblick aufs Meer und das n├Ąchtliche Aqaba mit dem riesigen Fahnenmast auf dem Revolutionsplatz genossen.

14.05.2013 - Haifa

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
 Haifa (Israel)

Kosten ├ťbernachtung
keine, schlie├člich gab es keine ├ťbernachtung ;-)

Strecke:
mit der Nissos Rodos von Iskenderun nach Haifa

Stimmung:
2-3

Autos:
ohne Probleme

Aufgaben:
Knetet Eure Welt. Mit gespendetem Knet ein kleines Kunstwerk zaubern und bewerten lassen.


Tagebuch:
Vom Tag auf der F├Ąhre gibt es recht wenig zu berichten. Nachdem wir erst gegen sechs Uhr nach dem Ablegen der F├Ąhre ins Bett gekommen sind, haben wir erst einmal den halben Tag verpennt.

Die H├Ąlfe des Teams mu├čte leider noch in der Einschlafphase feststellen, da├č die mitgef├╝hrten Luftmatratzen einen Platten hatten. Sie taugten bestenfalls als Einschlafhilfe, aber egal, wenn man m├╝de genug ist, schl├Ąft es sich auch auf dem Boden ganz ordentlich.

Nach dem Ausschlafen haben wir erst einmal gefr├╝hst├╝ck, uns ein bi├čchen den Wind um die Nase wehen lassen und mit anderen Teams rumgealbert. Danach mu├čte die "Knetet-Eure-Welt-Aufgabe" bew├Ąltigt werden. Die Knetmasse daf├╝r hatten wir schon in Oberstaufen beim Start bekommen, gl├╝cklicherweise hatten wir noch nicht alles unterwegs an Kinder verschenkt.

Es war knifflig genug an die Knete ranzukommen. Sie lag zwei Stockwerke unter unserem Passagierdeck der F├Ąhre in unseren Autos. Das hie├č erst einmal verbotenerweise ins Fahrzeugdeck schleichen und dann unter ├╝belsten Verrenkungen den Knet unter dem R├╝cksitz hervorholen. Verrenkungen deshalb, weil die Autos sehr dicht aneinander geparkt waren und die T├╝ren dadurch nicht richtig aufgingen.
Wir haben unsere Rallye-Welt geknetet, mit Landkarte, Route und drei Autos und wurden immerhin mit 8 von 10 Punkten belohnt.

Ein bi├čchen aus Langeweile und haupts├Ąchlich, weil wir schon ahnten, da├č wir uns wohl die Nacht um die Ohren schlagen w├╝rden, haben wir uns alle nochmal zu einem ausgiebigen Mittagsschlaf hingelegt, was sich sp├Ąter als goldrichtig herausgestellt hat.

F├╝r die ├ťberfahrt waren 19h eingeplant, wir haben aber schon nach 15h gegen 21Uhr den Hafen in Haifa erreicht. Bis wir dann schlu├čendlich Haifa verlassen konnten, war es aber bereits nach halb vier am Morgen des Mittwoch, 15.05.
Bevor wir auf die Fahrzeugdecks gelassen wurden, gab es noch einige Hinweise von Seiten der Organisation. Der wichtigste war der, da├č wir aufgrund des Tages Versp├Ątung der F├Ąhre bis 12Uhr am 15.05. am Grenz├╝bergang zwischen Eilat/ Israel und Aqaba/ Jordanien sein mu├čten. Damit war klar, da├č wir uns in Israel keinesfalls ein Nachtlager suchen brauchten, sondern direkt durchfahren mu├čten.
Prinzipiell h├Ątten wir rein rechtlich, zumindest nach den ausgeh├Ąndigten Dokumenten, bis 17.05. auf israelischen Stra├čen unterwegs sein d├╝rfen. Problem w├Ąre dann aber die Einreise nach Jordanien gewesen, die f├╝r alle Teilnehmer gleichzeitig abgewickelt werden sollte.

13.05.2013 - Iskenderun und die Nissos Rodos

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Schwimmendes Nachtlager F├Ąhre Nissos Rodos (griechische Flagge),
Iskenderun (T├╝rkei) nach Haifa (Israel)

Kosten ├ťbernachtung
kann man nicht so genau sagen, nix extra in jedem Fall ;-)

Strecke:
Iskenderun, vom Fahrerlager zum F├Ąhrhafen

Stimmung:
1-2,  in der Nacht dann doch etwas ged├Ąmpfter

Autos:
im F├Ąhrhafen ein Plattfu├č bei Feo

Aufgaben:
Roadbook abgeben


Tagebuch:
Nachdem wir mit Rajko relativ lange Geburtstag gefeiert hatten, war das Schlafbed├╝rfnis einigerma├čen hoch und so haben wir uns recht lange in den Betten herumgetrieben. Es gab ja an dem Tag nichts besonderes zu tun.
Auf dem Plan stand Roadbook fertigmachen, ein bi├čchen in die Stadt gehen und Postkarten aufgeben und uns abends um 18Uhr am F├Ąhrhafen einzufinden, um auf die Nissos Rodos einzuschiffen.
Wie meistens waren die ersten, die aus den Federn waren Markus und Tania. Nach einer kalten Dusche auf dem Stadiongel├Ąnde haben die beiden beim dortigen Kiosk erst einmal einen Fr├╝hst├╝ckstee zu sich genommen und darauf gewartet, da├č die anderen zu sich kamen.
Dann wurde ausgiebig gefr├╝hst├╝ckt und die schon lange gekauften Postkarten fertiggeschrieben.

Es war schon lange nach eins bis wir endlich im Fahrerlager losgekommen und in die Stadt gefahren sind. Da haben wir uns aufgeteilt, Mario, Tania und Fabian sind zum Bummeln in die Stadt und Markus, Flo und Yannik haben sich eine nette Kneipe an der Uferpromenade zum Mittagessen und Faulenzen gesucht. Die drei letztgenannten hatten nur zwei kleine Aufgaben zu erf├╝llen: letzte Bilder f├╝r das Roadbook ausdrucken und die Postkarten aufgeben. Check! Wenn auch mit kleinen Komplikationen, denn sie mu├čten nochmals Geld wechseln. Die Briefmarken waren teurer als gedacht.
Von dem Restaurant an der Uferpromenade haben wir dann auch mit gro├čer Freunde gesehen, da├č die 24h versp├Ątetet F├Ąhre endlich in Iskenderun eintraf. Es gibt dort nur sehr wenig F├Ąhrverkehr und die Nissos Rodos war die erste und einzige F├Ąhre, die wir gesehen haben.
Markus hat inzwischen nochmals Kontakt mit seinem t├╝rkischen Arbeitskollegen ├çafer, der zuf├Ąlligerweise in Iskenderun war. Er sowie die Freudenberger vom Team KamiKatze haben sich dann noch mit ihm getroffen, was ziemlich witzig war. ├çafer hat unsere Reise insofern begleitet, als er im Vorfeld den T├╝rkei Stra├čenatlas und den Istanbul-Stadtplan besorgt hatte. Er hat bei der Verabschiedung dann noch auf unseren Autos unterschrieben.
Nach dem Treffen mit ├çafer waren wir recht sp├Ąt dran und wir mu├čten ganz sch├Ân Gas geben, da├č wir einigerma├čen zur vorgegebenen Zeit am F├Ąhrhafen waren. Was eigentlich komplett unn├Âtig war, denn wir haben erstmal gewartet.
Damit uns nicht zu langweilig wurde, haben wir mit anderen Teams gequatscht und den gerade entdeckten, im Reifen von Feo steckenden Nagel entfernt und mit Hilfe des Team 91- Museum Sinsheim geflickt. Die Jungs (und das M├Ądel) hatten einen Flicksatz dabei, der dem des t├╝rkischen Reifendienstes sehr ├Ąhnlich war. Egal, auch das hat bis zur Abgabe der Autos gehalten. Danke an der Stelle!
Nachdem das mit dem Reifen haben wir wieder -richtig!- gewartet. Irgendwann lange nach Einbruch der Dunkelheit (die dort recht fr├╝h einsetzt) haben sich die ersten Autos in Bewegung gesetzt. Zun├Ąchst ging es mal ├╝ber den t├╝rkischen Zoll und dann auf den n├Ąchsten Warteplatz. Da wurde dann wieder gewartet. Anscheinend mu├čte das OK mit unseren Reisep├Ąssen, die wir abgeben mu├čten in die Stadt zum Zoll fahren und dort stempeln lassen. Es lebe der Stempel und die B├╝rokratie.
Wir haben derweil gewartet und mit anderen Teams rumgealbert und irgendwann auch ein bi├čchen geschlafen. Um drei Uhr nachts kam dann wieder Bewegung in die Reihe der Wartenden.
Es sei ├╝brigens an der Stelle erw├Ąhnt, da├č sich andere Teams die Wartezeit mit n├╝tzlichen Wartungsarbeiten vertrieben haben. Die Jungs und M├Ądels vom Team 73- Die Letzten haben mit Hilfe von ein paar anderen den dringend notwendigen Wechsel der Zylinderkopfdichtung an Ihrem Mercedes W124 vorgenommen. Der daraufhin sinnvolle ├ľlwechsel wurde auf der F├Ąhre nachgeholt.
Bis die Autos alle auf der F├Ąhre waren und wir unser Pl├Ątzchen irgendwo auf dem Schiff ergattert hatten, war es nach vier Uhr am Morgen des Mittwoch (14.05.). Bis die F├Ąhre dann abgelegt hat, war es ziemlich genau 6Uhr morgens. Zw├Âlf Stunden nachdem wir uns am F├Ąhrhafen eingefunden hatten. Wer es bis zu diesem Zeitpunkt durchgehalten hatte, weil er unbedingt beim Ablegen dabei sein wollte, war komplett erledigt und hat sich dann umgehend auf dem Weg ins "Bett" gemacht, was aus einer Luftmatratze oder Isomatte irgendwo auf der F├Ąhre bestand.

12.05.2013 - Ab ans Mittelmeer... / Iskenderun

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Iskenderun, T├╝rkei

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ, im Auto (Fahrerlager auf Sportanlage)

Strecke:
Avanos-├ťrg├╝p-Mansurlu-Kozan-Ceyhan-Iskenderun

Stimmung:
2

Autos:
keine Probleme

Aufgaben:
Keine au├čer Roadbook fertigstellen.


Tagebuch:
Morgens ging es einigerma├čen zeitig los, wir mu├čten ja die F├Ąhre in Iskenderun erreichen. Nachdem es ein paar Tage vorher noch hie├č, wir sollten fr├╝her als urspr├╝nglich geplant auf der F├Ąhre sein, erfuhren wir bei unserer Ankunft in Avanos, da├č wir erst gegen 18Uhr am Hafen in Iskenderun sein sollten.

Das lie├č uns f├╝r die rund 350km lange Strecke doch einiges an Zeit. Dachten wir...
Nach guten Erfahrungen mit wei├č eingezeichneten Stra├čen haben wir uns dazu hinrei├čen lassen, eine wei├č-gelbe Stra├čenkombination ├╝ber Mansurlu und Kozan zu bevorzugen  anstatt die langweilige Schnellstra├če ├╝ber Niğde zu fahren.
Das hat am Anfang auch noch ganz prima funktioniert, die Stra├če war bestens ausgebaut. Bis wir auf einer Pa├čh├Âhe anscheinend eine Kreis- oder Regionengrenze ├╝berquert haben und sich der Ausbaugrad von "wirklich ordentlich" auf "Schotterpiste" reduziert hat.
Nach ca. 20km, an der Abzweigung Richtung Feke, wo wir uns weiter Richtung Kozan hielten, fiel die Qualit├Ąt ins Bodenlose- aus "Schotterpiste" wurden "albanische Verh├Ąltnisse". Und die haben sich dann ├╝ber 60 oder vielleicht auch 80km tapfer gehalten.
Aber wir wollen uns nicht beklagen. Es uns zumindest gr├Â├čtenteils einen Riesenspa├č gemacht. Nur Tania hatte irgendwann zu k├Ąmpfen, ihr schlug das ganze auf den Magen.
Aber bei einer Pause am Wegesrand haben wir ihr eine leichte ├ťberdosis Reise├╝belkeitstabletten verabreicht und nach der Weiterfahrt hat sie die n├Ąchste Kurve nicht erlebt und den Rest der Strecke sauber verpennt.
Als wir nach ├╝ber zwei Stunden auf dieser Piste allerdings vor einer Schranke mit Durchfahrt-Verboten-Schild und Wachh├Ąuschen standen, haben wir unsere F├Ąhre schon ohne uns davonschippern sehen.
Aber der Schreck w├Ąhrte nur kurz. Wir durften (wie jeder andere) das Baustellengel├Ąnde durchqueren und ganz normal Richtung Kozan weiterfahren.
Bei einem Tankstop hinter Kozan hat Markus mal einen Blick auf sein Handy geworfen und festgestellt, da├č die Sp├Ątzles und die KamiKatzen Bescheid gegeben haben, da├č die F├Ąhre einen ganzen Tag Versp├Ątung hat.
Es h├Ątte uns zwar nach Iskendrun einigerma├čen locker gereicht, aber diese Nachricht entspannte die Situation dann doch ganz erheblich. Wir wollten dann erst einmal einen ├çay (Tee) trinken gehen, aber das hat sich in dieser nicht so sch├Ânen Gegend als nicht sonderlich einfach herausgestellt. In D├Ârtyol wurden wir dann f├╝ndig. Nach dem Tee haben wir beschlossen nach Iskenderun durchzufahren, das Nachtlager zu suchen und dort essen zu gehen.
Die Region n├Ârdlich von Iskenderun ist gepr├Ągt von gro├čen Stahlwerken und petrochemischer Industrie. Hier scheinen Pipelines zu enden und ├ľl auf Schiffe verladen zu werden. Alles in allem kein sch├Âner Landstrich, wobei er sicherlich wirtschaftlich von einiger Bedeutung ist.
Nach einigem Herumgeirre in Iskenderun haben wir irgendwann das sch├Ân in einer Sportanlage gelegene Fahrerlager gefunden und uns neben dem Team 91- Technikmuseum (Sinsheim) niedergelassen.
Danach ging es zu Fu├č ein St├╝ck zur├╝ck in die Stadt zum Essen, welches sehr lecker war und das Lokal ist sehr nett an der Meerespromenade gelegen.
Zur├╝ck im Fahrerlager haben wir mit den Sinsheimern und den Sp├Ątzles und auch anderen den 50. Geburtstag von Rajko vom Team 91- Technikmuseum gefeiert. War echt ein netter Abend, nach dem wir uns recht sp├Ąt und leicht angeschlagen in unsere Betten zur├╝ckgezogen haben.
Sein Team (gut vorbereitet) und das OK (spontan) haben Rajko zu seinem 50. Wiegenfest ├╝brigens ein sauberes Feuerwerk veranstaltet.

11.05.2013 - Kappadokien extended.../ Avanos

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Avanos, Parkplatz am Flu├č

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ, im Auto

Strecke:
Kappadokien Sightseeing-Tour

Stimmung:
1

Autos:
keine Probleme

Aufgaben:
Motivsuche in Kappadokien


Tagebuch:
Gem├Ą├č dem Roadbook sollten wir an dem Tag eine kleine Kappadokien- Rundfahrt machen und dabei Motive finden, die im Roadbook vorgegeben waren und uns am Nachmittag auf den Weg Richtung F├Ąhre in Iskenderun machen.

Am Vorabend hatten wir noch einen Blick in die Landkarte geworfen, um die Strecke nach Iskenderun abzusch├Ątzen und uns mit unseren Freunden vom Team 53- den Sp├Ątzles- abgestimmt. Wir wollten lieber den ganzen Tag in Kappadokien verbringen, nochmal in Avanos schlafen, um dann ohne Umwege und z├╝gig am 12.05. nach Iskenderun zu fahren.

Gesagt, getan, also haben wir erst einmal ausgeschlafen, gem├╝tlich gefr├╝hst├╝ck (Monsterr├╝hrei mit scharfer Wurst und K├Ąse) und haben uns dann ohne Hast auf den Weg zur ersten Sehensw├╝rdigkeit gemacht, die wir besuchen wollten. Paşabağ, ein Dorf, dessen Wohnh├Âhlen komplett in die bizarren Felsformationen geschlagen sind.
Entgegen unserer letzten Tage in der T├╝rkei war hier lebhafter Tourismus vorhanden.
Nach einer ausgiebigen Besichtung der H├Âhlen und der riesigen Felspenisse, ├Ąh Felspilze haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und das Bild der n├Ąchsten Aufgabe gesucht. Zugegeben recht einfach, denn das gro├če Felskamel im Gebiet Devrent Vadisi war nicht zu ├╝bersehen. ├ťber ├ťrg├╝p ging es dann weiter H├Âhlenkirche Sakli Vadi in Mustafapaşa.

Dort stellte sich dann allm├Ąhlich Hunger ein und wir beschlossen vor der Weiterfahrt nach U├žhisar, wo wir die Burg fotografieren sollten, nochmal nach ├ťrg├╝p zu fahren, wo wir einen gro├čen Markt gesehen hatten.
Der Besuch hat sich dann wirklich gelohnt. Ein toller, gro├čer Wochenmarkt mit allem, was das Herz begehrt. Wir haben flei├čig eingekauft. Gew├╝rze, Salat und Gem├╝se und nat├╝rlich viel frisches, leckeres Obst. Au├čerdem ist f├╝r Yannik noch ein paar Schuhe herausgesprungen. Seine hatten wir ein paar Tage vorher leider morgens unter dem Auto vergessen, wo sie zum Schutz vor Regen standen.

Bewaffnet mit ausreichend Lebensmitteln und frischem Brot sind wir nach U├žhisar gefahren, wo wir am Fu├če der wirklich beeindruckenden, oberhalb des Dorfes thronenden Felsenburg einen frischen Salat gemacht und unsere letzten B├╝chsenwurstreserven verspeist haben. Die leere Wurstdose hat nach dem Essen noch eine streunende Katze gl├╝cklich gemacht, die hoffentlich mit dem ungewohnten Schweinefleisch klargekommen ist.
Auf dem R├╝ckweg nach Avanos haben wir dann noch das sch├Âne Panorama auf die bekannte Siedlung G├Âreme bewundert und waren kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf "unserem" Parkplatz am Flu├č. Neben den Sp├Ątzles und dem Team 2 - Lebenshilfe, waren wir anscheinend die einzigen, die sich f├╝r die entspannte, touristische Variante entschieden hatten.
F├╝r den Abend stand dann noch ein bi├čchen was auf dem Programm. Zun├Ąchst mu├čten wir uns mal um unser Roadbook k├╝mmern, auf dessen Vollst├Ąndigkeit sp├Ąter die Platzierung bei der Siegerehrung basieren w├╝rde. Also hie├č es Bilder sortieren und im Internet Caf├ę ausdrucken lassen, fehlende ├ťbernachtungen nachtragen usw.
Als das erledigt war, gingen wir noch lecker in der Stadt essen und haben uns danach noch zu einem sp├Ąten Hamam-Besuch hinrei├čen lassen. Das Hamam war direkt neben dem Parkplatz und von daher fiel die Entscheidung leicht. Fabi hat f├╝r uns sechs noch einen Mengenrabatt rausgehandelt und schon ging es los.

Zu unserer Verwunderung wurden M├Ąnnlein und Weiblein nicht getrennt und so sa├čen wir nach dem Umziehen bzw. Ausziehen alle nur mit Handtuch bedeckt im Eingangsbereich des Hamam und haben zur Er├Âffnung erst einmal so eine Art Zementschlemme ins Gesicht gepinselt bekommen.
Damit wurden wir dann in die Sauna geschickt und eine Viertel Stunde ziehen lassen.
Danach wurde Tania aber doch ins Separ├ęe mit Vorh├Ąngchen gef├╝hrt, wo sie sich ausgiebig der K├Ârperpflege widmen konnte. Die Jungs hatten sich bis auf Mario f├╝r das volle Programm mit Massage und Peeling entschieden und wurden vom Bademeister (oder wie auch immer die korrekte Berufsbezeichnung ist) ordentlich durchgewalkt. Man kann dabei nicht unbedingt von einem z├Ąrtlichen Umgang reden.
Nach einem Apfeltee im Hamam sind wir dann v├Âllig entspannt und angenehm m├╝de zu unseren Omegas und ein v├Âllig entspannter Tag ging nach einem letzten Efes- Bier zu Ende.

10.05.2013 - Westw├Ąrts nach Avanos, Kappadokien

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Avanos, Parkplatz am Flu├č

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ, im Auto (Fahrerlager)

Strecke:
Solhan- Bing├Âl- Kayseri- Avanos

Stimmung:
1-2

Autos:
Soweit okay, nur der Dottore hat kurz gebrannt.

Aufgaben:
Sch├Ânstes Bild der Strecke fotografieren. Es war die Dusche am Morgen.

Tagebuch:
Der Tag hat jedenfalls sehr gut angefangen. Als Markus morgens zum Z├Ąhneputzen auf die Tankstellentoiletten wollte, hat der Tankwart die Notlage erkannt und ihm die T├╝r zum Paradies gezeigt. Eine Dusche. Eine warme noch dazu. Wir wollen nicht sagen, da├č sie hei├č war. Aber immerhin warm. Und immerhin lag die letzte nicht kalte Dusche einige Tage zur├╝ck, das war bei unserem Hamam Besuch in Istanbul.
Wie gesagt, hei├č ist anders, aber wir haben uns hinterher wunderbar sauber gef├╝hlt.
Das Wetter hat uns an dem Tag schwer im Stich gelassen. Schon am morgen ging es mit Platzregen los. Aber das war letztendlich weitgehend egal, denn es war einfach eine ├ťberbr├╝ckungsetappe, an der wir ├╝ber 650 km zur├╝cklegen mu├čten. Trockene Phasen haben sich mit Regen und Gewitter abgewechselt.
Kurz nach der Abfahrt am Morgen mu├čten wir einen Tankstop einlegen, die Tankstelle, an der wir ├╝bernachtet hatten, hatte gerade kein Super 95. Bei der Gelegenheit haben wir auch noch ├ľl kontrolliert und aufgef├╝llt und dabei vergessen, den ├ľldeckel von Dr. Eduard wieder zu verschlie├čen. Das hatte Konsequenzen. Ein paar Kilometer sp├Ąter kam ├╝ber Funk die etwas aufgeregte Ansage, da├č es aus dem Motorraum qualmt und sofort angehalten werden m├╝sse.
Das aus dem Einf├╝llstutzen spritzende ├ľl hatte sich entz├╝ndet und als die Fahrzeugbesatzung die Motorhaube ge├Âffnet hat, haben schon Flammen herausgez├╝ngelt. Geistesgegenw├Ąrtig haben sie das einzig richtige gemacht, was man machen kann, wenn ├ľl brennt. Sie haben mit Wasser abgel├Âscht.
├ťberraschenderweise wurde nichts au├čer der Motorhaubenverkleidung in Mitleidenschaft gezogen. Gl├╝ck gehabt. Da sich das ganze in der N├Ąhe einer Tankstelle mit Waschplatz ereignet hat, haben wir dem Auto auch noch eine Motorw├Ąsche verpa├čt. Ohne Probleme ging es weiter nach Avanos...
Im Fahrerlager mitten in der Stadt direkt am Flu├č auf einem Parkplatz. Gar nicht schlecht, denn da gab es auch ├Âffentliche Toiletten. Der Platz an sich war auch in Ordnung.
Nachdem das Nachtlager aufgebaut war, sind wir auf der anderen Flu├čseite noch in einem netten Restaurant lecker essen gegangen.MIt Sitzplatz direkt am Wasser und landestypischen Spezialit├Ąten.
Avanos ist der Zentralort der Region Kappdokien, die f├╝r bizzarre Gesteinsformationen und H├Âhlenwohnungen/ -st├Ądte ber├╝hmt ist. Die Region ist sehr touristisch, auch sehr viele ausl├Ąndische Touristen z├Ąhlen zu den Besuchern. Das merkten wir nat├╝rlich an der Infrastruktur, dem Restaurantangebot und nicht zu letzt an den Preisen. So haben wir uns auf der ├╝ber 1000km langen Strecke von Kars/ Araratregion nach Avanos vom wilden Kurdistan in die moderne T├╝rkei katapuliert.
Und auch wenn der Tag nicht sonderlich ereignisreich war gibt es doch eines zu erw├Ąhnen. Die unglaublich Abwechslung in der Landschaft. Durch hohe Gebirge, wo es immer mal wieder auch auf den Fernstrecken einfach so ├╝ber 2000m hohe P├Ąsse geht, schroffe Mondlandschaft, reiche Agrarregionen, eines der gr├Â├čten Aprikosenanbaugebiete und vieles mehr.
Nat├╝rlich immer aus Sicht eines Rallyefahrers- durch die Windschutzscheibe oder ein Seitenfenster. Aber wir wollen uns nicht beklagen, da├č wir oft keine Zeit hatten uns mit manchen Gegenden oder Sehensw├╝rdigkeiten mehr Zeit zu lassen. Das war von vornherein klar, schlie├člich ist es ja eine Rallye. Aber die Zeit reicht auf jeden Fall, um sich hier und da eine kleine Notiz im Hinterkopf zu machen, da├č es sich sicher lohnen w├╝rde an einen bestimmten Ort mal mit viel Zeit zur├╝ckzukehren.

09.05.2013 - Der Wendepunkt... Kars, Ruinenstadt Ani, Ararat

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Solhan/ T├╝rkei

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ

Strecke:
Kars- Antikstadt Ani- Igdir- Berg Ararat- Van-See- Tatvan- Mus- Solhan

Stimmung:
2

Autos:
keine Probleme

Aufgaben:
Bilder bei der Antikstadt Ani und dem Grenzflu├č zu Armenien
R├Ątsel bei der Antikstadt Ani
Bilder vom Berg Ararat

Tagebuch:
Nicht zu fr├╝h aufstehen war goldrichtig, denn als wir gegen zehn Uhr die Burg verlassen haben, waren wir das zweit- oder drittletzte Team und vom Senator war immer noch nichts zu sehen.
Wir haben uns morgens Zeit genommen, unsere Sachen in den Autos sortiert und ausgemistet und dann ein opulentes Fr├╝hst├╝ck auf der Burgmauer mit Blick auf Kars genossen.
Nach der Abfahrt ging es direkt in die Ruinenstadt Ani, die uns sehr beeindruckt hat. Ani war ein wichtiger Handelsknoten der Seidenstra├če. Die Anlage ist riesig, vor allem die Kathedrale, die im zehnten Jahrhundert gebaut wurde und noch eines der am besten erhaltenen Geb├Ąude ist, hat uns beeindruckt. Fast ebenso eindrucksvoll sind die Reste der ersten Moschee in Anatolien und deren Minarett, da├č man besteigen kann und so einen umfassenden Blick ├╝ber die Anlage bekommt.
In Deutschland undenkbar, dieses Minarett f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich zu machen. Zu steil und viel zu eng die Treppe, kein Licht vorhanden, und oben keine Absturzsicherung, die diesen Namen verdient h├Ątte.
Wenn wir wieder zuhause sind, m├╝ssen wir unbedingt mal die Geschichte dieser so beeindruckenden Ruinen nachlesen. Auf manchen Schildern stand zu lesen, da├č die Geb├Ąude wohl teilweise erst im 20sten Jahrhundert von den Armeniern zerst├Ârt wurden.
Heute steht die Ruinenstadt direkt an der Grenze zu Armenien. Die beiden L├Ąnder werden durch einen kleinen Grenzflu├č geteilt und die Grenze ist auf beiden Seiten massiv gesichert. Von dem "Aussichtpunkt" hinter der Kathedrale sind es nach Armenien keine 100m Luftlinie gewesen. F├╝r uns irgendwie beeindruckend, da wir doch mit dem Auto von zuhause bis an die armenische Grenze gefahren sind.
Ein Handy hat sogar armenisches Netz gefangen. Radio Erivan quasi ;-)
Nach Ani haben wir uns dann Richtung S├╝den in die B├╝sche geschlagen und haben ├╝ber 100km Bundesstra├če durch 30km ordentliche Schotterpiste abgek├╝rzt. Auch hier hat sich das Elend vom Vortag wiederholt. Kleine Kinder die barfu├č und teilweise ohne Hose an bei 12┬░C plus drau├čen an der Stra├če standen.
Auch hier haben wir die Schuhtasche rausgeholt und ein bi├čchen f├╝r Linderung gesorgt. Wie erw├Ąhnt, ein Tropfen auf den hei├čen Stein, aber doch besser als nichts. Der gr├Â├čere der beiden Jungs hat sich wie ein Schneek├Ânig ├╝ber das Paar Turnschuhe gefreut, der kleine wu├čte absolut nicht, was mit ihm geschieht.
Die letzte Aufgabe des Tages war ein Foto des Bergs Ararat, oder Agri Dagi, wie er auf t├╝rkisch hei├čt. Das wurde uns allerdings nicht verg├Ânnt, der Gipfel lag, wie er das meistens tut, in den Wolken. Gut der Tag war eh verregnet, es wunderte also nicht wirklich. An der Pa├čh├Âhe neben dem Berg haben wir ein Bild gemacht und den Nebel fotografiert. Diese Pa├čh├Âhe war nebenbei bemerkt der ├Âstlichste Punkt unserer Reise, ab hier ging es wieder Richtung Westen.

Nachdem wir nichts gesehen haben, haben wir uns auf den 1000km langen Weg nach Kappadokien gemacht. Unsere Entscheidung fiel auf die s├╝dliche Variante dem Van-See entlang, die meisten anderen Teams haben wohl die Variante ├╝ber Erzurum gew├Ąhlt. Von der Entfernung her kaum ein Unterschied und wir wollten einfach dem See entlangfahren.
Es war uns klar, da├č wir noch ziemlich Strecke machen mu├čten, weil wir morgens etwas getr├Âdelt und uns in Ani viel Zeit genommen haben.
Unser geplantes Tagesziel war Bing├Âl. Von dort aus w├Ąren es am n├Ąchsten Tag noch 600km nach Avanos/ G├Âreme Nationalpark gewesen.
In Ahlat am Van-See haben wir uns bei Einbruch der Nacht in einer wenig einladenden Kneipe f├╝r die kommende Nachtetappe gest├Ąrkt. Das Essen war entgegen aller Vorbehalte sehr lecker und so konnten wir fit und satt noch fast drei Stunden weiterfahren.
Als dann die Luft gegen 23Uhr raus war, haben wir uns eine gro├če Tankstelle mit LKW Stellpl├Ątzen gesucht und haben dabei alles richtig gemacht. Aber dazu morgen mehr. Bing├Âl haben wir nicht mehr erreicht, unser Nachtlager war in Solhan.
Der Rest des Tages ist schnell erz├Ąhlt: Stellplatz gesucht, Autos umgebaut, Wecker schnell gestellt und sofort ins Bett gefallen.

08.05.2013 - Rallyedorf Karahan, Kars

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Kars, T├╝rkei - Burg

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ (im Auto)

Strecke:
Kars- Gildir See- Karahan- Kars

Stimmung:
1-2

Autos:
Alles okay, nur zwei kleine Reifenpannen.

Aufgaben:
Seeaufgabe (R├Ątsel)
Schule Karahan


Tagebuch:
Da wir am Vortag wirklich sehr lange unterwegs waren, haben wir beschlossen, richtig auszuschlafen. Um neun Uhr hat der Wecker geklingelt. Um halb zehn haben wir es dann endlich aus den Betten bzw. Autos geschafft. Gem├╝tlich so ein Omega. F├╝r viele schwer vorstellbar, aber der Caravan bietet 2,00m x 1,40m topfebene Ladefl├Ąche und somit Platz f├╝r eine ordentliche Matratze.
F├╝r gutes Klima sorgen unsere schlauen Heckklappenaufsteller. Damit lassen sich die Heckklappen auch bei schlechtem Wetter ca. 10cm auf L├╝ftung stellen und rasten trotzdem sicher ein. Die Autos lassen sich abschlie├čen und eventuelle Langfinger k├Ânnen nur sehr begrenzt in den Innenraum greifen.
Jedenfalls erm├Âglicht unser Schlafkonzept ruhige, erholsame N├Ąchte und beugt so wirksam dem Rallyekoller vor.
Am zw├Âlften Rallyetag stand eine Tour durch die Umgebung von Kars auf dem Programm. Zun├Ąchst waren wir am Gildir G├Âl├╝, dem Gildir See. Dort gab es eine kleine Knobelaufgabe zu l├Âsen, die ursp├╝nglich angedachte Variante hat sich wegen des schlechten und kalten Wetters nicht umsetzen lassen.
Mit unserem neuen Bekannten Ahmed aus Berlin, der beim OK als Gast mitf├Ąhrt, haben wir in dem kleinen Lokal am See ├Ąu├čert leckeren Fisch, guten Salat und Melone gegessen.
Nach der See-Aufgabe sollten wir in die Schule des "Rallyedorfes" Karahan fahren. Speziell f├╝r den Besuch haben wir noch ein paar Kleinigkeiten mitgenommen, wie eine gro├če T├╝te Schuhe. Karahan ist seit l├Ąngerem mit der Rallye verbunden, das OK-Mitglied Nadir kommt von dort. Mit Hilfe des Allg├Ąu-Orient International e.V. wurde in den letzten Jahren einiges in der Schule gemacht.
Die Klassenzimmer haben neue Tische und St├╝hle, es wurde eine Tafel und ein Beamer angeschafft. Gerade in den D├Ârfern, in denen es kaum was gibt, ist es wichtig, die Kinder in Kontakt mit modernem Arbeitsger├Ąt zu bringen, damit sie durch Bildung eine Chance auf ein besseres Leben bekommen.
Das klingt bitter, aber wenn man gesehen hat, was wir an dem Tag gesehen haben, versteht man was damit gemeint ist.
Wir haben Karahan nicht auf Anhieb gefunden, da das verf├╝gbare Kartenmaterial der Region nicht sehr genau ist. Jedenfalls sind wir eine Abfahrt zu fr├╝h abgebogen und im Dorf Sahnahan gelandet. Die Dorfstra├če ist wie die in Karahan unbefestigt. Und zwar nicht mal geschottert. Da es an dem Tag geregnet hat, war die Stra├če ein einziges Schlammloch. Wir sind uns mit unseren Rallyeautos vorgekommen, wie Eindringlinge von einem anderen Stern. Also nicht, da├č es dort keine Autos g├Ąbe, trotzdem war es eigenartig. Es war f├╝r uns auch die erste Gelegenheit, die typischen H├Ąuser der Gegend einmal genau zu betrachten.
Es sind gemauerte Steinh├Ąuschen mit einem ebenfalls gemauerten Dach, das meist grasbewachsen ist. Das ist wohl dem schieren Holzmangel in der Region geschuldet. Kars und auch Karahan liegen auf einem Hochplateau, das zwischen 1600 und 2200m liegt. Die Region ist scheinbar wenig fruchtbar, es gibt Steine ├╝ber Steine. Die nutzbaren Fl├Ąchen sind meist Weideland, ein wenig Ackerbau (Weizen, Roggen) kommt hinzu.
B├Ąume gibt es quasi nicht. Geheizt wird mit getrocknetem Kuhdung.
Die H├Ąuschen sind anscheinend nur bedingt dicht, weil sie bei starken Regenf├Ąllen, wie wir sie dort erlebt haben, zus├Ątzlich mit Plastikplanen abgedeckt werden. Wenn etwas mehr Geld verf├╝gbar ist, bekommen die H├Ąuser einfache Blechd├Ącher.
Jedenfalls haben wir in Sahnahan nach dem Weg gefragt und haben eine Beschreibung gekommen, die wir wohl aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht richtig eingeordnet haben. Das Ende vom Lied war, da├č wir einer Familie von hinten auf den Hof gefahren sind.
Die vier Kinder, deren Mutter und die Gro├čmutter haben uns mit gro├čen Augen gemustert. Wir also nochmal nach dem Weg gefragt und dann festgestellt, da├č das Hoftor zu niedrig ist f├╝r die Durchfahrt mit unseren Dachaufbauten.
Die Frau hat nicht lange rumgemacht und die Stange mit unserer Hilfe abgebaut. Irgendwann ist uns aufgefallen, da├č die Kinder barfu├č bzw. mit Badeschl├Ąppchen im Schlamm unterwegs waren.
Da haben wir mal unsere Schuhkiste ausgepackt und den zwei kleinen gef├╝tterte Gummistiefelchen und ein Paar Sportschuhe dagelassen. Sicher ein Tropfen auf den hei├čen Stein, aber die Kinder haben sich sehr gefreut. Obendrauf gab es noch ein paar Lollies. Die Oma der Kinder war auch hoch erfreut und hat jeden von uns mit K├╝├čchen auf die Backe verabschiedet.
Wir sind dann nach Karahan und haben die Schule angeschaut. Die restlichen Schuhe haben wir behalten. In der Schule wurde den Tag ├╝ber von den Rallyeteams sehr viel abgegeben und wir hatten den Wunsch direkt am Wegesrand zu helfen.
Reichlich ern├╝chtert ├╝ber die Zust├Ąnde, haben wir uns zur├╝ck auf den Weg nach Kars gemacht. So hatten wir uns die Verh├Ąltnisse in den D├Ârfer wirklich nicht vorgestellt.
Auf dem R├╝ckweg nach Kars hing jeder so seinen Gedanken nach und versuchte diese zu sortieren. ┬┤┬┤
Da die Spritanzeige gegen leer tendierte, haben wir kurz vor Kars noch getankt. Zum bisher h├Âchsten Kurs auf unserer Reise. Der Liter Benzin bzw. Super 95 kostete 4,60TL. Das sind umgerecht ca. 2,05 bis 2,10ÔéČ. Der billigste Tarif war im ├╝brigen bisher ca. 1,95ÔéČ in der T├╝rkei.
In Kars haben wir uns dann noch mit Lebensmitteln eingedeckt und wollten in ein Hamam. Da aber dessen Pflegezustand dem der restlichen Stadt glich, haben wir die Finger davon gelassen und wollten direkt zur Burg zur├╝ck. Wenn wir uns nicht auf dem LKW Parkplatz hinter dem Hamam zwei Plattf├╝├če (1x Herr Imhof vorne rechts und 1x Feodor vorne links) eingefangen h├Ątten.
Aber freundliche Mann vom n├Ąchsten Otolastik (Reifendienst) hat die beiden L├Âcher schnell gefunden und repariert und zwar am Stra├čenrand, ohne die R├Ąder zu demontieren. Wir waren zwar ehrlich gesagt etwas skeptisch, aber im Pannenset von BMW- Motorr├Ądern gibt es ein ├Ąhnliches Reparaturkit. Und wie die kommenden Tagen zeigen sollten, h├Ąlt es ohne Probleme. Das ganze war in 10min erledigt und hat 10TL gekostet, also etwa 4,5ÔéČ. Wohlbemerkt f├╝r beide Autos zusammen.
Im str├Âmenden Regen, der uns den ganzen Tag immer wieder begleitet hat, ging es zur├╝ck auf die Burg.
Die Feste Kars ist beeindruckend. Leider waren nur wenige Infos verf├╝gbar und somit haben wir ├╝ber Ihre Geschichte kaum etwas erfahren. Die innere Burg war f├╝r zwei Tage unser Parkplatz, aber auf dem gesamten Burgberg finden sich Bebauungsreste und Stollen. Auch Bunker j├╝ngeren Datums sind dort zu finden.
Die Stadt Kars hat f├╝r die Rallyeteilnehmer ein kleines Fest organisiert, was in der Wirtschaft der Burg stattgefunden hat.
Leider hatten sich viele Teams entschieden, bereits an dem Tag die n├Ąchste Etappe in Angriff zu nehmen, entsprechend leer war der Platz. Der Regen hat noch dazu beigetragen, da├č viele in Hotels ├╝bernachtet haben.
Im Laufe des Abends gab es noch ein paar Informationen vom Organisationskomitee. Unter anderem, wann wir sp├Ątestens bei der F├Ąhre sein m├╝ssen und da├č wir uns in Israel h├Âchstwahrscheinlich frei mit den Autos bewegen d├╝rfen, ohne irgendwelche Routen einhalten zu m├╝ssen. Wir sind mehr als gespannt. Au├čerdem wurde der Senator der Stadt Kars f├╝r den Morgen angek├╝ndigt, er wollte die Teams gegen 9Uhr von der Burg verabschieden.
Wir haben uns an dem Abend noch ein bi├čchen mit Ahmed unterhalten. Er kommt urspr├╝nglich aus Alanya und lebt seit 40 Jahren in Deutschland. Auch er war zuvor noch nie in der Region um Kars und war auch sp├╝rbar mitgenommen, da├č es in der T├╝rkei noch solche Lebensbedingungen gibt.
Man merkt in der T├╝rkei ein deutliches Wachstum und auch Ver├Ąnderungen. Am augenscheinlichsten f├╝r den Reisenden ├Ąu├čert sich das im Stra├čenbau. Die Fernstrecken sind sehr gut ausgebaut, oft vierspurig. Der Stra├čenzustand variiert, ist aber auch oft sehr gut. Dort wo noch Bedarf herrscht, finden Stra├čenbauarbeiten statt. Auch in strukturschwachen Regionen wie Kars.
Bleibt zu hoffen, da├č die D├Ârfer, die meistens abseits der Fernstra├čen liegen, von dieser Entwicklung einen Nutzen haben und auch den Anschlu├č an eine neue Zukunft finden, wie man sie in anderen Regionen der T├╝rkei wiederfindet.
Der Schreiber dieses Tagebuchs ist der ├ťberzeugung, da├č die T├╝rkei ein enormes wirtschaftliches Potential hat und in den n├Ąchsten Jahren ein deutliches Wachstum im Bereich industrieller Produktion haben wird. Das verdiente Geld wird wie oben erw├Ąhnt vern├╝nftigerweise in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Auff├Ąllig ist auch die Vielzahl neu gebauter Universit├Ąten.
So haben wir die T├╝rkei ├Âfter erlebt. Auf der einen Seite sehr modern, auf anderen Seite wie auf der Tour um Kars um 200 Jahre in die Vergangenheit gebeamt. Eben ein Land im Aufbruch, da├č dringend lernen mu├č, alle mitzunehmen.  
Nach ein paar Efes und einem D├Âner sind wir recht fr├╝h ins Bett und haben den Wecker auf halb neun gestellt. Aus Erfahrung passiert da mit dem Senator vor halb zehn eh nix.

07.05.2013 - Ordu, Giresun, Rize, Kars

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Kars, Burghof der Festung

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ, im Auto direkt in der Burg

Strecke:
Ordu- Giresun- Trabzon- Rize- Hopa- Artvin- Ardahan- Kars

Stimmung:
1-2

Autos:
Lenkung von Herr Imhof mu├čte repariert werden.

Aufgaben:
Sch├Ânstes Bild der Strecke festhalten

Tagebuch:
Nach dem anstrengenden Vortag sind wir verh├Ąltnism├Ą├čig sp├Ąt aufgestanden und haben den Tag entspannt begonnen. Erst haben wir mal noch gem├╝tlich gefr├╝hst├╝ckt und sind dann als eines der letzten Teams beim Kulturzentrum losgefahren. Das ├ärgernis des Morgens waren die Hinterlassenschaften der anderen Teams.F├╝r uns unfa├čbar, was f├╝r Schweine da dabei sind. Da wurde der Abfall einfach stehenlassen. Autor├Ąder, die von der Chinesenrallye platt waren, Grills, Bierk├Ąsten, einfach M├╝llt├╝ten, sogar Klappst├╝hle waren dabei. Dabei waren rund um den Platz auch ausreichend M├╝llcontainer vorhanden.Diese Sauerei hat sich ├╝brigens mehrfach wiederholt. Wir haben an anderen Tagen auch Teams gesehen, die einfach platte R├Ąder an der Strecke hinterlassen und Getr├Ąnkedosen aus dem Fenster geworfen haben.
Klar ist der M├╝llentsorgungsstandard in der T├╝rkei noch nicht so hoch wie zuhause, aber wie kann es denn sein, da├č man wider besseres Wissen jegliche Erziehung und Anstand vermissen l├Ą├čt?
Zum ersten Mal seit ersten Rallyetag war das Wetter etwas eingetr├╝bt, als wir in Ordu losgefahren sind. Wie wahrscheinlich die meisten Teams haben wir uns die Schwarzmeerroute ausgesucht, da die Strecke der K├╝ste entlang extrem gut ausgebaut ist. Bei der erstbesten Autowerkstatt haben wir dann Herr Imhof auf die Hebeb├╝hne genommen, um die Lenkung auf Ihre Probleme hin zu untersuchen. Der St├╝tzheben der Spurstangen auf der rechten Seite war ausgeschlagen. Die Gummibuchse hat wohl die Chinesenrallye nicht ├╝berlebt.
Der Werkstatt-Chef hat kurzerhand das Teil ausgebaut und irgendwo ein Kunststoffteil drehen lassen und damit war das Gewackel in der Lenkung Vergangenheit. Das ganze hat uns leider vier Stunden Zeit gekostet, das war bitterer als die 190TL (ca. 80ÔéČ), die wir zahlen mu├čten.
Erst um halb zwei konnten wir uns in Giresun auf den Weg machen und der Schwarzmeerk├╝ste entlang Richtung Hopa fahren. Bis zu unserem Ziel Kars lagen da noch fast 600km vor uns.
Man mu├č allerdings sagen, die Fernstra├če entlang der K├╝ste hervorragend ausgebaut ist und sehr hohe Reiseschnitte zul├Ą├čt. Und da die Sicht eh ziemlich bescheiden war und die Temperaturen verh├Ąltnism├Ą├čig k├╝hl, gab es keinen Grund, warum wir uns l├Ąnger in der Gegend aufhalten sollten.
Die Region um Rize ist im ├╝brigens bekannt als Tee-Anbaugebiet. An Steilh├Ąngen entlang der K├╝ste und deren bergigem Hinterland wird der Cay, der t├╝rkische Tee, angebaut.
Als wir die K├╝ste bei Hopa verlassen haben, waren wir gerade mal noch 18km von der georgischen Grenze weg.
Die Stra├če nach Artvin/ Ardahan f├╝hrt von der K├╝ste weg direkt auf einen ├╝ber 2000m hohen Pa├č. Man bekam nach ein paar Kilometern den Eindruck, in einem tropischen Regenwald unterwegs zu sein. Die Pa├čh├Âhe war in den Wolken, alles war na├č und feucht. Die Landschaft um uns herum war so gr├╝n, wie wir es eigentlich nur aus Fernsehbildern kannten.
In Artvin haben wir uns dann in einem kleinen und sehr netten Imbi├č gest├Ąrkt. Wie das Gericht hie├č wissen wir leider nicht, es wurde uns als Hamburger verkauft. Ein gro├čes getoastetes St├╝ck Wei├čbrot, gef├╝llt mit Sucuk (scharfer Wurst), Spiegelei, Peperonis (scharf), eingelegten Gurken, Ketchup, K├Ąse und scharfem Paprikapulver. Klingt etwas merkw├╝rdig, war aber sehr lecker.
Nach unserem Werkstattaufenthalt glaubten wir uns ja am Ende des Feldes, da├č dem nur bedingt so war, hat sich gezeigt, als an unserem Pausenplatz ein anderes Team vorbeigekommen ist.
Nach dem Essen haben wir uns die Route nochmal angeschaut und mal ├╝berschlagen, wieviel Weg noch zwischen uns und unserem Ziel liegt. Zuviel eigentlich, um am gleichen Tag anzukommen, war unser Ergebnis. Wir haben uns dann mit dem Gedanken angefreundet, nicht mehr nach Kars zu fahren, sondern unterwegs ein nettes Pl├Ątzchen zu suchen.
Nach vielleicht 30km sind wir in eine Stra├čensperrung wegen Sprengarbeiten gekommen, in der auch Teile des OK- Organisationskomitees feststeckten.
Die haben uns dann ├╝berzeugt mit Ihnen zusammen noch durchzuziehen und bis Kars zu fahren.
Aufgrund unserer besseren Fahrzeugbeleuchtung ist dann eines unserer Fahrzeuge vorrausgefahren und hat quasi den Weg geleuchtet. DIeser f├╝hrte uns dann erst einmal ├╝ber einen immerhin 2570m hohen Pass. Einfach so. Einmal die Passh├Âhe erreicht, wurden die Stra├čen auf wieder deutlich breiter und besser ausgebaut und haben recht hohe Geschwindkeiten zugelassen.
Dadurch haben wir es geschafft gegen halb zw├Âlf in Kars anzukommen.
Der erste Eindruck der Stadt war vernichtend. Ein absolutes Dreckloch. Den Weg zu Burg haben wir nach kurzem Suchen gefunden, bzw. ein freundlicher Karsler hat ihn uns gezeigt.
Das Nachtlager war allerdings ├╝ber jeden Zweife erhaben. In der Burg Kars (Kars Kalesi) innerhalb der Burgmauern. Mit einem herrlichen Ausblick ├╝ber die Stadt.
Nachdem wir mit den Sp├Ątzles noch ein Efes getrunken hatten, sich wir m├╝de und zufrieden ins Bett bzw. in die Omegas.

06.05.2013 - 2ter Teil Chinesenrallye, Ordu

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Ordu (am schwarzen Meer), TR

Kosten ├ťbernachtung:
0,00ÔéČ (im Auto bei Ordu Kulturzentrum)

Strecke:
Amasya- Zile- Tokat- Chinesenrallye ├╝ber Stock und Stein- Fatsa- Ordu

Stimmung:
2, abends hats bi├čchen gekriselt, also 4. ├ťberm├╝dung, zuwenig Essen, anstrengende Etappe

Autos:
soweit okay, Herr Imhof hat mal wieder seinen Prollauspuff abgestreift und sich wieder links hinten einen Platten eingefahren. Nach der Chinesenrallye durch wirklich unwegsames Gebiet, hat er auch wieder anfangen zu klappern. Der Fehler war gleich gefunden. Der rechte St├╝tzhebel f├╝r die Spurstangen hat zuviel Spiel. Das mu├č besser werden, wir werden am n├Ąchsten Tag eine Werkstatt suchen...
Au├čerdem war lustigerweise Motorkontrollleuchten- Tag. An allen Autos ging mal kurz die Kontrolleuchte an. Warum? Keine Ahnung, sie sind ja wieder aus...

Aufgaben:
Bildersuchfahrt und Fotoaufgaben bei Chinesenrallye

Tagebuch:
Nach einem sch├Ânen und leckeren Abend in Amasya sollte es laut Roadbook morgens sehr fr├╝h losgehen. Empfohlen war 7Uhr abzufahren. Wir sind schon um halb sieben los und noch auf die Burg (Kale) der Stadt hochgefahren. Das hatte uns der freundliche Wirt am Vortag empfohlen. Und es war es wirklich wert. Der Ausblick auf die Stadt und die umgebende Landschaft war gro├čartig.
Danach ging es auf in Richtung Zile durch die gr├Â├čte Tomatenanbauregion der T├╝rkei. Dort war wieder ein kleine Aufgabe zu erledigen und wir haben auf der dortigen Burg unseren Fr├╝hst├╝cks-Cay genossen und leckere Teigfladen mit N├╝ssen und Mohn gekauft und vor Ort verzehrt.
├ťber Tokat, wo Graf Dracula einst acht Jahre im Gef├Ąngnis sa├č, hing es weiter nach Niksar, wo der zweite Teil der Chinesenrallye losging.
Kurz nach Niksar sind wir dann auf das OK getroffen. Der zweite Chrysler der Truppe hat kapital ins Gras gebissen. Kurbelwellenschaden. Wir und andere Teams haben Teile der Ladung, wie Banner, Schuhe usw. ├╝bernommen, der Wagen wurde in die Stadt zur├╝ckgeschleppt.
Kurz nach der Begegnung ging dann die Strecke in die Berge hoch. Und zwar auf richtig ├╝blen Schotterpisten. Die Strecken waren dann die n├Ąchsten 50-60km mal besser, mal schlechter, aber richtig Rallye-like eben.
Manche Teams haben sich entsprechend verhalten und man konnte meinen, es ging um einen gro├čen Pokal. Da wurde geheizt, was das Zeug hielt. Inklusive Gef├Ąhrung der anderen und ohne R├╝cksicht auf das Material. Was zu vielen Reifensch├Ąden, abgerissenen Sto├čstangen und aufgerissenen ├ľlwannen gef├╝hrt hat. Selber Schuld.
Die Landschaft war absolut gro├čartig. Unbekannte, neue Ausblicke gab es en masse. Ein H├Âhepunkt war die Weideregion mit den m├Ąandernten Fl├╝├čen und gro├čen Schafsherden, die wie gro├če wei├če Flecken in der gr├╝nen Landschaft standen.
Auch am Abend kurz vor der Ankunft, gab es nochmal eine tolle Aussicht auf die Stadt Ordu am schwarzen Meer. Ein bekanntes Postkartenmotiv auf den Strand.
Gegen 19Uhr haben wir unser Ziel am Kulturzentrum von Ordu erreicht und uns auf dem Parkplatz davor h├Ąuslich eingerichtet. Auf dem Parkplatz mu├čten wir dann leider feststellen, da├č Herr Imhof wieder einen Plattfu├č im Hinterrad hatte.
Nachdem wir den ganzen Tag im Staub unterwegs waren, war dringend K├Ârperreinigung angesagt. Tania durfte bei unseren Freunden von den Sp├Ątzles in deren Heckklappen-Dusche duschen, die Jungs sind im Schutze der Dunkelheit ins Schwarze Meer und haben sich dort bei d├╝rftigen Temperaturen (nicht so kalt wie in Kroation) den Dreck runtergewaschen und mit eine bi├čchen S├╝├čwasser aus Kanistern nachgesp├╝lt. Ungew├Âhnlich, aber trotzdem ├Ąu├čerst gut f├╝r das Wohlbefinden.
Am Abend gab es dann noch eine Vorstellung von einer volkst├╝mlichen Musik- und Tanzgruppe im Kulturzentrum f├╝r uns und im Gegenzug haben die Teams dann das einstudierte Musikst├╝ck "Bruder Jakob" zum Besten gegeben. Entgegen unserer Erwartung, konnte man sogar die Melodie erkennen, obwohl die meisten das Instrument, das sie spielen mu├čten, erst auf der Fahrt "lernen" konnten.
Zum Abschlu├č wurden die mitgebrachten Musikinstrumente, darunter auch "unser" Akkordeon an die Musikschulen der Stadt Ordu ├╝bergeben.
Die Stimmung im Team war am Abend nicht mehr so toll. Wohl auch weil die Etappe sehr anstrengend war und wir nicht ausreichend gegessen hatten. Aber auch das haben wir gut ├╝berstanden und nachdem wir eine Portion Gulasch mit Nudeln verdr├╝ckt hatten und beschlossen hatten bis 7Uhr zu schlafen, ging es ab in Falle. 

05.05.2013 - Hattusa, 1ter Teil Chinesenrallye

Kosten ├ťbernachtung:
0,00ÔéČ im Auto

Strecke:
Hattusa/ Bogazkale (TR)- Chinesenrallye- Corum- Merzifon- Amasya

Stimmung:
1-2

Autos:
Alles in Ordnung

Aufgaben:
Bildersuchfahrt und Fotos machen.
Geschichte einer Statue am Ortseingang von Amasya herausfinden.
Kichererbsen in Corum kaufen und dokumentieren
Traktor mit T├ťV-T├╝rk Aufklebern verzieren.

Tagebuch:
Nach einer ruhigen Nacht in Bogzkale unterhalb des Weltkulturerbes in Hattusa ging etwas versp├Ątet der erste Teil der Chinesenrallye los. Zun├Ąchst f├╝hrte die Strecke durch die Ruinenfelder alten Feste Hattusa. Danach ging es immer den Schilder und der Bildersuchfahrt nach. Die Strecke f├╝hrte durch sehr viele kleine D├Ârfer, in denen Tourismus ein abstrakter Begriff ist. Entsprechend gro├č war das Interesse am Rallyetross. Da wurde gewunken, Kinder sind auf die Stra├če gest├╝rmt und wir haben flei├čig von unseren Lollies verteilt! Teilweise waren richtige Trauben von Kindern um unsere Autos herum und viele Kinderh├Ąnde in den Autos.
Besonderes Objekt der Begierde waren die Mini-Baby-Racer auf dem Dach, aber die durften wir nat├╝rlich nicht hergeben.
Es ging ├╝ber Stock und Stein. Die Wege hatten teilweise albanische Verh├Ąltnisse. Nachdem wir uns die ersten zwei Mal nicht getraut hatten, haben wir uns bei der dritten Strecke wirklich f├╝r die Offroadstrecke entschieden. Das war witzig und auch nicht so viel schlechter als die "einfachere" Strecke.
Nach Abschlu├č der Chinesenrallye ging es nach Corum, wo wir die Kichererbsenaufgabe erledigt haben und in einem Kichererbsen- Fachgesch├Ąft sehr viel leckere Varianten der Kichererbsen probiert und auch gekauft. Au├čerdem haben wir uns noch mit Brot, frischem Obst und Wasser eingedeckt.
Irgendwo nach Corum haben wir eine gro├čz├╝gige Mittagspause eingelegt und am Stra├čenrand an einem Brunnen gehalten und es uns gut gehen lassen. Mit angebratener Bratwurst, frischen Paprika, eingelegten Oliven und Gurken, Brot und zum Nachtisch einer ganzen Melone.
G├Ąste hatten wir auch immer wieder. Neugierige Kinder und vorbeifahrende Dorfbewohner sowie ein Auto des Organisationskomitees. Ein unbekanntes Gef├╝hl ein solches Interesse zu erregen. Frisch gest├Ąrkt ging es weiter.
Letzte Aufgabe des Tages war die Moschee in Merzifon zu fotografieren. Zur├╝ck zum Auto wurden wir von einem Mann angesprochen, er hat immer wieder auf den Sponsoraufkleber von Sail & More gedeutet und Heidelberg gesagt. Wir sind dann mit ihm in seinen Laden, da standen zwei kleine Druckmaschinen von der Heidelberger Schnellpressenfabrik, die eine Baujahr 1965, die andere irgendwann kurz nach dem Krieg. Der Mann fertig damit durchnummerierte Zahlbelege und Quittungsbl├Âcke.
Nach dieser Begegnung ging es dann zum Tagesziel Amasya. Der Ort spielte eine zentrale Rolle in der t├╝rkischen Unabh├Ąngigkeitsbewegung von Mustafa Kemal Atat├╝rk.
Nachdem wir einen Stellplatz gefunden hatten, sind wir losmarschiert, denn der Magen hat schon wieder geknurrt. Auf einem Platz beim Atat├╝rk Denkmal, haben wir jemanden gefragt, wo es gutes Essen gibt und die junge Dame hat uns einen absoluten Top-Tip gegeben. Das Safran- Restaurant. Irgendwo im dritten Stock eines Einkaufszentrums. Auf dem Weg dorthin haben wir uns bei einem anderen Knabber-Nuss-Fachgesch├Ąft mit vielen Varianten Kichererbsen und Erdn├╝ssen eingedeckt.
Der Chef dort hat dann im Restaurant angerufen, weil er uns den Weg nicht beschreiben konnte. Wir wurden dann vom Kellner abgeholt.
Auf der Restaurant Terrasse hatte man einen herrlichen Blick auf die Burg und das bef├╝rchtete Kommunikationsproblem blieb aus weil der Restaurant Chef 20 Jahre lang in Bielefeld gelebt und, wenn wir ehrlich sind, ein besseres Deutsch als wir gesprochen hat.
Wir haben dann einmal alles f├╝r alle bestellt und sind damit hervorragend gefahren. Nach einer guten Suppe, zwei gro├čen Portionen Salat, einem Dip mit Tomaten, Pepperoni und Minze mit Fladen dazu gab es eine riesige Grillplatte mit Reis, gegrillten Tomaten und vielen ├Ąu├čerst leckeren Fleischsorten.
Das ganze hat uns finanziell vollst├Ąndig ruiniert. Wir mu├čten immerhin umgerechnet stolze 11ÔéČ pro Person berappen.
Vollst├Ąndig ges├Ąttigt und mit dem Gef├╝hl alles richtig gemacht zu haben sind wir dann zur├╝ck zu unserem "Hotel Omega" und haben uns zur Ruhe begeben.

03.05.2013 - Der Baum

Der von B├╝rgermeister Weigt bzw. von der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard gespendete Baum, eine Kaiserlinde, steht an seinem Bestimmungsort.

Der Baum ist ein Geschenk der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard an die Stadt Istanbul als Symbol f├╝r Freundschaft und Toleranz.

Er wurde im Team 37 im Allg├Ąu-Orient-Rallye-Park am ├Âstlichen Stadtrand von Istanbul, im Stadtteil Sancaktepe, eingepflanzt. Wer ihn mal besuchen m├Âchte, hier sind die genauen Koordinaten:

Nord 41.012457, 29.287965 Ost

02.05.2013 - WELTREKORD

Heut war der autofreie Tag in Istanbul.

Wir haben einen Weltrekord in der l├Ąngsten Mini-Baby-Racer (Bobby-Car) Schlange aufgestellt, die Sultanahmet (blaue) Moschee und den gro├čen Basar besucht.

Das Fahrerlager auf dem blauen Platz ist super. Die Schneeh├╝hner haben den offiziellen Rallye-Song "live" aufgef├╝hrt.

01.05.2013 - ISTANBUL!

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Istanbul, T├╝rkei, Platz neben der Sultan-Ahmed-Moschee (blaue Moschee)

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ

Strecke:
Giannitsa- Thessaloniki- Kavala- Xanthi- Alexandroupoli- Grenze Feres (GR)/ Ipsala (TR)- Malkara- Tekirdag- Silivri- Istanbul
732km (├Ąh 666km nat├╝rlich)

Stimmung:
1

Autos:
bis auf abgestreiften Auspuff und einen Plattfu├č (Herr Imhof) keine Probleme

Aufgaben:
Grenzaufgaben,
Stra├čenmusikeraufgabe
 

Tagebuch:
Wir haben es geschafft! Trotz der zus├Ątzlichen "Belastung" mit unserem Spenden-LKW sind wir "planm├Ą├čig" in Istanbul angekommen.

Nach der doch eher harten Albanienetappe, lief es von Giannitsa in Griechenland nach Istanbul unheimlich gut. Wir hoffen nur, da├č in Griechenland auf der alten Fernstra├če nicht alle Blitzer aktiv waren.

Der erste Stop des Tages war Thessaloniki, wo wir unseren LKW-Fahrer Christian abgesetzt haben. Er ist dann abends zur├╝ck nach Deutschland geflogen. Es war wirklich ein bi├čchen traurig als wir uns verabschiedet haben, denn Christian w├Ąre sehr gerne einfach weiter mitgefahren.
An dieser Stelle aber ganz herzlichen Dank an ihn f├╝r die Unterst├╝tzung und die Hilfe bei den Vorbereitungen. Beim n├Ąchsten Mal ist er sicher dabei. ;-)

Aus Thessaloniki raus sind wir erst einmal vom rechten Weg abgekommen. Wir wollten nicht auf die Ringautobahn und haben uns dann irgendwie mit den griechischen Buchstaben auf den Stra├čenschildern vert├╝ddelt.

Dann lief es ziemlich gut, die Stra├čen oft kerzengerade und gut ausgebaut. Bl├Âd nur, da├č da noch einmal St├╝ck Autobahn auf uns zukam. Wir haben uns dann f├╝r die n├Ârdliche Umfahrung entschieden, die uns auch direkt nach Alexandroupolis gef├╝hrt hat. Allerdings ├╝ber eine recht heftige Schotterpiste mit einigerma├čen tiefen Furten. Die Piste war gut gepflegt und wird wohl zum Abtransport von Material aus Steinbr├╝chen benutzt. Allerdings war der Schotter sehr grob und scharf und das hat uns bei Herrn Imhof (kurz nachdem er mal wieder den Auspuff abgestreift hatte) den ersten Plattfu├č eingebracht.
Zu Beging dieser Strecke gab es ├╝brigens die bis dato witzigste Tierwarnung ├╝ber den Funk: "Achtung Schildkr├Âte"!

Ab Alexandroupolis lief es dann wieder wie am Schn├╝rchen bis an die t├╝rkische Grenze. Wir haben dann nochmal getankt und uns aber trotz der hohen Spritpreise in der T├╝rkei verkniffen unsere Reservekanister zu f├╝llen. Und das war eine prima Entscheidung, denn andere Teams mu├čten den teuer erstandenen Stoff an der Grenze verschenken, weil sie ├╝berhaupt keinen Sprit im Reservekanister einf├╝hren durften.

Vor der Grenze sind wir wieder mal ├╝ber winzige Stra├čen gegondelt. Es ist n├Ąmlich gar nicht so ohne einen Weg ohne Autobahn dorthin zu finden. Wir sind dann irgendwo im Nirgendwo vor einem alten Grenzposten/ Wachposten gestanden und haben wohl bi├čchen dumm aus der W├Ąsche geschaut, als ein Landwirt, der gerade sein gro├čes Wasserfa├č gef├╝llt hat und angesprochen hat. Und zwar in lupenreinem schw├Ąbisch. Er hatte wohl viele Jahre in der N├Ąhe von Stuttgart gelebt, seine Kinder waren in Deutschland geboren, und ist dann irgendwann mit der Familie wieder zur├╝ck.
Jedenfalls hat er uns den Weg gewiesen und wir haben uns mit einem Stra├čenmusiker- Auftritt bei ihm und seinen Kollegen bedankt!

Der Grenz├╝bertritt in die T├╝rkei war problemlos, die Wartezeiten eher gering. Im Gegensatz zu den LKWs, die sicher 24-48h f├╝r die Abfertigung brauchen, waren wir in einer Stunde durch. Alles entspannt und ohne Stre├č.

Nach der Grenze haben wir an irgendeiner Schnellstra├čenrastst├Ątte erst einmal unseren Hei├čhunger befriedigt. Das Essen war okay, mehr aber auch nicht. Aber wir wollen nicht klagen, wir sollten in der T├╝rkei kulinarisch noch sehr verw├Âhnt werden.

Nach 732km sind wir (wenn wir ehrlich sind am 02.05.) um 0h30 auf dem Platz zwischen blauer Moschee und Agia Sofia angekommen. Selbst durch Istanbul sind wir super durchgekommen. Ohne Verfahren und ohne Umdrehen sind wir zum Fahrerlager navigiert.
Dort sind wir zuf├Ąlligerweise von unseren Freunden den Sp├Ątzles empfangen worden und haben noch einen guten Platz am s├╝dlichen Ende des Platzes bekommen.

Wir waren zwar dann doch recht ersch├Âpft, aber mehr als zufrieden. Die Stimmung im Team ist richtig gut und die Autos haben uns bisher nicht entt├Ąuscht.

Bisherige technische Bilanz ist super. Nur der Herr Imhof hat seinen Sportauspuff auf den albanischen Stra├čen einmal abgestreift und bei der Umfahrung eines Autobahn- Abschnittes ├╝ber einen Schotterpass in Griechenland kam es zu einer Reifenpanne.

Das Wetter spielt auch mit. Seit Sonntag haben wir nur noch Sonne und blauen Himmel. Unglaublich. Endlich Sommer! Das Thermometer ist in Albanien teilweise bis auf 35 Grad geklettert.

Fazit bisher: ALLES BESTENS!

├ťbrigens sind wir unglaublich ├╝berrascht, wer uns alles auf der Route verfolgt! Vielen Dank!

30.04.2013 - Albanien

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Giannitsa / Griechenland

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ

Strecke:
Lezhe- Tirana- Elbasan- Ohrid See- Korce- Griechenland - Kotas- Florina- Edessa- Giannitsa
454km

Stimmung:
1-2

Autos:
alles klar, keine Probleme, bis auf abgestreiften Auspuff

Aufgaben:
Grenzaufgaben,
Schult├╝tenaufgabe,
Postamtaufgabe (noch von Bieraufgabe)

Tagebuch:
Nach einer f├╝r die meisten sehr erholsamen Nacht mit fast- Ausschlafen im Hotel Jurgen in Lezhe, ging es weiter Richtung Tirana. Hauptaufgabe dabei war die Umfahrung der Autobahnen, die es inzwischen um die Hauptstadt gibt. Auf der Hauptstra├če nach Tirana wurde die Bundesstra├če ohne jegliche Vorwarnung pl├Âtzlich zur Autobahn, die wir der Rallye- Regeln wegen, an der n├Ąchsten M├Âglichkeit verlassen haben.
Und dann hatten wir den Schlamassel. Die parallel zur vermeintlichen Bundesstra├če (jetzt Autobahn, was die Landkarte noch nicht wu├čte) verlaufende Hauptstra├če war von uns nicht wirklich als Stra├če zu erfassen. Zu schlecht der Belag und zu tief die (Wasser-) L├Âcher. Nicht einmal ansatzweise haben wir uns solche Stra├čen vorgestellt.
Die von uns benutzte Route war auf der Karte orange dargestellt. Also mittlere Kategorie. Es gibt aber auch wei├če und gelbe Stra├čen darunter. Wie wei├če aussehen haben wir auch kurz ausprobiert, mu├čten aber feststellen, da├č die Omega daf├╝r nicht geeignet sind. Bei der Gelegenheit hat Herr Imhof auch seinen Auspuff abgestreift.
Das mu├čten wir dann am Stra├čenrand kurz richten und haben wiederum erfahren, wie nett und hilfsbereit die Albaner sind. Jeder hat gefragt, ob er helfen kann, wollte uns eine Werkstatt zeigen oder einfach nur reden. Am Schlu├č hat uns der Besitzer der mechanischen "Werkstatt" gegen├╝ber einfach so zwei Flaschen Wein geschenkt.
Als der Auspuff wieder da war, wo er hingeh├Ârt, haben wir uns ins Get├╝mmel von Tirana gest├╝rzt, was wir aber souver├Ąn durchnavigiert haben.
Tirana hat uns auch sehr irritiert. Auf der einen Seite, slumartige Gegenden und katastrophale Infrastruktur, im Bereich den Hauptplatzes aber auch hier Prunk und frisch gemachte Pl├Ątze.
Nachdem wir den Angstgegner Tirana gut geschafft hatten, war allerdings schon viel Zeit vergangen und es wurde immer unwahrscheinlicher, da├č wir unser Tagesziel Thessaloniki, wo wir Christian, unseren LKW Fahrer absetzen mu├čten erreichen. Bis kurz nach Tirana hatten wir einen Stundenschnitt von ca. 15km. Nicht viel, wenn man etwas ├╝ber 600km schaffen will.
Nach Tirana wurde es dann aber auch deutlich besser. Die Stra├če Richtung Elbasan ist ordentlich ausgebaut und es lief dann auch gut. In Elbasan haben wir dann noch die Postaufgabe erledigt. Wir mu├čten die Karte von der Bieraufgabe in einem Postamt abgeben, das fotodokumentieren und einen Stempel ins Roadbook geben lassen. Das war nicht einfach, weil wir keine Leks hatten und die Post keine Euros wechseln wollte, bzw. die Wechselstube geschlossen war. Also zu einer Bank und 5ÔéČ gewechselt. 5 Stempel sp├Ąter hielten wir das Geld in H├Ąnden. Die Briefmarke hat 25 ÔéČ-cent gekostet. Den Rest haben wir in Obst angelegt. Unglaublich, wieviele Kilo ├äpfel und Orangen man f├╝r 4,75ÔéČ in Albanien bekommt.
Kurz vor der Grenze zu Mazedonien haben wir dann unseren LKW wieder stehen sehen und nat├╝rlich nochmal kurz angehalten. Die Truppe vom Christlichen Hilfsverein Wismar konnte Autobahn fahren und hat uns damit sauber ├╝berholen k├Ânnen.
Das war nochmals eine nette Begegnung, wir haben den B├╝rgermeister der Gemeinde Proptisht kennengelernt, wo unsere Hilfsg├╝ter hingehen und hatten die M├Âglichkeit nochmal ein paar Bilder bei Licht zu machen.
Nach dem endg├╝ltigen Abschied vom Weidemann-LKW ging es dem Ohrid- See entlang nach Korce und dann an die griechische Grenze und immer weiter Richtung Thessaloniki. In der N├Ąhe von Giannitsa ging uns dann um elf die Puste aus und wir wollten eigentlich nur noch schnell was Essen und ins Bett.
In der Stadtmitte hatten wir eine Gyrosstation entdeckt, geparkt und sind in deren Richtung gelaufen, als wir in einer Seitenstra├če ein kleines Restaurant entdeckt haben, da├č noch offen hatte. Besser als Gyros... Kaum gesessen, kam ein einheimischer Gast zu uns und hat f├╝r uns gedolmetscht. In guter griechischer Tradition haben wir einfach f├╝r alle eine gro├če Portion Vorspeisen, Hautgerichte, Pommes, Tsatsiki, fritierte Zucchinischeiben, Tamaras, Oliven, Salat und Getr├Ąnke bestellt. Das Essen war ausgesprochen lecker, die Menschen nett und wir haben f├╝r 7 Leute 90ÔéČ bezahlt. Alles richtig gemacht, wie unser Teamchef sagt. Der deutschsprechende Gast hat uns dann noch aufgekl├Ąrt, da├č man in Griechenland nicht nach Istanbul sondern nach Konstantinopel f├Ąhrt (....meine Freunde... BITTE, nicht Istanbul... KOSTANTINOPEL...). Neben der kleinen Bildungsexplosion, hat uns der wirklich nette Mann noch einen ordentlichen ├ťbernachtungsplatz mit flie├čend Wasser gezeigt.
Was bleibt von unserem Albanienhilfsprojekt. Leider konnten wir nicht wirklich dahin, wo die Hilfsg├╝ter hinkommen. Der Christliche Hilfsverein macht aber einen vertrauensw├╝rdigen Eindruck und wir bekommen auch noch Bilder. Aber es h├Ątte uns einfach zuviel Zeit gekostet und Christian vllt. seinen Flieger nach Hause. Die Einblicke, die wir auf unserem Weg durch Albanien bekommen haben, haben uns allerdings best├Ąrkt, da├č die Hilfe dringend ben├Âtigt wird und unsere Hilfsg├╝ter und der LKW dort wirklich gebraucht werden.
Albanien hat in uns einen zerissenen Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite Beh├Ârdenwillk├╝r an der Grenze, tw. eine katastrophale Infrastruktur und oft sehr schlechte Lebensbedingungen. Auf der anderen Seite offene, freundliche und sehr hilfsbereite Menschen, die mal kurz vorne weg fahren, um den Weg zu zeigen usw.
Ein sch├Ânes Erlebnis war in einem Kindergarten, wo wir kurz angehalten haben und den im "Garten" spielenden Kindern eine Packung ChupaChups- Lollies geschenkt haben. Da kam wirklich gro├če Freude auf. Aber auch hier die Merkw├╝rdigkeiten. Im "Garten" des Kindergartens graste auch eine Kuh.
Albanien wird in Erinnerung bleiben.

29.04.2013 - Probleme an der Grenze

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
Lezhe, Hotel Jurgen, Albanien

Kosten ├ťbernachtung:
60ÔéČ + 10ÔéČ Christian + 5ÔéČ auf Autos aufpassen

Strecke:
Marina, Split, Dubronik, Kotor, Cetinje, Podgorica, Hani-i-Hotit, Shkoder, Lezhe
546km

Stimmung:
morgens 1, abends+nachts eher 4

Autos:
kein Problem, alles l├Ąuft.

Aufgaben:
Grenzschild- und Schult├╝tenaufgabe
Bieraufgabe

Tagebuch:
Morgens ging es zeitig weiter, schlie├člich haben wir aufgrund des "R├╝ckstandes" vom Vortag auch an dem Tag das Wunschziel Neum nicht erreicht. Es ging also entspannt auf der K├╝stenstra├če weiter bis zur Grenze zu Bosnien- Herzegowina. Auch dort mu├čte Markus 20min warten, bis die Autos kamen. Kaum in Bosnien, wurde Christian mit dem LKW wieder gestoppt. Diesmal wurde die Rennleitung f├╝ndig. Eine fette Lenkzeit├╝berschreitung stand auf dem Konto. Aber Hallo! wir waren schlie├člich auf Rallye...
Und unglaublich, es ist ihm gelungen sich mit einer halben T├╝te ChupaChups Lollies freizukaufen!
Als wir wieder in Bosnien waren, haben wir am Stra├čenrand ein Auto des t├╝rkischen Organisationskomitee stehen sehen. Der Chrysler hatte einen Zylinderkopfdichtungsschaden und war endg├╝ltig abgestellt. Da wir aus Versehen die Aufkleber vom T├ťV T├╝rk, die wir eigentlich f├╝r eine Aufgabe br├Ąuchten, schon auf die Autos geklebt hatten, haben wir die Chrysler Leiche mit Einverst├Ąndnis des neuen Besitzers gefleddert. Tolle gro├če T├ťV T├╝rk Aufkleber sind dabei rausgesprungen!!  
Die ganzen Grenzabfertigungen bis Bosnien beziehungsweise auch die Wiedereinreise nach Kroatien waren v├Âllig unproblematisch.
Das hat sich dann an der montenegrinischen Grenze ge├Ąndert. Wir haben zwei Stunden warten m├╝ssen, bis Christian die notwendigen Transitpapiere in den H├Ąnden hielt.
An dieser Grenze haben wir uns auch mit den Leuten vom Christlichen Hilfsverein Wismar getroffen, f├╝r deren Albanienprojekt der LKW bestimmt war. Wir sind mit dem Rallyeteam die Reglement-gerechte Route gefahren sind, der LKW ist mit dem Tross des CHW weitergefahren und hat auf der Hauptstrecke einen Tunnel benutzt.
Wir durften mit den Rallyeautos eine wundersch├Âne Bergstrecke fahren und die unglaublich sch├Âne Landschaft Montenegros genie├čen.
Am sp├Ąten Abend haben wir uns dann wieder mit den "anderen" getroffen und sind zusammen zur Grenzabfertigung zwischen Montenegro und Albanien gefahren. Dort hat dann die volle H├Ąrte des Ostblocks zugeschlagen. Das ist wohl ein bi├čchen ├╝bertrieben, aber wir haben ├╝ber Stunden gewartet, bis wir weiter fahren durften.
Aufgrund des Zeitverlustes und des damit verbundenen R├╝ckstandes im "Rallye-Plansoll" haben wir mit Frieder Weinhold vom CHW vereinbart, da├č er den LKW direkt an der Grenze ├╝bernimmt und wir damit "ohne Ballast" weiterfahren konnten. Das war f├╝r die Wismarer okay und haben wir den LKW an der Tankstelle nach der Grenze ├╝bergeben. Ein bi├čchen schade, da├č das nicht "vor Ort" war und wir uns selbst ein Bild von dem Hilfsprojekt in Pogradec machen konnten, aber so war es eben.
Wir sind dann noch Richtung Shkoder gefahren und wollten uns ein Pl├Ątzchen suchen, wo wir schlafen k├Ânnen.

Der erste Teil der Strecke war hervorragend ausgebaut und die Bilder von den schlechten albanischen Stra├čen in unseren K├Âpfen haben sich in Luft aufgel├Âst. Bis zum Ortseingang von Shkoder.... Da kam es dann einfach schlimmer als gedacht. Die Stra├čen in Shkoder waren einfach weg. Wie wenn jemand den Asphalt weggemacht und das ganz sich selbst ├╝berlassen h├Ątte. Da waren Schlagl├Âcher, die so tief waren, da├č man ganze Motorr├Ąder darin verstecken k├Ânnte.
Nachdem Shkoder geschafft war und wir auf der Hauptstra├če nach Tirana unterwegs waren, lief es einigerma├čen gut. Allerdings wurde es dringend Zeit ein Nachquartier zu suchen. Ganz ehrlich, wir haben uns nicht getraut uns an den Stra├čenrand zu stellen. An der M├╝digkeitsgrenze angekommen, war aber auch klar, da├č weiterfahren nicht mehr sicher ist. Also haben wir in Lezhe an einer Tankstelle angehalten und einen Tankwart nach einem Hotel "gefragt". Der Sicherheitsmann der Tankstelle (!) hat uns dann zu einem Hotel gebracht, das noch offen hatte.
F├╝r schlappe 10ÔéČ pro Nacht haben wir gegen zwei Uhr dann ein Zimmer bekommen. Und f├╝r den Preis mehr bekommen, als wir erwartet haben. Es war wirklich einigerma├čen ordentlich.
Nachdem alles gekl├Ąrt war, haben wir noch ein Bier getrunken und die Bieraufgabe mit dem Nachtportier durchgezogen. Wir mu├čten das von der Sch├Ąffler Brauerei gesponserte Bier zusammen mit einem Einheimischen trinken und dessen Namen auf eine Postkarte der Region schreiben und an die Sch├Ąfflerbrauerei schicken.
Das Bett war an dem Tag wirklich sehr verdient!

28.04.2013 - Impressionen von unterwegs (Kroatien)

...Tja, da w├Ąr man besser mitgefahren!!!

28.04.2013 - In Kroatien an der K├╝ste

├ťbernachtungsort/ Etappenziel:
kleiner Rastplatz bei Marina, dalmatische Riviera, Kroatien

Kosten ├ťbernachtung:
0,00ÔéČ (im Auto)

Strecke:
Val di Cadore, Tolmezzo, Udine, Triest, Rijeka, Benkovac, Pakostane, Sibenik, Marina, bei Trogir
641km

Stimmung:
morgens 1, abends 3

Autos:
alles okay, keinerlei Probleme

Aufgaben:
nur die Schult├╝tensachen kaufen und Grenzbilder machen

Tagebuch:
Morgens beim Aufstehen hat es geregnet. Schade, dabei hatten wir gehofft, da├č das Wetter besser ist als am Vorabend. Der LKW hat sich mit Markus am Steuer und Christian als Navigator direkt auf den Weg gemacht um wieder Vorsprung herauszufahren. Schlie├člich ist er ja recht langsam.
Der Rest hat noch das Nachtlager abgebaut und ist dann auch losgefahren.
Mit dem 7,5-Tonner quer durch die Dolomiten ist auch eher ungew├Âhnlich, macht auf die ganz eigene Art auch Spa├č.
Wir waren mit dem LKW gerade aus den Bergen raus und auf gut ausgebauten Stra├čen Richtung Udine unterwegs, da wurde die LKW Besatzung von einer Polizei- Kontrolle gestellt. Der Carabinieri war sehr interessiert daran, was uns dazu bringt sonntags mit diesem Auto auf diesen Stra├čen unterwegs zu sein. Und au├čerdem g├Ąbe es f├╝r das Auto auch Sonntagsfahrverbot.
Nach einigem Hin und Her hat er dann endlich den Zettel gefunden, wo das mit dem Sonntagsfahrverbot drauf stand und mu├čte etwas betr├╝bt feststellen, da├č auch in Bella Italia LKW bis 7,5 to am Sonntag fahren d├╝rfen.
Es sollte ├╝brigens nicht das letzte Mal sein, da├č der LKW in eine Kontrolle ger├Ąt.
Ab Udine war das Wetter dann auch unser Freund. Leichte Bew├Âlkung, warme Temperaturen und endlich richtig Fr├╝hling. Juchuuu!
Der Rest Italien war ein Klacks. Zumindest f├╝r die LKW Besatzung, die sauber durch bzw. an Triest vorbei gekommen ist. Die drei Autos hatten eine Abzweigung verpa├čt und sind in Triest gelandet. Was dazu gef├╝hrt hat, da├č der LKW an der Grenze zu Slowenien ca. 1 Stunde Vorsprung hatte.
Markus wurde dann von Christian ausgesetzt, da ja beim Grenzschildbild alle richtigen Teammitglieder drauf sein mu├čten. Da gab es eine nette Begegnung mit einem Weltreisendenpaar, da├č mit einem MAN-LKW unterwegs ist und gerade aus Israel kam.
Es ging dann ein kurzes St├╝ck durch Slowenien und ├╝ber den Grenz├╝bergang Rupa nach Kroatien. ├ťber Rijeka f├╝hrte der Weg dann weiter auf die Jadranska Magistrale, die adriatische K├╝stenstra├če.
Tats├Ąchlich sollte es bis Benkovac dauern, bis wir unseren LKW wieder eingeholt hatten. Soooo viel langsamer wie wir war er n├Ąmlich nicht. Wir hatten unterwegs die Sp├Ątzles nochmal getroffen und eine l├Ąngere Pause gemacht...
Da der Abend schon fortgeschritten war und wir alle etwas hungrig und angespannt waren, sind wir unserem LKW Fahrer Christian nach Pakostane an der K├╝ste gefolgt, wo er ein gutes Restaurant kannte und noch dazu einen Bekannten hatte, der uns duschen lie├č. Oder zumindest so ├Ąhnlich. Tania durfte das Bad des Hausherrn benutzen, w├Ąhrend die Jungs im Schutze der Nacht die Gartendusche benutzen durften. Das war zwar recht kalt, aber wir waren wieder sauber und durch das kalte Wasser auch wach f├╝r eine Nachtetappe!
Wir sind dann noch bis Marina bei Trogir gekommen, dann war die Luft raus.
Witzig war an dem Tag, da├č noch eine zweite Rallye unterwegs war. Polnische Studenten haben die Auto-Stopp-Rallye veranstaltet. Aufgabe war von Rijeka nach Dubrovnik zu trampen. Das ganze immer in Zweierteams. Da wir sie nicht mitnehmen konnten, haben wir sie durch Lollispenden moralisch gest├╝tzt. 

27.04.2013 - Rallyestart - ├ľsterreich- Dolomiten

├ťbernachtungsort/ Etappenziel
Val di Cadore, Parkplatz bei Pizzeria, Dolomiten, Italien

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ (im Auto)

Strecke:
Oberstaufen, erste Rallyeaufgabe: Chinesenrallye zu MaHa in Haldenwang, dann Fernpa├č, Innsbruck, Brennerbundesstra├če, Cortina d' Ampezzo, Val di Cadore
422km

Stimmung:
1

Autos:
keine Probleme

Aufgaben:
Start: Hupenlautst├Ąrke testen, Schulranzen bekommen, ein paar Schuhe bekommen,
Chinesenrallye nach Haldenwang
Roadbook ergattert, 4 Mini-Baby-Racer f├╝r Kinder in Israel und Pal├Ąstina bekommen, mit diesen auch noch gleich auf Zeit um den Platz heizen m├╝ssen
7 Flaschen Bier f├╝r eine Rallyeaufgabe erhalten sowie jeder 2 T-Shirts vom Hauptsponsor MAHA
Kleinigkeiten f├╝r die Schult├╝te besorgt, die wir bis zur T├╝rkei basteln m├╝ssen
Bild mit einem Teammitglied und einem Basketballkorb machen
Bilder an den Grenzen

Tagebuch:
W├Ąhrend der Startvorbereitung und des offiziellen Teiles mit Reden, kurzer Andacht und der Startaufstellung kam es zu zwei lustigen Begegnungen. Zum einen haben wir eine Neutharderin getroffen die f├╝r den Hauptsponsor des Teams 91 / Technik-Museum-Sinsheim arbeitet, deswegen beim Start war und die mit unserem Teamm├Ądel Tania bekannt ist. Sie war dann doch einigerma├čen erstaunt, da├č Tania nicht nur zum Zus chauen da ist.
Der zweite war vom Team 40- Bavarian Pathfinders und ist einmal in der Woche in Neuthard. Er beliefert unseren Vereinskollegen und Metzger Lars Ruff vom Gasthaus Engel mit Fleisch!
Die Welt ist ein Dorf.
Coole Sache so ein Rallyestart. So richtig mit Startrampe und Menschenmenge, die einem zujubelt. Direkt nach dem Start haben wir noch eine Wegbeschreibung zur Abholung des Roadbooks in Haldenwang bei der MaHa bekommen. Au├čerdem das Instrument, da├č wir gegen "unser" Akkordeon getauscht haben. Es ist ein Fl├╝gelhorn, da haben wir es doch gut getroffen.Zum einen ist das Ding recht klein und zum anderen haben wir mit Florian jemanden, der wei├č, wie er das Ding halten mu├č.
Wir sind dann den Anweisungen der Wegbeschreibung gefolgt und haben ohne Verfehlungen direkt die Maschinenfabrik Haldenwang (MAHA), einen oder gar den Hauptsponsor der Rallye, erreicht.
Nachdem wir dort unsere Mini-Baby-Racer bekommen haben, damit eine Runde auf Zeit gefahren sind und die Autochen sicher auf die D├Ącher unserer Rallyeautos verstaut hatten, ging es endlich richtig los.
Unseren LKW hatten wir zuvor schon auf die Reise geschickt, damit er Kilometer macht.
Wir haben dann nebenbei gleich ein paar kleinere Rallyeaufgaben erledigt; wie ein Foto mit einem Teammitglied zu machen, das mit einer Hand einen Basektball- Korb ber├╝hrt oder in jedem Land Kleinigkeiten f├╝r eine noch zu bastelnde Schult├╝te zu kaufen.
Unsere Route hat uns (und den LKW ├╝brigens auch) ├╝ber den Fernpa├č nach Innsbruck gef├╝hrt. Danach ging es ├╝ber die alte Brennerstra├če nach Italien, wo wir dann recht schnell Richtung Cortina d'Ampezzo in die Dolomiten eingetaucht sind.
Kurz nach dem Abzweig sind wir dann an einer Tankstelle auf unsere Freunde vom Team 53 - Sp├Ątzle Arabica getroffen, die an einer un├╝bersichtlichen Abzweigung eine kleinen Unfall hatten. Das letzte der drei Autos hatte es nicht mehr geschafft rechtzeitig zu bremsen und ist in das zweite Auto gefahren. Der Schaden am Auto war recht heftig, der K├╝hler hin und der Ausgleichbeh├Ąlter der Servolenkung auch. Recht bitter. Wir haben Ihnen geholfen so gut es gegangen ist. Im Ergebnis konnten sie weiterfahren. Immerhin!
Wir haben dann in Cortina d'Ampezzo unseren LKW samt Fahrer Christian getroffen und beschlossen noch ein paar Kilometer zu fahren. In Val di Cadore mitten in den Dolomiten haben wir eine sch├Âne Pizzeria mit gro├čem Parkplatz entdeckt.Nach R├╝ckfrage war gekl├Ąrt, da├č wir auf dem Parkplatz ├╝bernachten d├╝rfen und das Essen war wirklich einwandfrei. Sehr leckere Holzofenpizza.
Der erste Tag war geschafft, das urspr├╝ngliche, recht ambitionierte Tagesziel Triest bei weitem nicht erreicht. Aber gut, es war klar, da├č das nicht einfach wird.

26.04.2013 - Abfahrt in Karlsdorf

├ťbernachtungort/ Etappenziel:
Oberstaufen/ Allg├Ąu / (D)

Kosten ├ťbernachtung
0,00ÔéČ (im Auto)

Strecke:
Karlsdorf, Bretten, Pforzheim, A8, A7, Kempten, Oberstaufen
306km

Stimmung:
1 (1 prima- 5 verbesserungsw├╝rdig)

Tagebuch:

Endlich geht es los. Fast ein dreiviertel Jahr haben wir uns seit der Anmeldung vorbereitet. Autos gekauft, repariert, umgestaltet und gefahren, die Strecke grob festgelegt, uns ein immer gr├Â├čer werdendes Hilfsprojekt in Albanien angelacht, daf├╝r einen LKW geschenkt bekommen und jetzt stehen wir in Karlsdorf auf dem M├╝hlenplatz und werden von Freunden, Eltern und Verwandten auf unsere gro├če Reise geschickt.
Andere m├Âgen dar├╝ber lachen weil die Route ja doch nicht sooo verwegen ist. Aber f├╝r uns ist es schon ganz gro├čes Kino und da freuen wir uns doch ├╝ber alle die mitfiebern...
B├╝rgermeister Weigt und sein Stellvertreter Schmittinger ├╝bergeben uns noch eine Kaiserlinde als Spende f├╝r eine unserer Rallyeaufgaben. Diese werden wir am 03.05. in Istanbul pflanzen.
Auf den ersten Etappen begleitet uns ├╝brigens unser Vereinskamerad Christian. Er f├Ąhrt den LKW mit den Hilfsg├╝tern; ein Geduldsspiel. Der Mercedes 809 ist zwar gut in Schu├č, doch ist sein Temperament (86PS) sehr verhalten. Aber gemeinsam mit einem zweiten Fahrer aus unseren Reihen (Flo oder Markus), wird er uns in den kommenden Tagen immer mal wieder verbl├╝ffen.
In Oberstaufen angekommen haben wir dann erst einmal unser Nachtlager aufgebaut und ein bi├čchen mit den anderen Teams gequatscht. Dann mu├čten noch die letzten Ma├čnahmen getroffen werden, um die Autos zu richtigen Rallyeautos zu machen. Im Kurhaus hat das Organisationskomitee die Startnummern ausgegeben sowie einige Aufkleber von Hauptsponsoren der AOR, die unsere Autos zieren sollen.
Nachdem wir auch h├Âchstoffiziell das Team 37 der AOR 2013 geworden waren, haben wir uns in die Vorstartparty gest├╝rzt. Allerdings haben die musizierenden "Schneeh├╝hner" nicht ganz den Geschmack des Publikums getroffen und so blieb die Stimmung, wohl auch aufgrund der Startes am n├Ąchsten Morgen, eher verhalten. Wir wurden ├╝brigens von einigen Freunden, Partnern und Verwandten zum Start begleitet, die waren auch bei der Vorstartparty dabei.
Wir haben erstaunt festgestellt da├č wir kein bi├čchen aufgeregt sind und uns entspannt auf die Rallye freuen.
Andere Teams waren schon flei├čig am Schrauben. Die Werkstatt beim Festplatz, der als Campingplatz f├╝r die Rallyeteilnehmer dient, lief quasi ├╝ber vor potentiellen Ausfallkandidaten.
Die Nacht in den Autos, die in den kommenden drei Wochen unser Zuhause sein werden, verlief ruhig und erholsam. Das Konzept, da├č alles was tags├╝ber auf der Ladefl├Ąche herumliegt abends nach vorne auf die Sitze gepackt wird, scheint aufzugehen.
Im Nachhinein haben wir ├╝brigens von Fenster Weidemann die Info bekommen, da├č insgesamt 10 Trottel in der Firma angerufen und sich ├╝ber den langsamen LKW auf der Autobahn beschwert haben. Merkw├╝rden, oder?

19.04.2013 - Priviligierte Apotheke Odenheim

Wir m├Âchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Apotheker Karl Pl├Âger von der Priviligierten Apotheke Odenheim bedanken!

Er hat uns f├╝r unsere Tour ins Morgenland eine komplette Reiseapotheke gespendet!

Vielen Dank!

16.04.2013 - Unterst├╝tzung durch Fa. Schlaile

Wir m├Âchten uns ganz herzlich beim Musikhaus Schlaile GmbH bedanken! Musik Schlaile hat unser Akkordeon, das wir als Rallyeaufgabe mit zum Start bringen m├╝ssen, einer kompletten ├ťberholung unterzogen .Es wurden verschiedene Dinge repariert, es wurde komplett frisch gestimmt und gereinigt. Und das ganze im Dienste der guten Sache f├╝r ein Dankesch├Ân!

VIELEN DANK DAF├ťR!

Musik Schlaile feierte 2005 das 100-j├Ąhrige Bestehen des Musikhauses. Tradition und Fortschritt sind bei Schlaile eng verbunden.

Die Kunden des Musikhauses profitieren von dem Wissen der langj├Ąhrigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und sch├Ątzen deren Erfahrung. Die  Spezialabteilungen f├╝r CDs, Noten, Kleininstrumente, Bl├Ąser, Digital-Pianos und Keyboards und das Pianohaus Schlaile z├Ąhlen zu den gr├Â├čeren in Deutschland.

Schlaile ist in der Region neben dem Stammhaus in Karlsruhe mit sechs weiteren Filialen in Bruchsal, Pforzheim, B├╝hl, Landau, Rastatt und Offenburg vertreten.

13.04.2013 - Zeitungsbericht in der BNN

Heute hat die BNN - Bruchsaler Rundschau ├╝ber uns und unsere Rallyeteilnahme berichtet!

Dar├╝ber freuen wir uns nat├╝rlich und danken Hr. Kehrwecker f├╝r die Berichterstattung.

Hier gibt's den Artikel als PDF!

13.04.2013 - Letzter Check an Autos und dem LKW

Am Samstag haben wir nochmal geschraubt, Reifen gewechselt und die Autos ein letztes Mal durchgecheckt.

Gleiches gilt f├╝r den LKW.

Und wir sind bereit, es kann losgehen. Die Autos sind fit, zeigen keine M├Ąngel, sicherheitsrelevante Komponenten wurden nochmals einer genauen Untersuchung unterzogen.
Au├čerdem haben wir noch einen ├ľlwannenschutz in die Omegas eingebaut.

Bei LKW sieht es ├Ąhnlich gut aus. Wir haben ihn durchgesehen, Betriebsmittelf├╝llst├Ąnde gecheckt und Fernscheinwerfer installiert.
Leider ist uns aufgefallen, da├č ein Reifen einen ├╝blen Ri├č hatte.

Wir m├Âchten uns an dieser Stelle bei der Firma Reifen Braun in Bruchsal bedanken, die uns am Samstag einen sehr guten gebrauchten LKW Reifen montiert hat! Und zwar als Spende! VIELEN DANK!!!

Jedenfalls sind wir jetzt bereit f├╝r unsere Tour und k├Ânnen es kaum erwarten!

Weitere Bilder gibt's hier!

12.04.2013 - Alternative zur Zypernroute

Die neue Route steht!

Da uns die Republik Zypern die Einreise aus Nordzypern entgegen fr├╝herer Aussagen jetzt doch verweigert mu├čte das OK an einem alternativen Plan arbeiten.

Die neue Route steht jetzt fest! Wir fahren direkt von Iskenderun/ T├╝rkei aus mit der maltesischen F├Ąhre F/B Bridge nach Haifa/ Israel. Abfahrt in Iskenderun wird am 12.05. nachmittags sein, Ankunft in Israel vor 9 Uhr am 13.05., dann kommt die Grenzabfertigung.

Das hei├čt auch, wir haben einen ganzen Tag mehr in Israel und dem Westjordanland!

07.04.2013 - Routen├Ąnderung, Zypern ist raus

Nachdem es die ganze Zeit eigentlich feststand, da├č wir die Grenze zwischen Nordzypern und der Republik Zypern ├╝berqueren d├╝rfen, hat die zypriotische Verwaltung einen R├╝ckzieher gemacht.

Es ist irgendwie eigenartig, da├č ein EU-Staat EU-B├╝rgern die Einreise verweigern kann.... Das ganze ist vermutlich auf die diplomatischen Verwicklungen der letzten Wochen zur├╝ckzuf├╝hren. Die offizielle Begr├╝ndung ist indes eine andere.
Eine Einreise aus den "besetzten Gebieten" (Nordzypern) ist nicht m├Âglich, da es sich um eine illegale Grenze handelt...

Nun denn.

Das Rallye-OK hat uns mitgeteilt, da├č die t├╝rkische sowie die israelische Regierung in der Zwischenzeit zugestimmt haben, da├č unsere F├Ąhre direkt von der T├╝rkei aus nach Israel fahren darf.

Wenn jetzt alles klappt, wird uns die, unter maltesischer Flagge laufende, F/B Bridge von Iskenderun nach Haifa bringen!

Sehr ungew├Âhnlich, denn die ganze Zeit galt, da├č Schiffe mit Ursprungshafen in der T├╝rkei nicht nach Israel fahren d├╝rfen.

Daumen dr├╝cken!

31.03.2013 - Besuch des Teams 91 und anschlie├čende Teamsitzung

Am Ostersonntag hat das Team 91- Technik Museum seine Rallyeautos am Auto+Technik Museum Sinsheim ausgestellt. Wir haben einen Teil des Teams bereits auf der Veterama in Hockenheim kennengelernt und haben die Truppe besucht und das ganze mit einem Besuch im Museum verbunden.

Danach gab es noch eine gro├če und ausf├╝hrliche Teamsitzung, in der letzte Aufgaben verteilt wurden und auch die Route bis zu unserem Hilfsprojekt in Albanien besprochen.

Da der LKW beim Zoll angemeldet werden mu├č, ist es wichtig einen ungef├Ąhren Plan zu haben und die Grenz├╝berg├Ąnge, die wir benutzen wollen vorher zu kennen.

Hier gibt's Bilder....

29.03.2013 - Innenausbau Schraubaktion

Da jetzt mit unserem LKW alles geregelt ist, brauchen wir die Anh├Ąnger sowie die Anh├Ąngerkupplungen nicht. 

Also haben wir diese wieder abgebaut, damit wir sie zur Finanzierung des LKW Kraftstoffes und der LKW Maut ver├Ąu├čern k├Ânnen.

Au├čerdem haben wie noch kleinere Arbeiten im Innenraum erledigt, wie Halterungen f├╝r die Funken anbringen und Flaschenhalter f├╝r unterwegs einzubauen.

Zum Schlu├č wurden dann noch die letzten Sponsoren-Aufkleber angebracht!

Hier gibt es weitere Bilder!

23.03.2013 - gro├če Packaktion

Damit wir gegen Ende der Vorbereitungszeit nicht zu sehr unter Druck kommen, haben wir schon angefangen, den LKW zu packen. Dachten wir...

In Wahrheit waren wir schon relativ schnell an der Nutzlastgrenze des guten Mercedes-Benz 809, den wir bzw. unser Hilfsprojekt von der Fa. Fensterbau Weidemann in Odenheim geschenkt (!) bekommen haben. Aufgrund der verbauten Hebeb├╝hne betr├Ągt die Nutzlast nur 2350kg.

Trotz allem: Wir haben gepackt, der LKW ist voll. 2350kg Kleidung, Bettw├Ąsche, Handt├╝cher, Rollst├╝hle, eine N├Ąhmaschine, Schulsachen, Spielzeug, ein Schaukeltier, B├Ąlle usw. f├╝r die Projekte des Christlichen Hilfsvereines Wismar!

Und wir haben noch Material im Speicher! Wenn also ein anderes Team noch Hilfsg├╝ter braucht und deren Verwendung "nachweisen" kann, geben wir gerne was ab. Wenn nicht geht das nach der Rallye irgendwann/irgendwie nach Wismar zum CHWeV.

Jetzt m├╝ssen die Zollpapiere fertig gemacht werden und der LKW nochmal durchgesehen, dann ist dieser Teil der Vorbereitung ad acta.

In diesem Zusammenhang vielen Dank an Anita und Walter Ratzel f├╝r die flei├čige Hilfe bei der Packaktion! Gleiches gilt f├╝r Andrea und Andreas May vom Versicherungsb├╝ro May und Sohn OHG, das uns auf verschiedenste Weise unterst├╝tzt hat!

18.03.2013 - G├Ąrtnerei Gei├čler, 76689 Karlsdorf-Neuthard

Wir begr├╝├čen die G├Ąrtnerei Gei├čler als Werbepartner auf unseren Fahrzeugen!

VIELEN DANK!

Seit nunmehr ├╝ber 50 Jahren stellt sich die G├Ąrtnerei Gei├čler der Aufgabe unsere Kunden mit Blumenkreationen der besonderen Art zu verw├Âhnen.

Ganz gleich, ob ├ťberraschungsstrau├č, eine Entschuldigung, ein freudiges Ereignis oder einfach mal nur so.... bei der G├Ąrtnerei Gei├čler bekommen Sie immer das Passende zum guten Preis- Leistungsverh├Ąltnis.

16.03.2013 - Teamvorstellung in Oberstaufen

Nach dem Kennenlerntreffen im Oktober, war heute das zweite gro├če Vortreffen, die sogenannte Teamvorstellung in Oberstaufen- Steibis!

Jedes Team hatte die M├Âglichkeit sich max. 3min vor dem Rest der Meute vorzustellen. War eine echt lustige Veranstaltung, wir haben unsere Freunde von den Sp├Ątzle Arabicas und die KamiKatzen wiedergetroffen. Und jede Menge andere Kontakte gekn├╝pft.

Unsere Teampr├Ąsentation war souver├Ąn. Einfache Sache, eine paar Bilder, klare Worte ohne Schnickschnack.

Obwohl man wirklich anerkennen mu├č, was die liebe Konkurrenz so an Videos pr├Ąsentiert hat. Aber da stecken wir unsere Zeit lieber in die Karren :o)

16.03.2013 - neue Team- und Fahrzeugbilder

Nachdem unsere Rallyevehikel sich in den letzten Wochen und Monaten doch ziemlich ver├Ąndert haben, wurde es Zeit mal neue Teambilder zu machen.

Naja, das war aber nicht der einzige Grund... heute Abend ist Teamvorstellung und in Oberstaufen und irgendwie w├Ąre ein aktuelles Bild schon cool...-*r├Ąusper*

09.03.2013 - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Wir waren sehr flei├čig in den letzten Wochen und haben sehr viel vorbereitet. Die Auto sind jetzt so gut wie fertig, lediglich der Unterbodenschutz fehlt uns noch.

Wir haben auch noch einige Sponsoren gewinnen k├Ânnen und in den letzten Tagen flei├čig Aufkleber auf die Autos geklebt.

Auch unsere Hilfsprojekt l├Ąuft sehr gut an. Wir erhalten sehr viele Spenden und haben jetzt auch schon einmal kr├Ąftig sortiert, in Kartons verpackt und beschriftet!
In diesem Zusammenhang vielen Dank an Kathrin, Svenja und Vanessa, die uns als Nicht-Teammitglieder bei der Aktion super unterst├╝tzt haben.

05.03.2013 - Schlosserei Baumg├Ąrtner, Neuthard

Vielen Dank an die Schlosserei Baumg├Ąrtner in Neuthard, die uns mit Werbung auf unseren Fahrzeugen unterst├╝tzt!


Die Schlosserei Baumg├Ąrtner f├╝hrt s├Ąmtliche Metallbau- und Schlosserarbeiten professionell aus.
Firmenchef Rainer Baumg├Ąrtner ber├Ąt Sie gerne!
Kontakt: Schlosserei Baumg├Ąrtner, Haupstra├če 125, 76689 Karlsdorf-Neuthard, Tel.: 07251-41141, schlosserei-baumgaertner@web.de

23.02.2013 - Neuigkeiten von unserem Albanienhilfsprojekt

Nachdem wir feststellen mu├čten, da├č die albanischen Zollbestimmungen gelinde gesagt un├╝bersichtlich sind, wurde uns klar, da├č wir uns nach einem Partner umsehen m├╝ssen, der sich mit der Einfuhr von Hilfsg├╝tern nach Albanien auskennt.

Nach einiger Suche sind wir auf den Christlichen Hilfsverein Wismar e.V. gesto├čen, der schon seit 20 Jahren in der Albanienhilfe aktiv ist.

Nach einigen Gespr├Ąchen haben wir jetzt heute erfahren, da├č uns der CHW bei der Einfuhr der Waren unterst├╝tzt. Somit hat sich auch das Ziel unserer Hilfslieferung ge├Ąndert. Wir werden s├Ąmtliche Hilfsg├╝ter den verschiedenen Projekten des CHW im Landkreis Pogradec in den Bergen am Ohridsee zur Verf├╝gung stellen. Inklusive des gespendeten LKW, mit dem wir die Hilfsg├╝ter nach Albanien transportieren werden.

Das sind wirklich gute Neuigkeiten, denn wir hatten schon bef├╝rchtet, unseren Plan komplett ├╝ber den Haufen werfen zu m├╝ssen.

Also liebe Leser, es kann weiter gespendet werden, wir k├Ânnen alles transportieren! Gesucht werden:

Handt├╝cher, Bettw├Ąsche, Kleidung f├╝r alle Altersstufen, Schuhe, Schulbedarf, Schulranzen. Es sollte alles in gutem bis sehr gutem Zustand sein.

Unterst├╝tzt werden wie gesagt Einrichtungen des CHW in Albanien, also Schulen, ein Internat, der Kindergarten, das Altenpflegeprojekt usw.

Weitere Infos dazu gibt es hier: http://www.chwev.de/WordPress_01/de/

22.02.2013 - Vorderachse Herr Imhof, mehr Aufkleber

Da Herr Imhof jetzt dringend zum T├ťV mu├č, wurde es Zeit, da├č wir uns der Vorderachse annehmen. Diese hat geklackert, wenn man ├╝ber Bodenwellen fuhr oder scharf anbremste.

Jetzt sind neue Lager im Querlenker drin und er klackert immer noch. Wenn auch nicht so stark. Priml. Da ist wohl noch Arbeit notwendig...

W├Ąhrend Mario und Flo unterst├╝tzt von Manuel dem Klackern auf der Spur waren, hat der Rest des Team fr├Âhlich Werbe- und Sponsorenaufkleber auf den Autos verteilt.

Hier gibt's Bilder der Aktion.

20.02.2013 - Chupa Chups

Eigentlich hat der Teamchef bei der letzten Teamsitzung nur angemerkt, da├č er es cool f├Ąnde, wenn wir Lollies mitnehmen w├╝rden, um sie unterwegs an Kinder am Stra├čenrand rausgeben zu k├Ânnen.

Fabian hat sich das zu Herzen genommen und Chupa Chups angeschrieben, die uns sofort Ihre Unterst├╝tzung zugesagt haben.

VIELEN DANK an Chupa Chups f├╝r 8642 Lollipops! Ja genau... ACHTTAUSENDSECHSHUNDERTZWEIUNDVIERZIG!

Chupa Chups® hat seit seiner Gründung das Ziel, Kinder und Jugendliche jeden Alters glücklich zu machen.

Dieses Ziel verfolgt das Unternehmen auch heute noch voller Leidenschaft.
Dabei verbindet es seine traditionellen Werte mit Kreativit├Ąt und innovativem Denken.

Die Marke Chupa Chups steht f├╝r qualitativ hochwertige Produkte und die Kundenzufriedenheit steht im Mittelpunkt des Handelns.

http://www.chupachups.de/startseite.html

15.02.2013 - REWE Becker oHG, Neuthard & Forst

Die REWE Becker oHG in Neuthard und Forst unterst├╝tzt uns und unsere Tour mit Waren aus dem REWE Sortiment. 

Wir d├╝rfen uns vor der Abfahrt ordentlich im Laden eindecken.

Vielen Dank daf├╝r an die REWE Becker oHG, die in Neuthard und Forst jeweils einen REWE Markt betreibt.

 

08.02.2013 - Kleber kleben & es werde Licht

Es war mal wieder Arbeit an den Autos angesagt!

Wir haben von unseren neuen Sponsoren Aufkleber bekommen, die wir nat├╝rlich schnellstm├Âglich auf die Autos bringen wollten. Au├čerdem haben unsere ersten beiden Autos Herr Imhof und Dr. Eduard Ihre umgebauten Dachgep├Ącktr├Ąger erhalten und die Fernscheinwerfer.

Diese mu├čten nat├╝rlich noch ordentlich in die Fahrzeugelektrik eingebunden werden.

Au├čerdem, und das ist eine besondere Freude, hat uns die Gemeinde Karlsdorf- Neuthard extra Aufkleber f├╝r unsere Autos entworfen und drucken lassen! Und die sind wirklich toll geworden! Vielen Dank daf├╝r...

Diese Aufkleber haben nat├╝rlich einen Ehrenplatz auf der Motorhaube erhalten!

Weitere Bilder gibt es hier!

07.02.2013 - TOPFIT Studios

Wir konnten auch die TOPFIT Studios - Erich Klaus als Werbepartner f├╝r unser Projekt gewinnen!

VIELEN DANK!

Die TOPFIT Studios Premium, Lifestyle und Citymove in Wiesental, Reilingen, Hockenheim und Lingenfeld bieten ein weitreichendes Angebot in den Bereichen Fitness, Wellness, Physiotherapie, Reha, Beauty und vieles mehr.

Informieren Sie sich hier ├╝ber die vielf├Ąltigen M├Âglichkeiten, die die einzelnen Studios bieten: www.topfit-studios.de

 

05.02.2013 - Habitzreither Haustechnik

Auch das Unternehmen B. Habitzreither Haustechnik auch 76689 Karlsdorf-Neuthard unterst├╝tzt unser Teilnahme an der Allg├Ąu-Orient-Rallye! 

Vielen Dank!

Habitzreither Haustechnik ist Ihr Innungsfachbetrieb f├╝r alle Fragen zu Heizung, Sanit├Ąr, Klima, Gas und Blechnerei in Karlsdorf-Neuthard und Umgebung.

Bei Fragen zu Ihrem Neubau oder Ihrer Sanierung steht Ihnen Habitzreither Haustechnik gerne in einem pers├Ânlichen Beratungsgespr├Ąch zur Verf├╝gung.

31.01.2013 - Termin vormerken

Die Allg├Ąu-Orient startet dieses Jahr am Samstag, 27.04.2013 ab 8 Uhr fr├╝h in Oberstaufen. Wir brechen deshalb am Freitag, 26.04.2013 gegen 14:30Uhr aus Karlsdorf-Neuthard Richtung Oberstaufen auf.

Wir werden ab 13Uhr auf dem M├╝hlenplatz in Karlsdorf sein, noch ├╝ber unser Projekt informieren, uns von Freunden verabschieden und gegen 14:30Uhr vom B├╝rgermeister auf die Reise geschickt werden.

Dort gibt es dann auch die M├Âglichkeit sich durch eine Unterschrift oder Gr├╝├če auf unseren Autos zu verewigen. Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte!

30.01.2013 - Gemeinde & B├╝rgermeister unterst├╝tzt B├Ąumchen-Aktion

Im vergangenen Jahr mu├čten die Rallye-Teilnehmer von Betrieben im Land, die sehr fr├╝h t├╝rkische Gastarbeiter besch├Ąftigt haben, Werkst├╝cke aus Metall mit in die T├╝rkei nehmen.

Im Laufe des letzten Jahres hat ein t├╝rkischer K├╝nstler daraus eine Plastik unter dem Titel "Danke Deutschland" geschaffen, die w├Ąhrend unseres Aufenthaltes in Istanbul in der N├Ąhe des Fenerbah├že- Staion enth├╝llt werden soll.

Die Plastik steht in einem kleinen Park (Allg├Ąu-Orient-Rallye-Park) und dieser wurde frisch angelegt und braucht noch Bepflanzung. Und hier kommen wir ins Spiel.

Eine unserer Aufgaben ist es, ein B├Ąumchen mit nach Istanbul zu bringen und es in diesem Park zu pflanzen. Das B├Ąumchen soll ein Geschenk des B├╝rgermeister, Pfarrers oder F├Ârsters unserer Gemeinde sein und wir m├╝ssen zus├Ątzlich noch ein Schild mit einer Widmung dazu mitbringen.


Der Karlsdorf-Neutharder B├╝rgermeister Sven Weigt hat uns seine Unterst├╝tzung zugesichert und stiftet dem Team 37 eine Kaiserlinde. Wir werden und gut um das B├Ąumchen k├╝mmern und es sicher nach Istanbul bringen.

Vielen Dank!

29.01.2013 - Leicht-Gruppe, 76689 Karlsdorf-Neuthard

Wir freuen uns ├╝ber freundliche Unterst├╝tzung der Leicht- Gruppe aus Karlsdorf- Neuthard! Das Unternehmen unterst├╝tzt uns mit Werbung auf unseren Fahrzeugen. 

VIELEN DANK!


Die Leicht- Gruppe ist Ihr schlagkr├Ąftiger Partner rund ums Thema Haus & Bau.

Die Leicht - Fenster und T├╝ren GmbH ist seit drei Generationen Ihr erfahrener Ansprechpartner f├╝r die Herstellung von Fenster und T├╝ren, deren Wartung und Reparatur, den Austausch von Isolierglas, Rolladenreparaturen und die Anbringung von Sicherheitsbeschl├Ągen.

Das Schwesterunternehmen Leicht Holzbau GmbH k├╝mmert sich um Um- und Anbauten, Dachneubau und -sanierung sowie viele weitere Zimmerer- Arbeiten wie Carports, Gauben, Dachd├Ąmmung usw.

Das dritte Unternehmen der Gruppe ist die Leicht Solar GmbH. Dort finden Sie kompetente Ansprechpartner rund um das Thema Photovoltaik.

19.01.2013 - Teamsitzung

Nach der Schrauberei am Samstag haben wir uns noch zusammengesetzt und viele offene Punkte besprochen, gekl├Ąrt und vertagt. Eines der Kernthemen "Was machen wir mit dem LKW?" fiel unter letzteres.

Erst mu├č mal gekl├Ąrt werden, was die Mitnahme des LKW finanziell f├╝r uns bedeuten w├╝rde.

Nach getaner Arbeit haben wir uns noch die zwei verf├╝gbaren Filme ├╝ber die AOR angeschaut. Als mentale Vorbereitung quasi ;-)


├ťbrigens gibt es unter Bilder Fotos vom LKW, von der Schrauberei und der Teamsitzung.

19.01.2013 - Unser Instrument f├╝r Anatolien/ Musikaufgabe

Vielen Dank an Jens Weber aus Neuthard, der uns sein Jugendakkordeon gespendet hat! Das gute St├╝ck wird jetzt nochmal durchgecheckt und tritt dann voll funktionsf├Ąhig eine gro├če Reise an.

Damit erf├╝llen wir die erste Rallyeaufgabe und bringen zum Start in Oberstaufen ein Musikinstrument f├╝r eine anatolische Schule mit.

Die Instrumente kommen am Start- Vorabend in einen gro├čen Lostopf und werden dann wieder unter den Teams verlost. Man bekommt also irgendein Instrument zum Transport zugelost. Bitte la├č es kein Kontraba├č sein =:o)

MUSIKAUFGABE: Der zweite Teil der Instrumentenaufgabe sieht dann so aus, da├č ein Teammitglied auf dem zugelosten Instrument eine vorgegebene Weise spielen mu├č. Quasi im fahrenden Auto einem unbekannten Instrument T├Âne in der richtigen Reihenfolge entlocken lernen... Bei der ├ťbergabe wird dann vorgespielt... Immerhin haben wir mit Flo und Yannik zwei Teammitglieder, die langj├Ąhrig aktive Musiker waren und im Gegensatz zum Chronisten immerhin wissen, wie herum man das Notenblatt halten mu├č...

19.01.2013 - Verr├╝ckt! Ein LKW!

Heute ist was verr├╝cktes passiert. Die Fa. Fensterbau Weidemann in 76684 Odenheim hat uns einen einsatzbereiten 7,5to LKW, Mercedes-Benz 809 mit gro├čem M├Âbelkoffer und Ladebordwand gespendet! Zweckgebunden f├╝r unser Hilfsprojekt in Albanien!

VIELEN DANK AN DIE FA. FENSTERBAU WEIDEMANN!

Jetzt m├╝ssen wir uns ├╝berlegen, was wir mit dem guten St├╝ck machen! Verkaufen und das Geld ins Projekt stecken oder unsere Anh├Ąnger verkaufen und die Hilfsg├╝ter mit dem LKW transportieren... Fragen ├╝ber Fragen, die in den n├Ąchsten Tagen gekl├Ąrt werden m├╝ssen.

12.01.2012 - Rallye Allg├Ąu-Orient im Facebook

Das Organisationskomitee hat eine Facebook-Gruppe Allg├Ąu Orient angelegt: 

Facebook Allg├Ąu Orient International e.V.

Dort gibt es Neuigkeiten von den diesj├Ąhrigen Startern, aber auch ganz viele Bilder und Infos von Teams der letzten Jahre.

09.01.2012 - Anh├Ąnger von sail & more Heidelberg

Die Segel- und Sportbootschule sail & more Heidelberg (Inhaber Markus Hoppe) hat uns einen kleinen Auto-Anh├Ąnger mit Planenaufbau in super Zustand f├╝r unser Hilfsprojekt gespendet! Der H├Ąnger ist quasi sofort abfahrbereit!

VIELEN DANK!

Die Segel- und Sportbootschule sail & more Heidelberg bietet eine Vielzahl von Ausbildungsm├Âglichkeiten (Theorie & Praxis) rund um das Thema Segeln und Sportschifffahrt.

Neben den klassischen Sportbootf├╝hrerscheinen, Segelscheinen, Sportschifferscheinen (auch Hochsee) und Sonderf├╝hrerscheinen wie dem Bodenseeschifferpatent, bietet sail & more Heidelberg auch die Ausbildung f├╝r Funkscheine und Fachkundenachweise an.

Alle Kurse und Praxisausbildungen werden von Ausbildern geleitet die mindestens den Sportk├╝stenschifferschein, Sportseeschifferschein oder Sporthochseeschifferschein besitzen, um ein H├Âchstma├č an Qualit├Ąt bei der Ausbildung zu gew├Ąhrleisten.

08.01.2013 - Gro├čz├╝gige Spende von Globus Wiesental

Das Globus Warenhaus in Wiesental unterst├╝tzt unser Hilfsprojekt in der Schule und dem Kinderheim des Klosters Velipoje in Nordalbanien sehr gro├čz├╝gig mit Fu├č- und Volleyb├Ąllen, Stiften, Wasserfarbenk├Ąsten, Schulmaterial, Heften usw.

VIELEN DANK!

Die Globus- Gruppe entwickelte sich ├╝ber viele Jahre zu einem der f├╝hrenden Handelsunternehmen in Deutschland. Dabei ist sie eines der wenigen gro├čen konzernunabh├Ąngigen Familienunternehmen des deutschen Einzelhandels. Neben insgesamt 44 SB-Warenh├Ąusern, 80 Baum├Ąrkten, zwei Drive Stationen und neun Elektrofachm├Ąrkten in Deutschland z├Ąhlen auch 21 Vollsortimenter in Tschechien und Russland sowie zwei Baum├Ąrkte in Luxemburg zur Globus Gruppe.

Das Globus Warenhaus in Wagh├Ąusel- Wiesental ist seit vielen Jahren das f├╝hrende Warenhaus in der Umgebung und bietet mit einer Fachmetzgerei, B├Ąckerei, Fisch- und K├Ąsetheke, allg. Lebensmittel, Drogerie, Mode, Getr├Ąnke und Wohnen eine gro├če Vielfalt, Qualit├Ąt und Beratung.

07.01.2013 - Volksbank Stutensee-Weingarten eG

Wir haben einen neuen Sponsor mit an Bord! Die Volksbank Stutensee- Weingarten eG unterst├╝tzt unser Team und das Hilfsprojekt durch Werbung auf unseren Fahrzeugen! Vielen Dank daf├╝r!

Die Volkbank Stutensee- Weingarten eG ist Ihre Bank vor Ort - am Walzbach und in der Hardt!
N├Ąhe bedeutet f├╝r die Volksbank Stutensee- Weingarten eG, auch pers├Ânlich f├╝r Sie da zu sein. Mit Filialen in Blankenloch, Friedrichstal, Karlsdorf, Neuthard, Sp├Âck, B├╝chenau, Staffort, Weingarten, J├Âhlingen und W├Âssingen.

F├╝r die Volksbank Stutensee- Weingarten eG als moderne und regionale Genossenschaftsbank steht der F├Ârderauftrag gegen├╝ber ihren Mitgliedern im Vordergrund ihres Handelns.

21.12.2012 - Detailinfos Rallyeablauf Naher Osten

Kurz vor Weihnachten hat uns nochmal eine Information zum Thema Rallyeablauf erreicht. Hier die Planung des OK f├╝r den Streckenabschnitt Zypern & Naher Osten:

So.. 12. Mai 2013
Ankunft auf Zypern. Danach 1. Teil der "Zypern-Rallye".
WICHTIG!!! Aus organisatorischen und rechtlichen Gr├╝nden auf Zypern (Vorgabe von den Beh├Ârden)  m├╝ssen wir uns am Abend alle in einer Hotelanlage sammeln und auch dort ├╝bernachten. Der ├ťbernachtungspreis (Ausnahme von der Rallye-Preisbindung!!!) betr├Ągt pro Person einschlie├člich Abendessen und Fr├╝hst├╝ck voraussichtlich 60 ÔéČ pro Person. Dieser Preis muss beim Einchecken im Hotel von jedem Teammitglied cash bezahlt werden.

Mo. 13. Mai 2013
"Zypern-Rallye"-Sonderpr├╝fung
Abends: Verschiffen der Rallyewagen auf gro├čer F├Ąhre. F├Ąhre und Teilnemer fahren dann ├╝ber Nacht nach Israel, damit wir dort am fr├╝hen Morgen des 14. Mai ankommen.

Di. 14. Mai 2013 &  Mi. 15. Mai 2013  
Nach Grenzkontrollen kommt der Israel- und Pal├Ąstina- Teil der Allg├Ąu-Orient-Rallye. Bisher geplant sind Stationen in Jerusalem, vielleicht Tiberias, Bethlehem. ├ťber die "King Hussein-Br├╝cke" geht es dann am 15. Mai nach Jordanien. In Jordanien werden wir gemeinsam in einem Hotel am Toten Meer ├╝bernachten.

Do. 16. Mai 2013 
├ťber die "Stra├če der K├Ânige" werden wir nach Aquaba fahren und dort in einem guten Hotel n├Ąchtigen und uns etwas erholen, denn am n├Ąchsten Tag geht es zur finalen W├╝sten-Sonderpr├╝fung ins Wadi Rum.

Fr. 17. Mai 2013 
W├╝stensonderpr├╝fung im Wadi Rum, Siegerehrung, W├╝stenfest, ├ťbernachtung im W├╝stencamp.

Sa. 18. Mai 2013  (Pfingstsamstag)
F├╝r alle, die gleich heimreisen: R├╝ckfahrt nach Amman mit den Rallyewagen. Diese m├╝ssen am Flughafen Amman (Sammelplatz) abgegeben werden. R├╝ckfl├╝ge ab Amman-Flughafen f├╝r die Teilnehmer, die nicht noch l├Ąnger in Jordanien bleiben wollen ab Flughafen Amman mit Royal Jordanien Linienfl├╝gen nach Frankfurt, M├╝nchen, Berlin, oder Z├╝rich. Sollten die Linienfl├╝ge nicht ausreichen, werden von der Royal Jordanien wohl Chartermaschinen nach S├╝ddeutschland eingesetzt.

10.12.2012 - Super Neuigkeiten vom Organisationskomitee

Es gibt Neuigkeiten vom Organisationskomitee zum Thema Reiseroute! Und zwar gute. Sehr gute sogar.

Wenn sich die Situation im Nahen Osten nicht grundlegend verschlechtert, setzen wir mit der F├Ąhre von Zypern nach Haifa in Israel ├╝ber. Durchqueren dann Israel und das Westjordanland um auf eigener Achse unser Ziel Amman in Jordanien zu erreichen!

Yiieeeeppphhiiieee!

Aber lest selbst, was das Orga Team heute geschrieben hat:

 

Allg├Ąu Orient Rallye 2013 f├╝hrt ├╝ber Israel und Pal├Ąstina

Montag, 10. Dezember 2012

Hier eine Vorabinformation f├╝r Freunde und der AOR n├Ąherstehende Menschen

Wir haben es geschafft! Die Allg├Ąu Orient Rallye 2013 wird als erste Sportveranstaltung ├╝berhaupt ├╝ber Israel und Pal├Ąstina nach Jordanien f├╝hren. Die Zusagen und aktive Unterst├╝tzung von h├Âchsten Vertretern Pal├Ąstinas und Israels haben wir heute in Jerusalem bekommen.
Weil wir zus├Ątzlich 2013 eine weitere "schwierige" Grenze von Nord Zypern ins griechische Zypern ├╝berwinden, kann die n├Ąchste Rallye einen kleinen Beitrag zum gegenseitigen Verst├Ąndnis und vielleicht zu etwas mehr Frieden beitragen. Rallye Teilnehmer aus elf Nationen, darunter Israelis, Pal├Ąstinenser und Araber aus dem Zielland Jordanien, werden gemeinsam scheinbar un├╝berwindliche Grenzen ueberwinden um das Ziel in der jordanischen W├╝ste zu erreichen.
Die  Medienbeachtung d├╝rfte auch sicher sein.
Die Sicherheit der Teilnehmer steht bei der Allg├Ąu Orient Rallye wie immer an 1. Stelle. Dies ist trotz der nicht einfachen Situation hier im Nahen und Mittleren Osten jetzt gew├Ąhrleistet.

Mehr Infos nach unserer R├╝ckkehr Mitte Dezember.

Viele Gr├╝sse aus Jerusalem
Wilfried Gehr
Organisationskomitee Allg├Ąu Orient Rallye

AOR-Team37
Deutschlandkarten auf stepmap.de: http://www.stepmap.de/landkarte-deutschland'
StepMap AOR-Team37


11.12.2012 - Staudt GmbH - Heizung-Sanit├Ąr-Energie

Die Firma Staudt GmbH - Heinzung-Sanit├Ąr-Energie aus Zeutern hat uns mit einem gro├čen (richtig gro├čen) Dachgep├Ącktr├Ąger f├╝r unsere Omegas ausger├╝stet.

Vielen Dank!


Die Fa. Staudt GmbH ist Ihr kompetenter Ansprechpartner f├╝r Heizung, Sanit├Ąr und Energie. Seit 1958 hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und hat inzwischen ├╝ber 50 Mitarbeiter.

Neben den klassischen T├Ątigkeitsfelder wie Sanit├Ąr und Heizung hat sich die Fa. Staudt auch im Bereich modernster Technologien weiterentwickelt und bietet Ihren Kunden einen umfassenden Service und Beratung.

Ob Heiztechnik, Mini-Blockheizkraftwerk (Dachs), Photovoltaik, Solartechnik, W├Ąrmepumpen oder sch├Âne B├Ąder bei der Fa. Staudt erhalten Sie erstklassige Beratung und Top-Service. Das Unternehmen auch nach dem Einbau f├╝r Sie da, unser Kundendienst k├╝mmert sich um Sie bei allen Fragen oder W├╝nschen rund um Ihre Sanit├Ąr- oder Heizungsinstallation. In Notf├Ąllen rund um die Uhr!

05.12.2012 - Bildergalerien online

Hier gibt es jetzt auch Bildergalerien. Ältere Bilder vom Anfang unseres Projektes werden jetzt so nach und nach eingepflegt...

03.12.2012 - Neue Informationen vom OK

Wir haben wieder eine Rundmail vom Organisationskomitee der Allg├Ąu-Orient-Rallye bekommen.

Aufgrund der unsicheren Lage im Nahen Osten, ist unsere Rallyeroute immer noch nicht klar. Klar!

Aber die Planungen laufen und dieser Tage fliegen drei Mitglieder des OK nach Israel und f├╝hren dort Gespr├Ąche mit den Beh├Ârden.

Eine sichere Neuigkeit war jetzt aber doch dabei: Wir fahren schon am 27.04. in Oberstaufen los. Die ganze Zeit sind wir vom 28.04. ausgegangen.

Hier einmal der vorl├Ąufige Terminplan mit grober Route:

26. April 2013

Ab 15:00 h Einschreibung und ab 20:00 Uhr Vorstartparty in Oberstaufen

27. April

nach dem Weisswurstfr├╝hst├╝ck und der Fahrzeugsegnung ab 8:00 h Start der AOR 2013

1. / sp├Ąt. 2. Mai

Ankunft in Istanbul Agia Sofia/Blaue Moschee

1. bis 4. Mai 

Fahrerlager auf dem Platz zwischen Agia Sofia und Sultan Ahmet Moschee

4. Mai 

Einweihung des offiziellen "Allg├Ąu-Orient-Rallyeplatzes" in Istanbul (asiatische Seite) anschlie├čend (Mit Denkmal der Rallye 2012). anschlie├čend Sonderpr├╝fung auf Grand Prix Rennstrecke nahe IZMIT

5. Mai

Ankara

6. Mai

"Chinesenrallye" in Bogazkale/Corum

7. Mai

Ordu

8.-9. Mai

Ardahan, Bergsee, Antike stadt, Kars, Rallyedorf Karahan, Agri-Berg (Berg Ararat)

10.-11. Mai

Sonderpr├╝fung Kapadokien

12.-14. Mai

NordZypern (mit F├Ąhre)

14.-18. Mai

noch offen wegen Unruhen im Nahen Osten

18. od. 19. Mai

Siegerehrung in der W├╝ste Jordaniens

Die Alternativen f├╝r den Zeitraum 14.-18.05. sind wie folgt:

Variante 1: Rallyeende in Zypern

Variante 2: F├Ąhre nach Israel und dann auf Achse nach Jordanien

Daumen dr├╝cken, da├č es Variante 2 wird. F├╝r uns und f├╝r die Menschen in Israel und Pal├Ąstina.

30.11.2012 - Gesch├Ąftsstelle May & Sohn OHG, Versicherung, Finanzierungen

Die Haftpflichtversicherung unserer Fahrzeuge ├╝bernimmt die Gesch├Ąftsstelle May & Sohn OHG der Alten Leipiziger und Hallesche Versicherungen! VIELEN DANK!


Die Gesch├Ąftstelle May & Sohn OHG in 76684 Odenheim ist Ihr Ansprechpartner f├╝r alle Gesch├Ąftsbereiche der Alten Leipziger und Hallesche Versicherungen!

Egal ob Sie Privat- oder Gesch├Ąftskunde sind, ob es um Versicherungen, Kapitalanlage, Baufinanzierung, private Krankenversicherun oder Zusatzrenten geht, bei der Gesch├Ąftstelle May & Sohn OHG sind Sie in guten H├Ąnden.
Das B├╝ro vermittelt Ihnen sehr konkurrenzf├Ąhige Produkte aus den Versicherungsh├Ąusern Alte Leipziger und Hallesche, die keinen Vergleich scheuen m├╝ssen.

26.11.2012 - Kelterei Roth, Kirchstra├če 66, 76689 Neuthard

Die Kelterei Roth unterst├╝tzt uns auf vielf├Ąltige Art. Neben Geld und Sachspenden wurden wir bei unserem Gl├╝hweinstand gro├čz├╝gig mit Apfelmost, Apfelsaft, Strom und Wasser unterst├╝tzt! Obendrauf gab es noch ein Bobbycar!

Die Kelterei Roth in Neuthard ist eine der wenigen ├╝brig gebliebenen Lohnkeltereien im Umkreis wo die Kunden Ihre eigenen Fr├╝chte pressen lassen k├Ânnen. Der frische Saft kann dann entweder durch Einkochen haltbar gemacht werden oder klassisch zu Apfelwein, also Most, vergoren werden.

Die Kelterei gibt es nun seit ├╝ber 75 Jahren und sie wird in dritter Generation von Oliver Roth betrieben. Gepre├čt wird nach wie vor auf der hydraulischen Packpresse. Diese ist zwar nicht sonderlich schnell, aber die Saftausbeute ist deutlich h├Âher als auf den wirtschaftlicheren Bandpressen. Aber schlie├člich ist es die Ausbeute aus den eigenen ├äpfeln die z├Ąhlt.

25.11.2012 - Gl├╝hweinstand

Am letzten Novembersonntag haben wir im Rahmen der Adventsausstellung der G├Ąrtnerei Gei├čler wieder einen Gl├╝hweinstand veranstaltet. Wobei "wir" dieses Mal das Team37 - Veteranenfreunde war.

Im Rahmen unserer Teilnahme bei der Allg├Ąu-Orient-Rallye wollen wir unterwegs noch etwas gutes tun und das Kinderheim von Velipoje in Nordalbanien unterst├╝tzen.

Der beim Gl├╝hweinstand erwirtschaftete Gewinn, kommt in vollem Umfang diesem Projekt zu Gute.

Wir haben bei der Gelegenheit nat├╝rlich auch unser Projekt pr├Ąsentiert und unsere Autos ausgestellt!

Vielen Dank an dieser Stelle an Ilse Roth f├╝r die gro├čz├╝gige Spende von selbstgebackenem Lebkuchen und auch an unseren Vorstand Oliver Roth f├╝r den gespendeten Apfelsaft, Apfelmost sowie Strom und Wasser.

Danke auch an die G├Ąrtnerei Gei├čler f├╝r nette Zusammenarbeit und den TV Neuthard f├╝r die Leihh├╝tte!

Hier geht's zu den Bildern!

20.11.2012 - Kloster Velipoje, Albanien

Neben der eigentlichen Rallye und der damit verbundenen Spende der Autos an die Welthungerhilfe (UN World Food Program) und das Mitbringen eines Musikinstrumentes in eine anatolische Musikschule, haben wir uns vorgenommen noch ein zus├Ątzliches Hilfsprojekt durchzuf├╝hren.


Nach einigem Suchen haben wir uns an die J├╝rgen-Wahn-Stiftung gewandt, die uns einen Kontakt in Franziskanerinnen Kloster in Velipoje in Nordalbanien vermittelt hat. Und dahin geht nun unsere Hilfslieferung.

Gebraucht werden Schulm├Âbel, Fu├č- und Volleyb├Ąlle, eventuell Spielger├Ąte f├╝r drau├čen. Kuscheltiere und Kleidung werden sicher auch gerne genommen, aber da melden wir uns nochmal!

13.11.2012 - Weiter schrauben...

Wieder schrauben. Naja, wie gesagt, halb so schlimm, wir wollen einfach sauber vorbereitet sein.. 

Zun├Ąchst hat der Dr. Eduard seine Anh├Ąngerkupplung angebaut bekommen. Das war die aus dem Schlachtomega. Die Tage drauf, hat dann die Elektrik ein bi├čchen verr├╝ckt gespielt, was aber haupts├Ąchlich daran lag, da├č der Vorbesitzer unterdimensionierte Sicherungen verbaut hat.


Und wir haben uns wieder mal Herrn Imhof gewidmet. Er war ja auch etwas lauter als das original vorgesehen war, aber bei weitem nicht so laut, wie der gute Dr. Eduard es vor seiner Kr├╝mmerreparatur war.
Der niedrige Ger├Ąuschpegel lie├č auf ein kleines Problem hoffen, aber da wurden wir entt├Ąuscht. Es kam schlimmer. VIEL schlimmer.
Fazit nach der Demontage: 2 Risse im Kr├╝mmer und noch schlimmer: 2 Kr├╝mmerstehbolzen im Kopf abgerissen.
Aber mit leisen Fl├╝chen, einer Winkelbohrmaschine, Gewindeschneider und neuen Gewindebuchsen haben wir auch das in den Griff gebracht!

Achso und auch der sonst so unproblematische Feodor hat ein kritisches Problem entwickelt: Das Lenkradschlo├č hat sich w├Ąhrend der Fahrt manchmal verhakt. Die Fehlerursache war schnell erkannt: Altersverschlei├č.
Die L├Âsung entsprechend pragmatisch, wir haben kurzhand das Z├╝ndschlo├č seiner Lenkradschlo├čfunktion beraubt...schleifenderweise.

BILDER

01.11.2012 - Schrauben, schrauben, schrauben ...

Nein so schlimm wie die ├ťberschrift klingt ist es nicht... Aber unsere Kisten haben halt noch ihre Wartungsr├╝ckst├Ąnde und kleineren M├Ąngel.

So hat Herr Imhof auf der Fahrt nach Oberstaufen durch pl├Âtzlichen und gro├čz├╝zigen Durst nach K├╝hlmittel auf sich aufmerksam gemacht. Das hat sich bei genauerer Betrachtung als defekte Wasserpumpe herausgestellt und die haben wir jetzt saniert. Ein neuer Zahnriemen wurde bei der Gelegenheit auch montiert.

Auch Dr. Eduard war auff├Ąllig. Und zwar in Form von ungeb├╝hrender Ger├Ąuschentwicklung. Als Grund haben sich ein gerissener Kr├╝mmerstehbolzen und ein Ri├č im Kr├╝mmer herausgestellt. Das war zwar ein ziemliches Gefummel, aber der Dottore hat jetzt neue Stehbolzen, den Ri├č haben wir geschwei├čt und eine neue Dichtung gab es nat├╝rlich auch.

Nebenbei haben wir noch die Bremsfl├╝ssigkeit gewechselt und Herr Imhof hat vier fast neue Winterreifen bekommen. Die wurden uns von Elke E. aus Helmsheim gespendet - VIELEN DANK daf├╝r!

Au├čerdem gab es noch neue Sponsorenaufkleber, was die Optik auf jeden Fall Rallye-m├Ą├čiger macht! ;-)

BILDER

31.10.2012 - Anh├Ąngerkupplungen von rameder. / kupplung.de

                               swiss-box.eu                          kupplung.de

Um unser Hilfsprojekt, da├č wir zus├Ątzlich planen, durchf├╝hren zu k├Ânnen, m├╝ssen wir unsere Omegas mit Anh├Ąngerkupplungen ausr├╝sten.

Das wir diesem Ziel ein ganzes St├╝ck n├Ąher sind verdanken wir der Fa. rameder. Anh├Ąngerkupplungen und Autoteile GmbH - kupplung.de .
Diese unterst├╝tzt uns mit zwei nagelneuen Anh├Ąngerkupplungen samt e-Satz. Vielen Dank daf├╝r!

 

rameder. ist der gro├če Onlineshop f├╝r Anh├Ąngerkupplungen, Dachboxen, Fahrradtr├Ąger und Zubeh├Âr.
Unter www.kupplung.de erwartet Sie Rameder mit einer konkurrenzlosen Auswahl an Anh├Ąngerkupplungen renommierter Markenhersteller z.B von Westfalia, Bosal Oris, GDW, ALKO (Al-KO), Hook, Autohak oder Thule Towbars, einer intuitiv zu bedienenden Produktsuche und Top-Preisen. Zudem k├Ânnen sich die Kunden kostenlos an die telefonische Servicehotline 0800-KUPPLUNG (0800-58775864) wenden oder Rameder per E-Mail, Facebook und Twitter kontaktieren.
Rameder Anh├Ąngerkupplung kann all dies bieten, weil er als Marktf├╝hrer rund 60 Prozent aller Anh├Ąngerkupplungen des gesamten Nachr├╝stmarktes verkauft - das sind mehr als 150.000 St├╝ck pro Jahr. Die Konsequenz: Kein anderer Anh├Ąngerkupplungs- Hersteller hat mehr Erfahrung und kann bei seinen Lieferanten bessere Preise f├╝r Sie verhandeln. Was die Auswahl betrifft f├╝hrt Rameder Anh├Ąngerkupplung nicht nur Standardprodukte, sondern l├Ąsst einige Anh├Ąngerkupplungen sogar exklusiv f├╝r Sie fertigen.


swiss-box.eu ist einer der f├╝hrenden Hersteller f├╝r Motoroptimierung mit einer mehr als 15-j├Ąhrigen Erfahrung im Bereich der Plug&Play Leistungssteigerungen/ Chiptuning.

28.10.2012 - Kennenlernwochenende in Oberstaufen- Steibis

Am letzten Oktober-WE hat das Organisationskomitee (OK) der AOR zum Kennenlern-Wochenende nach Oberstaufen- Steibis eingeladen.

Wir sind wie viele andere Teams schon freitags angereist und standen an der Festhalle Oberstaufen vor verschlossenen T├╝ren. Irgendwas war bei der Orga schiefgegangen und der Wirt schlicht nicht da.

Der Stimmung hat es keinen Abbruch getan, wir sind dann zusammen mit einigen anderen Teams in den Berggasthof Auwinkel und haben dort gut gegessen, getrunken und sind mit vielen ins Gespr├Ąch gekommen.

Speziell mit den Jungs und M├Ądels vom Team 53 - Sp├Ątzle Arabica haben wir uns prima verstanden und auch mit dem Team 27 -  Das gr├╝ne Kamel, das gegen sp├Ąter eher ein blaues Kammell war ;-) NB: Das Auftreten des Team am folgenden Morgen lie├č eher an ein kreidebleiches Kamel denken, was uns vermuten lie├č, da├č es sich um eine spezielle Unterart der Schwielensohler handelt, das Kammelleon...

Nachdem im Auwinkel Feierabend war haben wir dann noch auf dem Parkplatz bei den Autos das mitgebrachte Bier vernascht und den Jungs vom Team 100 - A-Team aus Karlsruhe/Stadt und den Woodhome Hotwheels gefachsimpelt.

Im Gegensatz zu vielen anderen haben wir wie die Sp├Ątzle Arabicas und das A-Team in den Autos gen├Ąchtigt.

Da wir im Moment davon ausgehen, da├č wir w├Ąhrend der Rallye in den Omegas schlafen wollen, haben wir das beim Kennenlern-Wochenende mal ausprobiert.

Mit ├Ąu├čerst positiven Ergebnis. Selbst mit zwei Leuten l├Ą├čt sich ohne intimeren Kontakt zu haben sehr gut in den Autos schlafen. Kein Wunder, denn man kriegt ohne Klimmz├╝ge eine 2,0mx 1,4m Matratze in den Kombi und mu├č diese nur an den Radk├Ąsten etwas ausschneiden. Feine Sache.

Am Samstag hat dann das OK dann denn urspr├╝nglichen Plan ge├Ąndert und eine Seilbahnfahrt und F├╝hrung in der h├Âchsten Schnapsbrennerei Europas organisiert. Grund war der starke Schneefall in Oberstaufen, der die urspr├╝nglich geplanten Wanderungen unm├Âglich machte.

Wir haben aus, sagen wir, gesundlichen Gr├╝nden *r├Ąusper* auf die Teilnahme an der Schnapsprobe verzichtet und uns einen entspannten Tag im Spa├čbad Aquaria geg├Ânnt...

Am Abend war dann der offizielle Teil des Wochenendes, der mit der Vorstellung des OK begann.
F├╝r alle spannend war nat├╝rlich die Frage, wie die Rallye 2013 ├╝berhaupt ablaufen wird, da die Landroute durch Syrien aus Sicherheitsgr├╝nden definitiv nicht mehr zu Debatte steht.

Der derzeitige Planungsstand sieht folgenderma├čen aus: Bis nach Istanbul soll die Rallye wie bisher laufen, dann gibt es eine gro├če T├╝rkeirundfahrt und danach geht es mit der F├Ąhre in den t├╝rkischen Teil Zyperns. Wenn wir "Pech" haben endet die Rallye dann dort...

ABER: Ziel ist es mit der F├Ąhre nach Haifa/ Israel ├╝berzusetzen und Jordanien auf dem Landweg zu erreichen. Dem Vernehmen nach ist dem Orga-Team da schon gelungen einige sehr schwierige H├╝rden zu nehmen. Viele Genehmigungen sind schon erteilt, im Moment geht es haupts├Ąchlich darum eine bezahlbare F├Ąhre von Zypern nach Israel zu finden.
Bis Weihnachten soll eine Entscheidung fallen und wir dr├╝cken nat├╝rlich ganz feste die Daumen, da├č es die Variante ├╝ber Israel wird!!!
Das w├Ąre n├Ąmlich GANZ GROSSES KINO!

├ťbrigens war auch der Governeur von Istanbul zu Gast in Oberstaufen und hat uns herzlich in "seine" Stadt eingeladen und mitgeteilt, da├č wir wie die Rallyes in den letzten beiden Jahren auf dem gro├čen Platz vor der blauen Moschee unser Lager f├╝r zwei bis drei N├Ąchte aufschlagen d├╝rfen!
Er hat uns auch mitgeteilt, da├č die F├Ąhrkosten von der T├╝rkei nach Zypern vom t├╝rkischen Tourismus-Ministerium und anderen Sponsoren ├╝bernommen werden. VIELEN DANK!

Nach einem weiteren netten Abend haben wir uns dann bei -7┬░C, dichtem Schneetreiben und eisigem Wind in unsere Autos zur├╝ckgezogen. Nachdem wir eine ganze Zeit gebraucht haben die Kisten aufzukriegen. Noch problematischer war dann, da├č die Beifahrert├╝r bei Herrn Imhof nicht mehr schlie├čen wollte. Ein Problem, das uns am Sonntagmorgen auch noch eine gute Weile besch├Ąftigt hat.

Fazit: Ein gelungenes Wochenende in Oberstaufen! Nette Leute und interessante Infos. Und wir haben gemerkt, da├č wir mit unseren Vorbereitungen doch angenehm weit sind. Viele Teams sind noch nicht einmal komplett, geschweige denn haben sie Autos...

Wir waren an dem Wochenende leider nur viert unterwegs, da Tania und Mario aus verschiedenen Gr├╝nden nicht dabei sein konnten.

24.10.2012 - Team-Shirts unterst├╝tzt durch Partyzelte Kistner, 76689 Neuthard

Wir danken Edgar Kistner von Partyzelte Kistner in Neuthard f├╝r die gro├čz├╝gige Unterst├╝tzung bei der Beschaffung der 120 Team T-Shirts sowie die Spenden in die Teamkasse!

Ja, Ihr habt richtig gelesen: 120! Wir sind vorbereitet und haben f├╝r jeden Tag der Rallye ein T-Shirt ;-)

 

Bei PARTYZELTE KISTNER in Neuthard k├Ânnen Sie f├╝r Ihre Feiern und Feste Partyzelte, Tische, Stehtische und St├╝hle mieten!

Au├čerdem bietet das Unternehmen Veredelung von Textilien an. Egal ob Einzelst├╝ck oder Gro├čauftrag, ob Thermo-, Siebdruck oder Bestickung f├╝r Ihre Vereins- oder Arbeitskleidung: Edgar Kistner ber├Ąt Sie gerne.

20.10.2012 - Kriegsbemalung f├╝r die anderen Gef├Ąhrte

Nach unserem Erstlingswerk Herrn Imhof haben wir nun auch die anderen beiden Autos mit Teamlogos, Fahrzeugnamen und veteranenfreunde.de Schriftzug beklebt!

Das war zwar eine ├╝ble Fummelei, aber das hat sich gelohnt...

10.10.2012 - Kriegsbemalung f├╝r Herrn Imhof

Unser Auto #2, Herr Imhof, hat gestern Abend unsere Team-Fahrzeugbeschriftung bekommen! Die Folien f├╝r die anderen sind auch schon fertig und werden wahrscheinlich n├Ąchste Woche geklebt!

08.10.2012 - Landkarten von Hallwag K├╝mmerly + Frey

Wir werden auf unserer Reise in den Orient mit Schweizer Pr├Ązisionslandkarten navigieren!
Vielen Dank an den Landkartenverlag

SWISSTRAVELCENTER.CH - Hallwag K├╝mmerly + Frey AG

f├╝r einen Satz Landkarten und Atlanten die uns die Planung unserer Reise und das Navigieren bis zum Bosporus erm├Âglichen!

 

Hallwag K├╝mmerly + Frey AG
Strassen- und Regionalkarten, Stadtpl├Ąne, F├╝hrer- und Atlanten, Kontinent- und Weltkarten, Panoramakarten, Freizeitb├╝cher, Wander- und Velokarten: ein vielseitiges Touristikprogramm mit aktuellen und detaillierten Informationen, damit Planung und Reise optimal gelingen. Hallwag K├╝mmerly+Frey ist der f├╝hrende Verlag f├╝r Touristik in der Schweiz. Sein internationales Vertriebsnetz sichert eine weltweite Pr├Ąsenz und hat die rot-gelben sowie die blauen Karten ├╝berall ber├╝hmt gemacht. Die Schweizer Qualit├Ąts-Kartografie garantiert eine hohe Informationssicherheit.

Um sein touristisches Angebot abzurunden, liefert Hallwag K├╝mmerly+Frey AG renommierte Reisef├╝hrer-Serien wie Baedeker, Marco Polo, Dumont, Vis-├á-Vis, Lonely Planet, promobil, Caravaning, National Geographic Deutschland und Kunth Verlag in der Schweiz exklusiv aus.

Zus├Ątzlich f├╝hrt Hallwag K├╝mmerly+Frey AG zwei gewichtige Programme im Vertrieb Schweiz, die ihren Freizeitbereich ideal erg├Ąnzen:

-Schweizer Alpen-Club SAC (Wanderf├╝hrer, Kletterf├╝hrer)
-Kompass (Wanderkarten, Naturf├╝hrer)

26.09.2012 - Schreinerei Ganninger wirbt auf unseren Fahrzeugen

Die SCHREINEREI GANNINGER aus Ubstadt macht Werbung auf unseren Fahrzeugen. Vielen Dank daf├╝r!

Sobald die Werbung auf den Fahrzeugen ist, gibt es nochmal neue Bilder!

 

Die Schreinerei Ganninger realisiert Ihre Wohn- und Einrichtungstr├Ąume preiswert, termingerecht und in bester Qualit├Ąt. Diese wird sichergestellt durch jahrzehntelange Erfahrung und Weiterbildung in Planung, Fertigung und Montage.

Mit gro├čem handwerklichen K├Ânnen und Kreativit├Ąt, unterst├╝tzt durch modernste Maschinentechnik, plant und fertig die Schreinerei Ganninger M├Âbel f├╝r alle Bereiche Ihrer Wohnung aber auch Ladeneinrichtungen und bietet zus├Ątzlich Dienstleitungen im Bereich Zuschnitt, Bekantung und CNC-Bearbeitung an.

Auf der Homepage der Schreinerei k├Ânnen Sie Sich das ganze Leistungsspektrum anhand von vielen Beispielen ansehen.

Die beiden Meister des Betriebs Mike & Edmund Ganninger beraten Sie gerne!

www.schreinerei-ganninger.de

24.09.2012 - Teamvorstellung online

So, wir haben unsere Teamvorstellung online, damit Ihr wi├čt, mit wem Ihr es zu tun habt. 

Und nat├╝rlich f├╝r die Konkurrenz, damit sie wei├č, warum sie sich warm anziehen mu├č!

20.09.2012 - Schlachtfahrzeug-Spende!

Wir haben einen Schlachtopel, der ideal f├╝r unsere Zwecke geeignet ist! An dieser Stelle vielen Dank an die Firma Auto B├Âhler, die uns das gute St├╝ck zur Schlachtung als Spende ├╝berlassen hat!

Der Omega ist wie unsere Einsatzfahrzeuge ein 2,0L 16V und erfreute sich eigentlich bester Gesundheit bis er durch einen Unfall aus seiner Sorglosigkeit gerissen wurde. Jetzt hat er einen wirtschaftlichen Totalschaden... gut f├╝r uns, schlecht f├╝r ihn.

Wir haben sofort damit begonnen Ersatzteile zu demontieren, unter anderem den Klimakompressor, die Lichtmaschinen, Benzinpumpe, den linken Spiegel, das T├╝rschlo├č und anderen Kleinkram, der uns vllt. auf unserem Weg Kummer bereiten k├Ânnten. Sehr beruhigend solche Teile in Reserve zu haben.

20.09.2012 - Neues vom Organisationskomitee

Gestern gab es Neuigkeiten vom Organisationskomitee der Allg├Ąu-Orient-Rallye. Da sich die Lage in Syrien noch nicht ver├Ąndert hat, laufen im Moment drei verschiedene Planungen. 

Derzeit favorisierte Hauptvariante ist eine gro├če T├╝rkeirundfahrt und Nordzypern. Dort w├╝rde die Rallye auch enden.

Weil das aber eigentlich nicht im Sinne des Erfinders ist, gibt es zwei parallele Optionen, die verfolgt werden:

Zum einen besteht ja immer noch die Hoffnung, da├č das Drama in Syrien ein schnelles Ende findet. Nicht nur f├╝r uns sondern ganz besonders auch f├╝r die syrische Bev├Âlkerung.

Zum anderen wird der Plan verfolgt, von Zypern aus nach Israel ├╝berzusetzen und Israel auf eigener Achse zu durchqueren, Rallye Ende w├Ąre dann sachgerecht in Jordanien. Die Verhandlungen mit israelischen Beh├Ârden und F├Ąhr-Reedereien laufen.

Au├čerdem kam die Info, da├č am 26.+ 27.10. das erste Team-Treffen in Oberstaufen stattfinden wird!

19.09.2012 - Teamlogo

So, auch wir haben ein Teamlogo. Da uns aber die Graphiker und Kreativen fehlen, wurde es recht schlicht gehalten ;-)

Was wiederum den Charme hat, da├č man es einfach plotten kann und der T-Shirt Druck billiger wird...

18.09.2012 - Feodors gro├če Fahrt

Mario & Tania haben mit unserem Feodor die erste Langstreckenfahrt absolviert, es ging nach Berlin und wieder zur├╝ck. Gute 1500km ohne jegliche Probleme. Auch der Gro├čstadtverkehr hat das Auto kalt gelassen.

Jetzt sind nat├╝rlich 1500km Bundesautobahn keine 6500km Landstra├če auf dem Balkan und dem vorderen Orient, aber es war eine gute vertrauenbildende Fahrt.

09.09.2012 - Ausstellung beim Kelterfest

Im Rahmen des Kelterfestes der Veteranenfreunde (08.+09.09.2012) haben wir unsere drei Rallyefahrzeuge ausgestellt und dazu Informationstafeln aufgestellt und Flyer ausgelegt, die ├╝ber das Projekt informieren. 

Da das Wetter perfekt und der Besucherandrang beim Fest entsprechend gut war, war es eine sehr gute M├Âglichkeit unsere Teilnahme unseren Mitmenschen vorzustellen und um Unterst├╝tzung f├╝r das Projekt zu bitten.

 

23.08.2012 - Gruppenbild mit Kamel

Nachdem unsere drei Einsatzgef├Ąhrte alle fertig ergraut und rallyegestreift waren, wollten wir nat├╝rlich mit einer kleinen Fotosession alles dokumentieren und auch ein paar gescheite Team-Bilder machen. 

Wie es der Zufall so wollte, gastierte in Neuthard gerade der Zirkus Bely und so sind ein paar unter uns auf den Gedanken gekommen, da├č wir doch ein Gruppenbild mit Kamel machen k├Ânnten.

Gesagt, getan. Alles Gegenleistung f├╝r unsere fotogene Trampeltierdame Maroushia hat unser Vereinskamerad und Freund Helmut das Pferdegatter und das Hundegehege des Zirkus' geschwei├čt und Junior hat irgendwie noch die Klappe eines gro├čen Transporters wieder gangbar gemacht. DANKE!

15.08.2012 - Rallyeoptik - Feodor in neuem Farbkleid

Als erster wurde Feodor fertiglackiert und hat seinen knallorangenen Rallyestreifen bekommen! So sehen Rallyeautos aus...

02.08.2012 - Gro├čz├╝gige Lackspende der Fa. VEM - Volker Eschbach Motorcycles

Wir danken Volker Eschbach f├╝r die gro├čz├╝gige Farbspende! Das peppige Kieselgrau wird demn├Ąchst unsere Rallyefahrzeuge zieren!

 

VEM - Volker Eschbach Motorcycles ist spezialisiert auf Honda CBX Reparaturen, Tuning und Custom-Umbauten aller Art. Von der einfachen Wartung bis hin zu kompletten ├ťberholungen der komplexen Sechszylinder- Motoren bietet VEM alles an.

Daneben f├╝hrt Volker Eschbach marken- und typunabh├Ąngig auch Reparaturen, Wartung und Customumbauten an anderen Motorr├Ądern durch.

Durch langj├Ąhrige Erfahrung erfolgen alle Arbeiten in h├Âchster Qualit├Ąt und zu fairen Preisen.

Also zus├Ątzlichen Kundenservice ist VEM St├╝tzpunkt des T├ťV S├╝dwest.

Auf der im Aufbau befindlichen VEM- Homepage gibt es weitere Informationen und Bilder:
http://www.vem-motorcycles.de/index.html

27.07.2012 - kurze Teamvorstellung, erstes Team-Bild

Die Opel-Gang (von links nach rechts):

Florian Kistner - Fabian Funk - Yannik Krieger - Mario Funk - Tania Olland - Markus Ratzel

Die Opels (von links nach rechts):

Dr. Eduard, Feodor, Herr Imhof (Stand 26.07.- noch in zivil, aber nicht mehr lange...)

 

Da Rallyefahrzeuge nat├╝rlich auch wie solche aussehen sollen, haben wir uns entschlossen die Autos einheitlich zu lackieren. Und da wir sehr g├╝nstig an eine gr├Â├čere Menge Farbe gekommen sind war die Entscheidung des Farbtones sehr einfach: peppiges Kieselgrau mit einem sch├Ânen Rallyestreifen.

20.07.2012 - Unser erster Sponsor... Fa. Auto B├Âhler

Wir m├Âchten uns an dieser Stelle schon einmal recht herzlich bei der Fa. AUTO B├ľHLER bedanken, dem Arbeitgeber unseres Teammitglieds Florian. 

AUTO B├ľHLER gibt uns die M├Âglichkeit unsere drei Rallye- Gef├Ąhrte vorl├Ąufig auf dem Bruchsaler Firmengel├Ąnde unterzubringen und noch viel besser die dortige Werkstatt zu benutzen, um die Autos zu lackieren und f├╝r die Rallye vorzubereiten.

VIELEN DANK!

Die Auto B├Âhler GmbH ist der Spezialist f├╝r PKW- und LKW- Bergung und Werkst├Ątte, Pannenhilfe im Auftrag des ADAC, Autokrandienst, Altautoverwertung und Recycling mit Niederlassungen in Karlsruhe, Bruchsal, Rastatt, Baden-Baden, Landau, Germersheim und Neustadt.

Seit fast 100 Jahren rund um die Uhr f├╝r Sie im Einsatz!

18.07.2012 - GR├ťN!!! - Wir sind definitiv dabei...

GR├ťN!! Die Ampel hinter unserem Team Namen auf der Starterliste wurde auf GR├ťN geschaltet. Das hei├čt, das Geld ist bei der AOR eingangen und wir sind definitiv dabei!

Yiieeeeppiiiehhh!

PS: Alles andere w├Ąre auch ziemlich Panne gewesen, da wir ja die Autos jetzt schon haben...

17.07.2012 - Von Fahrzeugauswahl, -verk├Ąufern und -k├Ąufen

Es waren noch nicht alle Mitfahrer gefunden, gingen die ├ťberlegungen los, welche Fahrzeuge denn f├╝r die Tour am geeignetsten w├Ąren. Wir haben auch mal alte Team-Homepages gew├Ąlzt, um herauszufinden, ob sich jemand mit seiner Fahrzeugwahl mal richtig in die Nesseln gesetzt hat.
Aber letzten Endes handelt es sich ja nicht um eine richtig sandige oder schlammige Angelegenheit und somit kann man mit fast allem antreten. Sogar ausrangierte Stadtbusse sind schon durchgekommen, allen Unkenrufen zum Trotz.
Eine Idee war nat├╝rlich, mit etwas ausgefallenen Gef├Ąhrten anzutreten, wie z.B. die Minis oder Trabbis bei der Rallye 2012. Dagegen spricht, da├č ein solches Auto nur einen relativ geringen Nutzwert hat, w├Ąhrend der Rallye und auch sp├Ąter im Zielland. Die Leute in Jordanien werden f├╝r eine alte Rennpappe sicher nur begrenzte Verwendung haben.

Auch wichtig f├╝r unsere Fahrzeugfindung war, da├č wir drei gleiche Fahrzeuge haben wollten. Und zwar nicht nur ein bi├čchen gleich, sondern richtig gleich. Sprich exakt gleicher Motor und gleiches Getriebe.

Nachdem wir recht schnell festgestellt haben, da├č alte Lieferw├Ągen oder Kleinbusse nicht in ausreichender Zahl am Markt zu kriegen waren, haben wir unsere Suche auf gro├če Kombis verlegt. In die engere Wahl kamen Mondeo Kombis und Opel Omega.

F├╝r letztere haben wir uns letzten Endes entschieden und uns gezielt auf die Suche gemacht. Schnell war das Modell Opel Omega B, Caravan mit dem 2,0L 16V Motor als ideales Zielobjekt ausgemacht, weil ein unglaublich breites Angebot zu vern├╝nftigen Preisen (also unter 1111,11EUR) auf den verschiedenen Handelsplattformen im Internet angeboten wurde.

Ein erster Besichtigungstermin war auch schnell ausgemacht und Yannik und Markus haben sich am Samstag 14.07. fr├╝h in Richtung Homburg/ Saar aufgemacht. Das Angebot hat nicht schlecht geklungen, nur der Verk├Ąufer war am Telefon bi├čchen merkw├╝rdig. Aber man kann ja auch nicht zu empfindlich sein, wir wollten schlie├člich keinen Porsche Jahreswagen kaufen.

Der erste Eindruck des Verk├Ąufers hat sich allerdings bitter best├Ątigt. An der angegebenen Adresse war zum Termin niemand anzutreffen. Weder Verk├Ąufer noch Auto noch sonst jemand. ├ťber Handy war er auch nicht zu erreichen. Das ganze war extrem ├Ąrgerlich, weil wir ├╝ber 350km f├╝r nichts und wieder nichts gefahren sind. Leider konnte man den angestauten ├ärger nicht einmal pers├Ânlich an den Trottel loswerden.

Ein kurzfristig vereinbarter Termin auf dem Heimweg hat den Eindruck ├╝ber saarl├Ąndische Autoverk├Ąufer nicht korrigiert. Der am Telefon so hoch gelobte und verd├Ąchtig billige Omega sah wirklich ├╝bel aus. Die gesamte Inneneinrichtung war demontiert und die das Armaturenbrett war zerlegt. Im Kofferaum lagen ebenfalls irgendwelche Fahrzeuginnereien, die dort sicher nicht hingeh├Ârten. Zu allem Elend hat der etwas prollige, Goldkettchen- tragende Verk├Ąufer versucht, die Wurzelholz-Optik des Armaturenbrettes und der T├╝rverkleidungen mittels Kevlar-Folie aufzuwerten. Das leider aufgrund recht geringen Klebetalentes nicht wirklich geklappt.

Am Abend dann des selben Tages beim Helferfest des Vereins eine Zufallsbegegnug. Unser Vereinskollege Bernd war mit dem Auto seiner Mutter da. Ein Volltreffer. Gut gepflegt, Zahnriemen vor kurzem gemacht, H├Ąngerkupplung, Klimaanlage. Problem: die Unwilligkeit das Auto zu verkaufen. Kein noch so gutes Argument (auch die ausreichende Gabe von alkoholischen, fl├╝ssigen Argumenten) konnte Bernd umstimmen. Wieder nix.

Die n├Ąchste Besichtung war dann auf dem Weg zu unserem ersten Team-Treffen mit Team 83- KamiKatze. Das Auto war schon einige Zeit inseriert, k├╝rzlich hat noch der Anlasser ins Gras gebissen, was zu einem Preisverfall f├╝hren sollte. Der Zustand des Fahrzeuges wurde als technisch gut beschrieben, der Innenraum abgewohnt. Die Tauschmaschine hatte 86000km, die Karosserie 250000km. Beim Termin wurde schnell klar, da├č das mit dem guten technischen Zustand eher Wunschdenken des Verk├Ąufers war. Die frisch gemachten Bremsen waren auch nicht so frisch. Kr├Ânung des ganzen war, da├č die Kurbelgeh├Ąuseentl├╝ftung des eingefrickelten Tauschmotors in einer leeren Bierdose endete weil der Stutzen am Ansaugtrakt abgebrochen war... Profiarbeit. Die Servopumpe hat noch dazu geheult wie ein Schlo├čhund. Also wieder nicht.

Wir haben dann versucht uns mehr auf brandaktuelle Inserate zu konzentrieren, denn wir haben gemerkt, da├č gute Fahrzeuge in der Preisklasse innerhalb von 2-3 Tagen verkauft wurden.

Der f├╝nfte Versuch (am 17.07.) war dann ein Treffer. Mario hat in Oberderdingen beim Gebrauchtwagenh├Ąndler an der Ecke unser Nr. 1 gekauft. Der Omega machte einen ordentlichen Eindruck, die wichtigsten Wartungen waren gemacht, der Motor war der richtige, der Preis mit 800 EUR okay. Ein bi├čchen Zuneigung wird er wohl noch brauchen, aber dazu mehr unter "Gef├Ąhrte".

Besichtung sechs am gleichen Tag war dann wieder ein Flop. Der erste gute Eindruck wurde bei der Probefahrt schnell relativiert, da die hinteren Bremsen v├Âllig erledigt waren und ein Vollbremsversuch noch beinahe ein einem Ausflug in die Botanik endete, weil das Heck komplett ausbrach. Das ABS war auch ohne Funktion. Zu guter letzt hat Markus dann noch festgestellt, da├č der eingebaute Motor nicht der in der Papieren (und am Fahrzeugheck) vermerkte 2,0L 16V sondern der kleine Zweiliter mit 115PS.
Die etwas schmuddelige Besitzerin (Typ Trailer-Queen mit Kippe im Anschlag, ziemlich uncooler Jogginghose und Pitbull im Hausflur) war allerdings ob der aufgezeigten M├Ąngel keinesfalls verhandlungsbereit. Egal, der falsche Motor hat den Opel aus dem Rennen geworfen.

Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag. Markus hat sich dann in Gro├č-Gerau mit Yannik, Flo und Fabi getroffen und das siebte Fahrzeug besichtigt. Ein gepflegter gr├╝ner Omega von einem Opel-Werksangeh├Ârigen. Kaufpreis 820EUR. Gr├Â├čtes Manko: ein defekter Klimakompressor. Naja, und die anderen Kleinigkeiten, die wir beim Kauf nicht entdeckt haben.

Danach sind wir noch nach Osthofen bei Worms und haben unser Fahrzeug-Trio komplett gemacht. Unsere Nummer drei hat zwar die h├Âchste Laufleistung und einen Kupplungsschaden, aber das Fahrzeug ist im gesamten extrem gut gepflegt und technisch bis auf die Kupplung in sehr gutem Zustand. Kaufpreis 500EUR. Dieser Kauf war fast ein bi├čchen traurig, da auch dieses Auto aus erster Hand war und die Frau des Vorbesitzers sehr an dem Auto hing. Wir sind auch nicht sicher, ob die ins Feld gef├╝hrte Tatsache, da├č die Autos einem guten Zweck zugef├╝hrt werden, Trost spendete.

16.07.2012 - erstes Teamtreffen mit den KamiKatzen

Um ein bi├čchen ├╝ber grunds├Ątzliche Dinge zu sprechen, das Gesamtkonzept, Teamaufstellung usw. haben wir uns am Montag, 16.07. in Schwetzingen im Caf├ę Journal mit dem Team83 getroffen. Die waren zwar zu dem Zeitpunkt Mitfahrer-m├Ą├čig gerade wieder etwas geschrumpft, aber das tat der Motivation keinen Abbruch.

Bei dem Treffen wurde uns dann auch klar, da├č wir dringend das Startgeld ├╝berweisen m├╝ssen, damit es rechtzeitig auf dem Konto der AOR eingeht.

15.07.2012 - Team-Konto

Da wir beschlossen haben alle gemeinsam an einem Strang zu ziehen und uns nicht in Zweiergr├╝ppchen innerhalb des Teams zu organisieren, haben wir kurzerhand ein Konto er├Âffnet, von dem alle Ausgaben gemeinsam bestritten werden sollen.

"Unsere" Tania hat sich bereit erkl├Ąrt die Geldgesch├Ąfte zu ├╝bernehmen und unsere Kasse zu f├╝hren.

Da wir die Kontoer├Âffnung auf dem kleinen Dienstweg und den Weg zur Bank gescheut haben, hat ein Vereinskollege von uns die entsprechende Papiere kurzerhand mit aufs Vereinshelferfest gebracht. Eher ungew├Âhnlich, so eine Kontoer├Âffnung am Biertisch an einen Sommer-Samstag-Abend...

15.07.2012 - Wir sind komplett!

Die ersten f├╝nf Mitfahrer hatten sich binnen zweier Tage gefunden. Eine kurze E-Mail unseres Teamchefs Markus mit dem Betreff "Mitfahrgelegenheit der besonderen Art..." hat gereicht, um Florian, Yannik, Tania und Mario zu ├╝berzeugen. Fabian hat dann eine Woche sp├Ąter zugesagt, nachdem ihn seine Freudin Kathrin beinahe noch rechts ├╝berholt h├Ątte...

Eine Teamvorstellung en detail folgt noch...

10.07.2012 - AOR - Die Regeln...

Damit der gewogene Leser wei├č, um was es eigentlich geht, hier mal ein Auszug den Regeln der Allg├Ąu -Orient- Rallye. ├ťbrigens von der Teilnehmerzahl und Streckenl├Ąnge die gr├Â├čte Rallye der Welt! 

  • Nur Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind, werden zu der Rallye zugelassen.
  • Auch Motorr├Ąder d├╝rfen mit und auch sie m├╝ssen 20 Jahre alt sein. J├╝ngere Motorr├Ąder d├╝rfen nur 1,11 Euro pro ccm Hubraum wert sein.
  • Ein Rallyeteam besteht aus 6 Personen und 3 Autos (oder kombinierte Teams mit Motorr├Ądern oder reine Motorradteams (immer nur ein Fahrer/eine Fahrerin pro Motorrad. Immer 6 Personen, pro Auto 2 Personen) !)
  • Nicht unbedingt alle Fahrzeuge m├╝ssen am Zielort ankommen. Wichtig ist aber, da├č das gesamte Team gemeinsam mit mindestens einem der gestarteten Fahrzeuge ankommt und ├╝ber die Ziellinie f├Ąhrt!
  • Das Benutzen von Autobahnen ist verboten - also die ganze Strecke darf nur auf Nebenstra├čen gefahren werden.
  • Das Benutzen F├Ąhren ist - bis ggf. auf im Roadbook aufgef├╝hrte Ausnahmen - untersagt. Nur die Bosporusf├Ąhre ist Pflicht.
  • Der Einsatz von Navigationssystemen zur Streckenfindung ist verboten (EHRENSACHE!!!)
  • ├ťbernachtet darf nur im Auto, im Freien, im Zelt oder in Hotels, die nicht mehr als 11,11 Euro die Nacht kosten, werden.
  • Die Rallye soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Stra├čenverkehrsordnungen der jeweiligen L├Ąnder (Ausnahme Sonderpr├╝fungen). Der Spa├č und V├Âlkerverst├Ąndigung sowie humanit├Ąre Zwecke stehen im Vordergrund.
  • Die Fahrzeuge bleiben f├╝r einen guten Zweck im Zielland.
  • Jeder Teilnehmer f├Ąhrt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
  • Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grunds├Ątzlich gilt freie Streckenwahl.

07.07.2012 - 3:33Uhr - Idee & Anmeldekrimi

Obwohl die Teilnahme von Team 37 wie ein reines Veteranenfreunde Projekt aussieht (und inzwischen auch ist), hat alles eigentlich ganz anders angefangen. Die urspr├╝nglich Idee hatten Markus und seine Gesch├Ąftskollegin Melanie (Team 83- KamiKatze) schon vor zwei bis drei Jahren. Aber irgendwie wurde so recht nichts draus bis sie sich im Fr├╝hjahr 2012 mal wieder dr├╝ber unterhalten haben.
Die beiden haben dann den Entschlu├č gefa├čt, da├č sich erst einmal anzumelden, bevor sie sich auf die Suche nach Mitfahrern oder gar Fahrzeugen machen. Die Recherche-Arbeit zum Thema Allg├Ąu-Orient-Rallye hat gezeigt, da├č man verdammt schnell sein mu├č, um ├╝berhaupt einen Startplatz zu kriegen. In den letzten Jahren waren die 101 verf├╝gbaren Startpl├Ątze n├Ąmlich innerhalb von zwei bis drei Minuten vergeben.

Da s├Ąmtlich Regeln, Daten und Termine der Rallye irgendwie mit Schnapszahlen zu tun haben, gilt das nat├╝rlich auch f├╝r die Anmeldung. Am 07.07. (2012) um 3:33:33 Uhr nachts war es soweit, das Anmeldeformular wurde freigeschaltet.
Und da bekannt, da├č es schwierig werden w├╝rde, Startpl├Ątze zu kriegen, haben Melanie und Markus beschlossen, da├č beide versuchen sich anzumelden.

Wider Erwarten haben dann beide einen Startplatz bekommen! Und das obwohl auch dieses Mal wieder ├╝ber 300 Nennungen binnen dreier Minuten eingegangen sind! In einer n├Ąchtlichen Telefonkonferenz wurde beschlossen, erstmal alles so laufen zu lassen und zu schauen, ob sich ├╝berhaupt jemand findet der mitfahren will und wenn ja, wieviele Mitfahrer binnen einer Woche auftreiben aufzutreiben waren. Es blieben n├Ąmlich 13 Tage das Startgeld zu ├╝berweisen und damit die Anmeldung endg├╝ltig zu machen.

Hier kam dann die n├Ąchste ├ťberraschung. Es war sehr schnell klar, da├č es genug Interessenten gibt, um zwei Teams vollzubringen und so wurde beschlossen f├╝r beide das Startgeld zu ├╝berweisen.

Aus dem TEAM 37 wurde das TEAM "Veteranenfreunde" und TEAM 83 ist TEAM KamiKatze!